Ich meinte vor zwei Tagen, ich würde mir einst so einen Anzug zulegen und darin einfach so durch die Stadt latschen. Ich stelle mir diese zu machende Erfahrung tatsächlich irgendwie sehr interessant vor.
Und heute schreibt mir Michl, dass er genau das schon mal gemacht hat. Behaupten kann man ja erstmal vieles, aber Michl hat davon auch ein Video und das finde ich ziemlich großartig.
Tja, kann man sich nicht aussuchen. Aber man muss sich auch nicht darüber wundern, wenn man derartig „patriotische“ Verbalauswürfe in Liedtexte packt. Von Frei.Wild gibt es bisher kein Statement, Knallcharge und Hipster-Hasser Fler schickt gleich mal seine Anwälte in den Ring. Wie sich das für einen echten Berliner Gangster gehört!
MEIN STATEMENT:
Ich bin ehrlich gesagt schockiert darüber wie dreist die NPD versucht hier Junge Leute über solch eine Masche für sich zu gewinnen.
Ich habe heute meine Anwälte informiert und wir werden Klage einreichen!
Und weiter, wie ja auch sein aktuelles Video „Hipster Hass“ beeindruckend beweist:
Ich und mein gesamtes Umfeld repräsentieren Toleranz und Respekt für alle Menschen!
Da klatscht mir doch glatt meine Hand an die Stirn. Völlig selbstständig. ¯\_(ツ)_/¯
Sie verfremdet Verkehrsschilder, sie macht aus Verboten mal fröhliche, mal ernste Botschaften. Im Interview erklärt die Künstlerin Barbara, was Würste mit Toleranz zu tun haben und Hakenkreuze mit Windmühlen.
Ich weiß jetzt gerade nicht, was genau man mit derartigen Repliken von Astronautenanzügen anstellen könnte. Ich weiß auch nicht, ob die tatsächlich weltraumfähig wären, was ja noch halbwegs Sinn machen würde. Irgendwann vielleicht mal. Auf jeden Fall aber kann man sie kaufen. Gibt es für Derartiges einen Fetisch? Vielleicht (ernstgemeinte Frage)?
Vielleicht kaufe ich mir ja irgendwann einfach mal so einen Anzug und ziehe darin meine Runden durch die Innenstadt. Als so nicht ganz lustiger Astronaut.
Nach einem durchaus anstrengenden Tag wie dem heutigen ist das genau der richtige Soundtrack, um die Einflugschneise zu seinem Bett finden zu können. Ich höre das hier jetzt zum fünften Mal am Stück und es erdet mich ganz wunderbar. Dabei kann ich mit Jurassic Park an sich nicht mal sonderlich viel anfangen, so wenig gar, dass ich das Theme nicht mal wirklich kenne.
Anders bei Thomas Oliver, der Jurassic Park als Kind etliche Male gesehen hat und den das Theme wohl auch deshalb heute noch kickt. Und so legt er sich seine sehr soulig besaitet klingende (Kann man das so sagen?) Weissenborn-Gitarre auf die Oberschenkel und spielt. Hier jetzt schon zum siebenten Mal. Wunderschön.
Und das diese Gitarre Weissenborn genannt wird verdankt sie Hermann Weissenborn.
Er emigrierte um 1902 aus Deutschland und ließ sich zunächst in New York nieder. In der Zeit von 1912 bis zu seinem Tod 1937 baute er in seiner Werkstatt in Los Angeles Ukulelen, Gitarren und die von vielen professionellen Gitarristen gespielte Hawaii-Gitarre Weissenborn. Über Hermann Weissenborns Leben ist bisher so gut wie nichts bekannt. Möglicherweise stammte er aus dem Holzland in Thüringen.
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