Ich liebe dieses Handwerk. Ein bisschen davon war einst Teil meiner ersten Ausbildung, aber das ist eine andere Geschichte, denn Schildermacher war ich nie und wenn, wäre ich der womöglich auch heute noch. Wie auch immer.
Todd Sanders ist Schildermacher der alten Schule. So mit Neonröhren und so. Ganz offensichtlich ist er auch einer der besten seiner Zunft. Kurzes Portrait über einen, der ein langsam aussterbendes Handwerk betreibt.
Todd Sanders is a vintage neon sign artist based out of Austin. With nearly two decades of experience under his belt, Todd is completely self-taught and a true master of his craft. His handcrafted art is produced without the use of computer aided design preserving the unique American tradition even further.
Todd’s award winning pieces have appeared in The Museum of Neon Art.
„Scrubsland“ ist eine enorm ausdrucksstarke Fotoserie des französischen Fotografens Antoine Bruy, der in den letzten Jahren in Europa eher zufällig auf Aussteiger traf, die es vorziehen, ihr Leben fernab der Zivilisation zu leben.
In the hustle and bustle of everyday life, most people can only dream about escaping to the quiet isolation of the rural countryside. French photographer Antoine Bruy, however, turned that dream into a reality when he hitchhiked across Europe from 2010 to 2013, wandering through remote mountain regions without any fixed destination or route in mind. Along the way, he met several individuals who had willingly abandoned life in the city and retreated deep into the wilderness, sacrificing modern comforts for greater autonomy and freedom.
In his series Scrublands, Bruy documents the homes and faces of the people he encountered, by chance, who live far away from civilization. Staying with these individuals for days or even weeks at a time, the photographer helped them farm land and raise livestock while learning more about their self-sufficient lifestyles. Once teachers, students, and engineers, these people now rely on makeshift buildings, recovered materials, and agriculture in order to survive.
Bruy’s compelling photos capture the idyllic and rustic beauty of living a Walden-esque existence in these secluded, wild environments. „The people and places depicted in my pictures display various fates which I think should not only be seen at a political level, but more importantly, as daily and immediate experiences,“ he explains. „These are, in some ways, spontaneous responses to the societies these men and women have left behind. This documentary project is an attempt to make a kind of contemporary tale and to give back a little bit of magic to our modern civilization.“
Enorm beeindruckende Aufnahmen von Haien, die einfach mal kraftvoll zubeißen.
In 2013, a team from the Woods Hole Oceanographic Institution took a specially equipped REMUS „SharkCam“ underwater vehicle to Guadalupe Island in Mexico to film great white sharks in the wild. They captured more than they bargained for.
Geht gerade auf FB auch mit unterlegtem Drum ’n‘ Bass rum, was mir musikalisch ja viel näher kommen würde, aber dann bleibt eben die Authentizität auf der Strecke. Tanzen nämlich kann ganz offensichtlich auch dann glücklich machen, wenn man den Arsch nicht auf Bässen schüttelt. Tanzen ist träumen mit den Beinen. Und Liebe.
Aufgenommen beim Northwest String Summit Festival in North Plains, Oregon.
Als der Rolling Stone vor ein paar Wochen mit dem Begriff „Nipster“ schwer schwanger ging, habe ich mich auch aus beruflichen Gründen lange durch die Sozial Media Accounts jener geklickt, für die dieser Begriff wohl gedacht ist. Instagram liegt da ziemlich weit vorne. Manche dieser Pfeifen feuern dort gleich von mehreren Accounts aus ihre deutsche Weltsicht ins Netz. Auf mich wirkt davon vieles etwas bis sehr peinlich, aber ich dürfte auch nicht zur Zielgruppe gehören. Facebook hat auch einige dieser wirklich sehr merkwürdigen Tüpen, die das aktuell irgendwie als Lebensentwurf verkörpern wollen. Auch alles immer schön Öko, am besten vegetarisch und nachhaltig. Manche Youtube-Accounts rufen in dem Kontext in Kochshows zum Containern auf und dazu, nicht bei amerikanischen und israelischen Unternehmen einzukaufen. Nationalismus wird dort in der Summe zu einem Lifestyle. Und ja, viele Kids finden Lifestyle irgendwie geil – auch ohne den erst reflektiert zu haben.
Was ich nur etwas problematisch finde: die Begrifflichkeit aus Nazi und Hipster. Niemand nimmt Hipster in auch nur irgendeiner Weise ernst. Jeder lacht über sie. Auch jene, die selber wie welche aussehen, aber auf keinen Fall welche sein wollen. Hipster, das sind immer die anderen. Über die lacht man. Wenn sich das nun aber mit menschenverachtender Ideologie vermischt, wird es schwer, nicht doch wenigstens mal zu schauen, was die dort treiben. Und das ist mitunter schon ziemlich übel. Leider zeigt eben jener Beitrag vom NDR diese Seiten nicht, was das wohl existente Problem dann auch ein wenig verkürzt darstellt. Ich finde das alles irgendwie weniger lustig als hier dargestellt, but that’s just me.
Und: nennen sich die Knüppel eigentlich selber auch „Nipster“?
Letzte Woche schon von mir erstanden, etwas davon auch im Gretchen-Mix und jetzt noch im Stream: Subermerses frisches auf Project: Mooncircle erschienenes Album „Slow Waves„. Ein wirklich großartiges Album, welches zu dem Album des Sommers werden könnte. Riesengut!
Die Brandenburger FDP versucht sich im aktuellen Landeswahlkampf entweder am Galgenhumor oder an der Selbstironie. Vielleicht aber denkt sie auch, dass es endlich an der Zeit wäre, den politischen Realitäten ins Auge zu sehen und gibt als Wahlkampfslogan einzig „Keine Sau braucht die FDP!“ zum Besten. Diese Erkenntnis hat lange gebraucht und wäre dann nach dem 14.09. auch auf Bundesebene nötig. Keine Sau wählt die FDP! Well done, FDP Brandenburg, well done.
Brandenburgs Liberale setzen im Landtagswahlkampf auf den Mut der Verzweiflung. „Keine Sau braucht die FDP!“, prangt es Blau auf Gelb in riesigen Lettern auf den Internetseiten der Partei, für die es bei der Landtagswahl am 14. September um die politische Existenz geht.
Die Vermutung, die FDP sei Opfer eines Hackerangriffs geworden, wusste Landeschef Gregor Beyer schnell zu zerstreuen. Der Anrufbeantworter seines Mobiltelefons meldete sich am Montagnachmittag mit der gleichen Botschaft wie im Internet, um anschließend die „Journalistenkollegen“ für Donnerstag zu einer Presseveranstaltung in die Landesgeschäftsstelle zu laden.
(MAZ Online)
Fotografien vom Essen können gut aussehen. Sehr gut sogar. Super gar. Im besten Fall hasst man die Fotografen, wenn man ihre Fotos sieht und gerade Hunger hat.
Das es auch anders geht beweisen täglich 739 Fotos auf Instagram. Also nicht in meinem Instagram – da habe ich Derartiges bisher nicht in den Stream bekommen. Aber: irgendwo müssen diese durchaus auch sehr unappetitlichen Fotos ja herkommen. Und ich will nicht mal sagen, dass diese „Gerichte“ per se nicht schmecken würden, sie sind eben nur verdammt beschissen fotografiert.
Textautomat hat sich mal auf deutschen Kochseiten umgesehen und mit den so gar nicht so leckeren Fotos ein Tumblr gefüllt: Amateurkochfotos. Da wäre mir Kartoffelsalat in 739 Variationen lieber. Aber ich habe auch gerade keinen Hunger. Womöglich ginge der auch weg, wenn ich derartige Fotos bei solchem sehen würde. Guten Appetit!
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