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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Argentiniens Atlantis: Villa Epecuén

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Francisco Whelan)

Einestages hat neben der interessanten Geschichte von Villa Epecuén auch eine sehenswerte Fotostrecke, die Villa Epecuén damals und heute zeigt.

Villa Epecuén wurde offiziell am 23. Januar 1921 gegründet. Die Basis der wirtschaftlichen Entwicklung der kleinen Stadt war der nahegelegene Lago Epecuén, ein See, dessen Wasser nach dem Toten Meer den zweithöchsten Salzgehalt aufwies. Zunächst sollte das Salz gewonnen und als Produkt nutzbar gemacht werden. Parallel jedoch sprach sich die therapeutische Wirkung des Wassers herum und bald blühte Villa Epecuén touristisch auf. Mit dem Gesundheitstourismus kamen Hotels, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Zeitweise kamen auf ca. zweitausend Einwohner fünftausend Gäste und die Stadt erhielt eine direkte Eisenbahnanbindung nach Buenos Aires.

[…]

1985 führten ungewöhnlich starke Regenfälle über Wochen zu einem stetigen Ansteigen des Wasserspiegels im See, der nur über einen kleinen, schlecht gewarteten Abfluss verfügte. Am 10. November 1985 brachen schließlich die Lehmdämme bei Villa Epecuén an mehreren Stellen und das Wasser ergoss sich in die Stadt. Binnen Stunden versank die Stadt in den Fluten und musste aufgegeben werden. Ein Wiederaufbau schien unmöglich und so versank Villa Epecuén für 25 Jahre im See.

[…]

Seit 2009 zieht sich das Wasser durch regionale Regenarmut wieder zurück und gibt die Reste der Stadt frei. Sie zeigt sich verwüstet, aber gleichzeitig auch als Momentaufnahme des Tages ihres Untergangs. Straßen, Fahrzeugwracks, Möbel, Spielzeug und Werbetafeln blieben salzverkrustet erhalten und bieten einen unwirklichen Anblick.
(Wikipedia)

Aber auch Flickr hat einiges an gutem Bildmaterial zu Villa Epecuén, der versunkenen Stadt Argentiniens.

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(Foto unter CC BY 2.0 von Jose Carrizo)

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(Foto unter CC BY 2.0 von rodoluca88)

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von derechoaleer)

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(Foto unter CC BY 2.0 von Jose Carrizo)

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Francisco Whelan)

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(Foto unter CC BY 2.0 von Jose Carrizo)

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Jammen an Analog-Synths: The Analog Roland Orchestra

Ein wenig erinnert mich dieses Video an die Zeit in unserem damaligen Heimstudio, welches mit 25m² durchaus stattliche Ausmaße hatte. Allerdings passte dort alles rein, was wir so brauchten und über die Jahre angeschafft hatten. Eine 909 war da zwar keine bei und wir spielten lieber auf dem JX3P als auf dem Juno, aber ansonsten kommt das dem schon ganz nahe.

The Analog Roland Orchestra jedenfalls hat enormen Spaß am Spiel mit den alten Kisten und sein YouTube-Kanal ist voll mit kurzen Jam-Sessions, in denen auch schonmal die olle 707 (Das Cymbal!) rausholt. Fetzt.

In ein paar Tagen erscheint auf Rotary Cocktail seine aktuelle Platte „patterns 5 | 6“, die eine Fortführung seiner Pattern Serie ist und wie immer als „One Take Live Jam“ mit seinen alten Kisten ohne Computer oder Midi gespielt wurde, was dann 1 zu 1 so direkt auf Vinyl kam. Rave on!

Die Nummer hier erinnert sehr an Daft Punks „Da Funk„, was kein Zufall ist.


(Direktlink)

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In Castrop-Rauxel ist eine Boa Constrictor unterwegs

In Ickern (Castrop-Rauxel) wollte irgend so ein Butterkopf seiner Würgeschlange im Garten „Auslauf“ gewähren. Dann rockte die Nachbarin mit dem Rasenmäher vorbei und die Boa ergriff die Flucht. Seitdem ist sie verschwunden. Und mir reichen die diesjährigen, hiesigen Meldungen über Schlangen – ich kaufe mir jetzt die Domain www.schlangen-radar.de. So.

Sie ist fast zwei Meter lang, 15 Kilo schwer und befindet sich zurzeit irgendwo in Ickern: An der Heimstraße ist eine Boa constrictor ausgebüxt. Der Halter der Würgeschlange hatte dem Tier im Garten „Auslauf“ gewährt. Der Rasenmäher eines Nachbarn soll die Boa dann so erschreckt haben, dass sie die Flucht ergriff. Die Suche nach der Schlange läuft.

Währenddessen ist in der niederländischen Kleinstadt Drimmelen ist eine hochgiftige Kap-Kobra aus einem Terrarium verschwunden.

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Techno-Kapitalismus

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Eva Rinaldi)

Das Groove Magazin hatte in seiner gedruckten Ausgabe von Juli/August ein Special mit dem Titel „Techno-Kapitalismus“. Dafür wurden einige Köpfe der internationalen Szene befragt, die innerhalb der selbigen eine ganz eigene Aufgabe haben. Auch um die ganze Kiste auch um ihrer selbst Willen am Laufen zu haben. So wurde eine Labelmacherin befragt, ein/e Booker/in, ein Veranstalter.

Dieses Special ist jetzt auch online erschienen und durchaus lesenswert: Techno-Kapitalismus – So läuft der Tanz ums große Geld.

Ein Aufruhr geht durch die Clubszene. Die Gagen der Star-DJs explodieren. Kleinere Clubs und Festivals können sich die großen Namen nicht mehr leisten. Traditionsreiche Veranstaltungen konkurrieren mit neuen Festivals in Brasilien oder Korea. House und Techno sind global geworden. Ibiza funktioniert als Marktplatz, der mittlerweile auch den Wert von Underground-DJs bestimmt. Die Szene arbeitet heute so professionell wie das große Popgeschäft. Einstige Ideale treten in den Hintergrund. Und nicht wenige Aktivisten der Neunziger und Nullerjahre sagen: Das ist nicht, warum wir damals angefangen haben, Partys zu organisieren.

Seit einigen Jahren steigen viele DJ-Gagen in einem bisher unbekannten Tempo: Für eine Silvesterparty in einem italienischen Club bekommt Richie Hawtin als Headliner 100.000 Euro, trotz Wirtschaftskrise. Ein Promoter bucht Solomun für 1.500 Euro, acht Monate später muss er die fünffache Summe hinblättern. Nachwuchs-DJs treten mit der Ansage an, nicht unter 3.000 Euro zu spielen. Nicht selten ist Maximalgage des vergangenen Jahres im nächsten Jahr das Minimum. Jamie Jones ist in Großbritannien und auf Ibiza ein Star und kann dort 40.000 bis 50.000 Euro für ein zweistündiges DJ-Set erhalten. Diese Preise werden international zur Messlatte, auch wenn er sich woanders noch gar nicht etabliert hat.

  • DIE LABELMANAGERIN Liz Miller (Big Beat Records)
    Er [Skrillex] ]hat ja gerade sein Debütalbum veröffentlicht. Wenn du ihn fragst, würde er wahrscheinlich sagen, dass es ein sehr wichtiger Prozess für ihn war, er ist ein großer Musikliebhaber und hat das Format sehr ernst genommen. Die heutigen Konsumenten sind aber auch mit EPs zufrieden, für sie muss es nicht immer gleich ein Album sein. Wir müssen da als Label heute viel flexibler reagieren. Zeiten ändern sich.

  • DIE BOOKERIN Katrin Schlotfeldt (Artist Alife)
    Die elektronische Musik lernte Katrin Schlotfeldt in der legendären Frankfurter Technoszene der Neunziger kennen. Eine folgenreiche Begegnung hatte sie 1998, als sie als Bookerin bei Cocoon Richie Hawtins „Plastikman – Artifakts“-Tour organisierte. 2006 machte sie sich mit Hawtin selbstständig. In ihrer gemeinsamen Agentur buchte sie Künstler wie Magda, Troy Pierce, Marc Houle oder Heartthrob.

  • DER BOOKER Steve Hogan (William Morris)
    Doch in ebenjener wird William Morris durchaus kritisch betrachtet: Es heißt, die Agentur dominiere viele Festivals und verdränge kleinere Konkurrenten. Traditionslosigkeit kann man ihr jedenfalls nicht vorwerfen: Die Firma wurde 1898 von dem aus Deutschland stammenden, jüdischen Emigranten William Morris in New York gegründet. Zu ihren Künstlern gehörten Charlie Chaplin, Marilyn Monroe, Elvis Presley oder die Rolling Stones.

  • DER FESTIVAL-VERANSTALTER Steffen Charles (Cosmopop)
    Seine erste Party veranstaltete Steffen Charles 1992. Sein Lebenswerk, die Time Warp, feierte im vergangenen Jahr ihren zwanzigsten Geburtstag. Im Interview spricht er unter anderem über den globalen Boom elektronischer Musik, neue Konkurrenten und das EDM-Unternehmen SFX Entertainment.
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Ein 7 Wochen altes Baby hört zum ersten Mal die Stimmen seiner Eltern

Derartige Aufzeichnungen gab es in den letzten Jahren häufiger und dennoch sind alle irgendwie immer anders und immer neu. Gerade für die erstmalig Hörenden.

Our beautiful son Lachlan was diagnosed as having moderate to severe hearing loss in both ears. When he was 7 weeks old he received his first hearing aids. His reaction when they were turned on was truly amazing. We cried from happiness. Our beautiful little boy is now two years old and doing remarkably well.


(Direktlink, via Like Cool)

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