Die 90er haben gerade angerufen und meinten, ich sollte mir in diesem dafür symbolischen Video ruhig noch mal ansehen, wie es damals so war, wenn ich sonntags meine Freunde davon überzeugen wollte, dass doch genau jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, um endlich von Hannover/Hamburg/Frankfurt/München/Leipzig oder wo wir sonst gerade waren, nach Hause zu fahren. Die waren damals meistens genau so gut drauf. Ich nicht. Einer musste ja den Rückweg im Überblick haben. Natürlich.
Und trotzdem war das alles eine verdammt großartige Zeit. Vielleicht auch genau deswegen. Aber so ganz genau weiß ich das bis heute nicht.
Die Party, die hier im Nachhinein mit der Kamera besucht wurde, wurde von Fantaziaveranstaltet. Es war wohl eine Neujahrsparty im Jahre 1993 mit 16.000 Gästen. In Hungerford, Wiltshire. Es war noch vor dem Criminal Justice Bill, der England 1994 in seine Zange nahm. Und tanzen ging ja auch sowieso schon immer auch ohne Musik. Natürlich. Und wenn ich mir so einige Sonntage auf einigen Partys oder Montage auf bestimmten Festivals ansehe, hat sich da bis heute nicht sonderlich viel dran geändert. Nö.
Ein nicht wirklich nützliche und dennoch sehenswerte Infografik, die zeigt, wie welche Band der letzten Jahrzehnte namentlich so auf der Bühne stand. Sehenswert alleine der Idee schon wegen. Finde ich.
The colours and letters should be obvious, but just in case: S = singer, G = guitar, B = bass, D = drums, K = keyboards of various sorts, inc. computers or mixing equipments, T = turntables. If the singer regularly plays an instrument, they get a pink ring around the instrument. Multi-instrumentalists are shown with their main instrument. If you spot a mistake, feel free to email me. If you feel like writing me an email telling me that person X played the mandolin on three albums as well as the drums, please delete that email. On the whole, if there were different line-ups of bands, the classic line-up of a band is shown. (Obviously, there might be times when what I consider a classic line-up is different to what other people might consider a classic line-up.) Stage positions are approximated. There may well be footnotes. If you don’t see your favourite band here, be patient, they are likely on my „to do“ list. Thanks to Dana who suggested the name of this project.
Heute erschien ziemlich überraschend Thom Yorke’s neues Album “Tomorrow’s Modern Boxes”. Das kann sowohl als Deluxe Vinyl Edition als auch als abgespeckte BitTorrent Variante erstanden werden. Der Torrent kostet im Bundle $6.00, ein Song + Video können zu dem für umme runtergeladen werden. Es ist zu erwarten, dass das Album sich via BitTorrent auch ohne Zahlung ganz ordentlich verbreiten dürfte. Nicht so wie U2, aber dennoch wird es wohl auf nicht unerheblich vielen Rechnern landen. .
Tomorrow’s Modern Boxes is a new eight-track record from Thom Yorke.
A record born of silver darkness, pressed onto heavyweight 180g white vinyl completed with undersize 75mm centre labels, housed within heavy white board inner and outer sleeves.
These are printed with a metallic silver laminate then multi-tone black and a striking neon green; the whole is enclosed in a bespoke anti-static shield bag – a metallised laminated material usually used by the electronics industry for protecting components from electrostatic interference. The bag is printed with neon green on both sides, and has a resealable grip closure.
Francisco, Armando del Rosario und Armiche Ramos haben dieses durchaus hirnverdrehende Unterwasservideo ohne jegliche Zuhilfenahme von irgendwelchen Spezialeffekten gedreht. Nur mit dem, was eine Kamera so für Möglichkeiten bietet. Sagen sie. Ich glaube ihnen und staune und staune nicht schlecht.
Manche Dinge müssen halt im Vorfeld auch geklärt sein. Nicht das man da am Ende noch Beeinträchtigungen davon trägt. Das will ja keiner! Schon gar nicht wegen Techno.
Ich habe in den letzten Jahren so einiges an Zeit in der Hansestadt an der Elbe verbracht. Grund dafür war nicht nur meine unersetzliche Liebe für einen dort ansässigen Fußballclub, sondern auch eine Menge anderer Gegebenheiten, wie die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, aber natürlich auch die politisch-geografische Besonderheit dieser Stadt mit einer Hafenstraße und Stadtteilen wie St. Pauli, der Schanze und der roten Flora.
Mit dazu gehörte natürlich auch immer eins, Straßenkunst!
Seien es unzählige Aufkleber in mehreren Lagen, die neusten USP-Tags, Pieces der Jukebox Cowboys, von Frost und den 187ern, Styropor-Raketen von Zipper, Zähne an jeder Ecke von Holm the Tooth oder Rebelzer’s Freaks.
Jedoch ein ganz besonderen Künstler, dessen Initialen in der ganzen Stadt sichtbar sind und der durch seine Unbelehrbarkeit, oder besser durch seine unabdingbare Liebe zu Graffiti bekannt wurde, ist letzte Nacht tot auf den Schienen in Hamburg gefunden worden.
Mach es gut OZ.
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(Zusatz von Ronny, weil gerade parallel dazu geschrieben:)
Der Hamburger Graffiti-Sprayer Walter Josef Fischer, der unter seinem Pseudonym OZ auch über die Grenzen Hamburgs hinweg Bekanntheit erreicht haben dürfte, wurde am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr an den Gleisen zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Berliner Tor von einer S-Bahn erfasst und verstarb. Kurz vorher hat er auf einer Abdeckung einer Stromschiene eines seiner nahezu unzähligen Graffitis hinterlassen. Davon dürfte es in der Hansestadt mehr als 120.000 geben. Gerne in Form eines lächelnden Smilies.
Vor drei Jahren stand der Sprayer vor Gericht. Mehr als 120.000-mal soll er sein Zeichen OZ in Hamburg gesprüht und damit reihenweise fremdes Eigentum beschädigt haben. So sahen es zumindest die Staatsanwaltschaft und die Richterin am Amtsgericht Barmbek.
Der Sprayer war zuletzt Anfang 2012 in einer Berufungsverhandlung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. In erster Instanz hatte das Urteil auf 14 Monate Haft gelautet. Davor hatte er bereits mehrfach vor Gericht gestanden und auch im Gefängnis gesessen. Seine Taten hatten die Debatte befördert, ob Graffiti als Kunst oder Sachbeschädigung zu werten sei.
(SpOn)
Jaja, so lernt man schon in jungen Jahren, dass eine Diskussion allzu schnell, ohne auch nur ansatzweise alle Kunstgriffe der Schopenhauer’schen Eristrischen Dialektik vorzuweisen, in einer körperlichen Auseinandersetzung enden kann.
Tobi hat heute Morgen im Potsdamer Park Babelsberg ein Smartphone nicht angegebener Marke gefunden und das letzte Video aus der Mediathek auf Instagram geladen. Vielleicht erkennt da ja wer irgendwas oder irgendwen, was zur Rückgabe des Telefons führen könnte.
Ich für meinen Teil meide heute mal diese Seite der Stadt.
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