Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Like Attack – Die Facebook-Seite der NPD „überfremden“

Bildschirmfoto 2014-01-27 um 14.49.30

Luitgard von Like Attack weißt mich gerade per Mail darauf hin, dass „Like Attack“ gemeinsam mit „Laut gegen Nazis“ ab heute die Facebook-Seite der NPD bunt machen will.

Wir überfremden die NPD!
Zum internationalen Holocaust-Gedenktag rufen wir mit „Laut gegen Nazis “ auf www.likeattack.de dazu auf, die NPD-Seite mit toleranten Postings bunt zu machen und mit unseren Likes zu „überfremden“.

Was ist die Like Attack?
Die Like Attack ist eine Kampagne zur Verdrängung rechtsextremer Inhalte. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Die Facebook-Community attackiert die Seite der NPD mit Likes und bunten Inhalten gegen die rechte Hetze. Je mehr User mitmachen, desto größer die Wirkung!
Um es kurz zu machen: Like Attack – Wir überfremden die NPD!

Warum der 27. Januar?
Der 27. Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«. Wir nehmen diesen denkwürdigen Tag zum Anlass,um uns auch heute gegen Faschismus und für Toleranz stark zu machen.

Dumm nur, dass man dafür zwangsläufig zumindest kurzzeitig die NPD-Seite liken muss. Viele scheinen sich daran allerdings nicht zu stören und knallen gerade förmlich die Seite mit bunten Kommentaren voll, was zumindest die Admins beschäftigen dürfte. Auch die eigentlichen Fans der Seite sind nicht wirklich begeistert über die Flut an bunten Kommentaren.

Bildschirmfoto 2014-01-27 um 14.36.24



Inwiefern die Aktion tatsächlich Sinn macht, kann ich nicht beurteilen, aber Nazis trollen ist ja immer eine der nicht gerade schlechtesten Tagesbeschäftigungen.

4 Kommentare

Zu Tode schminken und zurück

Emma Allen hat für diesen kurzen Stop Motion Film fünf Tage gebraucht. Vermutlich auch jede Menge Schminke. Nice. „An animated self-portrait exploring the idea of rebirth and illustrating the transfer of energy from one incarnation to another. I painted this stop frame animation on myself over 5 days, using some face paints, a mirror and a camera.“


(Direktlink, via reddit)

Einen Kommentar hinterlassen

Wie eine Hundezunge funktioniert

Auch an einem Sonntag darf man einen Bildungsauftrag nicht vernachlässigen. Deshalb gucken wir uns jetzt alle gemeinsam mal an, wie so einen Hundezunge funktioniert in Slow-Mo. „Footage from „Secret Life of Dogs“ narrated by Martin Clunes. An Alsatian drinking water filmed with Phantom camera at 1000fps.“


(Direktlink, via MoGreens)

Ein Kommentar

Mixe für den Sonntag: Submerse live und Master Margherita

Alles, wonach es dem musikalisch entspannt pumpenden Herz an einem Sonntag begehrt.

Subermerse hat ges­tern in der Kran­hal­le in Mün­chen live gespielt, Pro­ject: Moon­cir­cle haben sein Set im Mond­licht Li­ves­tream gehabt, weshalb man sich den Mix auch heute noch in Form eines Videos ansehen kann. Außerdem ist die Stunde mit allerhand Dopebeats und Hip Hop Anleihen aus der akustischen Schreibmaschine von Submerse in der Soundwolke gelandet. Schönes Ding! Ich stehe ja sehr auf den Sound, den Submerse präsentiert.


(Direktlink, via r0byn)

Außerdem: ein sehr düsterer, minimaler und enorm mit Bass geladener deeper Dubstep Mix, den Master Margherita für Mindwaves‘ Mindcast zusammengedrückt hat.


(Direktlink, via Stepcamera)

Tracklist:
01 Venture – Breathe In [Drumpanic Recordings]
02 Aiko – O’Clock [Gradient Audio]
03 Mishva – Civilization (Warsa Remix) [Iron Shirt Recordings]
04 Occult & Vantage – Aghori [Macabre Unit Digital]
05 Gantz & Collision – Chant [Tribe12 Music]
06 Mishva – Civilization (Native Remix) [Iron Shirt Recordings]
07 Twisted – Cannibalism [Paradise Lost Recordings]
08 Thirteen – 3:13AM (The Illuminated Remix) [Iron Shirt Recordings]
09 Darj – Raven [Iron Shirt Recordings]
10 Occult – Terrorbyte [Macabre Unit Digital]
11 FNC – Imprinted [Kaium Records]
12 Versa – Theory Of One [Smoking Sessions]
13 Slaven – Falling Through [Macabre Unit Digital]
14 Native – Anaconda [Iron Shirt Recordings]
15 Shackleton – Fabric 55 (Extract) [Fabric]
16 Peverelist – The Grid [Scape]
17 Mala – Changuito [Brownswood Recordings]
18 LX One – Scary People [Wheel & Deal Records]
19 Hightone – Replay (Master Margherita Remix)
20 Occult & Pheral – Unseen [Innamind Recordings]

3 Kommentare

Arte-Doku: Nerd Alarm – Von Gamern, Geeks und großen Brillen

Nerdism als Subkultur. Sehenswerte Doku, die ein wenig albern beginnt, dann aber durchaus sehr interessant weitergeht.

Das Wort „Geek“ stammt aus der amerikanischen Umgangssprache, und seine ursprüngliche Bedeutung von „Streber“ oder „Stubengelehrter“ hat sich im Laufe der letzten 40 Jahre stark verändert. In den 60er- und 70er Jahren wurde das Wort in den Vereinigten Staaten abwertend gebraucht. Es bezeichnete einen zwar sehr intelligenten, aber sozial völlig unbeholfenen Wissenschaftler oder Informatiker.

Unter „Geek“ versteht man im heutigen Sprachgebrauch jemanden, der verrückt ist nach Computern und neuen Technologien. Mit der Entwicklung und massenhaften Verbreitung von Video- und Computerspielen seit Mitte der 70er Jahre, der Adaption ihrer Science-Fiction- und Fantasywelten durch Hollywood und dem Siegeszug des Internets begann für einige bislang belächelte „Geeks“ eine ungeahnte Erfolgsgeschichte. In den USA und Europa haben sich viele Menschen den Begriff „Geek“ zueigen gemacht und bekennen sich dazu. Er kann auf einen Technologie- oder Science-Fiction-Fan angewandt werden, aber sein Sinn wurde erweitert. Ein „Geek“ ist nunmehr jemand, der sich sehr intensiv, manchmal sogar zwanghaft, für irgendein Thema interessiert. Das Wort wird kaum noch im negativen Sinne gebraucht.

Dann gibt es da im Unterschied zum „Geek“ noch den „Nerd“. In den 70er- und 80er Jahren waren diese beiden Wörter fast synonym. Das eine war genauso beleidigend wie das andere. Aber während in den letzten Jahren die „Geeks“ erfolgreich geworden sind und eher bewundert als bedauert werden, blieben die „Nerds“ mit den ursprünglichen negativen Eigenschaften behaftet und gelten weiterhin als zwar hochintelligente, aber kontaktarme Sonderlinge. Manche von ihnen kämpfen dafür, dass beide Ausdrücke weiterhin gleichwertig verwendet werden. Andere, die Wert auf ihren Status als Angehörige einer Minderheit legen, definieren sich selbst lieber als „Nerd“, denn in ihren Augen ist „Geek“ schon zu angepasst.

Der Dokumentarfilm erzählt, wie eine Subkultur aus Informatik, Science-Fiction, Comics und Videospielen sich durchsetzen und zur tonangebenden Kultur werden konnte.


(Direktlink)

5 Kommentare