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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

LSD im Grillfleisch

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(Foto unter Public Domain von Psychonaught)

„LSD ins Grundwasser“ sagt manch einer ja schon schnell mal so vor sich hin. „LSD ins Grillfleisch“ habe ich bisher keinen sagen hören. Trotzdem ist dieses jetzt in einer Packung aufgetaucht, die eine amerikanische Familie erst bei Wal-Mart gekauft und später auch gegessen hat. Weil allen Familienmitgliedern danach irgendwie komisch war, haben sie ein Krankenhaus aufgesucht. Im Labor wurde dann LSD nachgewiesen. Doof: in Deutschland gibt es keine Filialen mehr. ¯\_(ツ)_/¯

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Dreadlocks an Helium-Ballons

Für mich nach wie vor die beste Frisur ever. Dreadlocks. Redditor hdubs hat seine einfach alle mal an Helium-Ballons gebunden. Warum auch nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er sie hiernach abschneiden lassen. Warum auch immer.

McpOJo9


(via Tara)

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Marvin Gaye/Mos Def-Mashup Album

Gemütlich ins Wochenende rutschen. Kann man mit Marvin Gaye machen. Oder mit Mos Def. Besser noch mit beiden zusammen. Soul Mates hat einfach beide mal auf Album-Länge zusammengebraten und das hört sich absolut großartig an. Hallo Wochenende, wollen wir was trinken?

Den Download dazu gibt es (noch) hier.

On [Amerigo Gazaways new Soul Mates series] first installment, the producer unites Brooklyn rapper Yasiin Bey (Mos Def) and soul legend Marvin Gaye for a dream collaboration aptly titled “Yasiin Gaye”.

Building the album’s foundation from deconstructed samples of Gaye’s Motown classics, Gazaway re-orchestrates the instrumentation into new productions within a similar framework. Carefully weaving Bey’s dense raps and Gaye’s soulful vocals over his new arrangements, the producer delivers a quality far closer to Gaye’s famous duets than that of a “mashup” album.


(Direktlink, via Jazz-Hop René)

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#WithSyria

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(Banksys Beitrag zu #WithSyria)

Ich war vor ein paar Tagen dabei, als ein 10-jähriges Flüchtlingskind aus Homs, Syrien, deutschen Kindern gleichen Alters, die in sozial durchaus privilegierten Verhältnissen leben, die Narben zeigte, die Granatsplitter und Gewehrkugeln an dem noch kleinen Körper hinterlassen haben. Für mich als Erwachsenen schon unvorstellbar, was der Junge bisher erlebt haben muss. Die Reaktionen der hier aufgewachsenen Kinder darauf schwer zu beschreiben. Bei manchen blanke Fassungslosigkeit, dass Waffen tatsächliche Narben hinterlassen können und nicht nur Teil eines Drehbuches sind, welches sie dann im Fernsehen als Film sehen könnten. Für andere wiederum schlicht nicht greifbar, dass das diese Wunde Verursachende mit etwas weniger Glück auch zum Tod des Jungen hätte führen können. Aber wer kann diesen Wahnsinn auch schon begreifen? Trotzdem ein Nachdenken darüber, dass außerhalb ihres Erlebensumfeldes Kriege stattfinden. Kriege, die Menschen sterben lassen. Viele Menschen sterben lassen. Und sie es hier ja zumindest diesbezüglich unglaublich gut erwischt haben.

Im März 2014 tobt seit nunmehr drei Jahren ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. „Bis einschließlich Februar 2014 wurden nach UN-Angaben mindestens 140.000 Menschen getötet. Rund 2,6 Millionen Syrer flohen aus ihrem Land und mehr als 6,5 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht. Die UNO bezeichnete die Flüchtlingskrise als die schlimmste seit dem Völkermord in Ruanda in den 1990er Jahren. (Wikipedia)

Die Kampagne #WithSyria will dafür sorgen, dass das nicht so einfach im Alltag untergeht, dass das nicht vergessen wird, dass die Lage in Syrien täglich immer noch Menschen das Leben kostet.

The #WithSyria campaign will launch in thirty five countries as we approach the anniversary of the Syria conflict on the 15th of March, amassing an unprecedented popular movement in solidarity with those caught in the conflict. A collective appeal will be launched by global organisations and key individuals calling on political leaders to sign up to a pledge to do everything they can to make this the last anniversary marked by bloodshed.


(Direktlink)

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Ambient als Nachtflugbegleiter: Isolatedmix 43 – Need a Name

Ryan hat neben seinem Blog A Strangely Isolated Place im letzten Jahr unheimlich viel Labelarbeit gemacht und so einige sehr interessante Releases in die Welt gehoben. Sowohl digital als auch physisch versorgt er die geneigte Hörerschaft immer wieder mit schimmernden Perlen des Ambients. Gerade auch auf die Optik der physischen Veröffentlichungen legt er sehr hohen Wert, wie sein Instagram-Stream zeigt. Nebenbei aber lässt er sich immer noch regelmäßig Mixe machen, die er dann verbloggt. So wie diesen hier, den Isolatedmix 43 von Dario Lupo aka Need a Name.

Ambient ist Stimmungssache. Immer. Wenn man aber in Stimmung ist, ist astrangelyisolatedplace immer ein perfekter Anlaufpunkt, um fort dort an auf Reisen zu gehen. Getragen von Wolken aus ambienten Klängen. So wie auch dieser Mix das wieder zu tun vermag. Wundervoll.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Hammock – In The Middle Of This Nowhere
02. Brambles – Half-Gramme Holiday
03. Drops – Autumn Walks
04. Random Forest – The Best Of Us
05. Cass. – Illinois 1880 (Part 1)
06. Naal – W
07. Talquin – Embers
08. Umber – Clémence
09. Mosaik – Aerial
10. Hammock – Shored Against the Ruins… Drowning In Ten Directions
11. Lowercase Noises – Beauty Into Wreck
12. Aural Method – Breathe Deep Your Chorus
13. Keith Kenniff – Portraits Pt. 1
14. Chris Tenz – Chapter Two

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Skrillex auf dem Cover des Rolling Stone

Am 18. März erscheint Skrillex‘ Debütalbum „Recess“. Das komplette Album konnte man sich mithilfe der am 7. März veröffentlichten „Alien Ride“-App bereits im Stream anhören. Ich hatte die geladen. Nicht weil ich das Geballer von Skrillex sonderlich mögen würde, sondern weil ich die Idee hinter der App ziemlich geil und auch innovativ fand. Funktioniert hat die bei mir allerdings so richtig nicht, aber es dauerte keinen Tag und das komplette Album hatte sich über alle möglichen Kanäle als Stream im Netz verbreitet. Natürlich. Also hörte ich es. Ich hoffte eigentlich, dass auf einem Album von ihm mehr Platz für Nummern wie „Leaving“ sei, es gedacht sogar. Allerdings ist dem nicht so. 1-2 Tracks kann man sich anhören, viele der anderen ohne die zur Hilfenahme etwaiger Drogen nicht so ganz, aber egal.

Ich mochte Sonny Moore immer dafür, dass er seinen Weg geht und keinen Fick auf die 346 Millionen Hater da draußen gibt. Auch dafür, dass er das, was er da nun vor sich liegen hat, hart erarbeitet hat. Geschenke gab es wenige. Um das anzuerkennen muss ich die Musik nicht mögen. Das dafür nötige Alter habe ich lange erreicht. Außerdem sieht man ihm immer an, dass er verdammt viel Spaß bei dem hat, was ihn antreibt. Wie auch immer.

Morgen jedenfalls wird er das Cover der Bibel des Rock-Journalismus zieren. Das vom Rolling Stone nämlich. Find‘ ich gut, gerade weil das einigen ganz sicher wieder die Halsschlagader pulsieren lässt. Haters gonna hate.

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