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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Die „Bürgerinitiative Marzahn Hellersdorf“ geht auch schon mal mit NS-Propaganda hausieren

„Wir sind ja keine Nationalisten, aber…“ Wahlweise lässt sich da zwischen den Gänsefüßchen auch „Rassisten“, „Nazis“ oder ganz krass auch „Faschisten“ einsetzen. „Wir sind ja ’nur‘ besorgte Bürger“ und so. Das verkaufen Bürgerinitiativen, wie eben jene gerade besonders aktive in Marzahn Hellersdorf, aktuell sehr gern. „Wir kümmern uns nur um die besorgten Bürger“. „Denen hört ja sonst kaum einer zu!“ und so.

Deshalb rattenfängt eben jene Initiative heute die „besorgten Bürger“ auch schon mal mit leicht abgewandelter NS-Propaganda. Jene, die das nicht peilen, liken dann den Beitrag auf Facebook auch schon schnell mal. Vermutlich waren die alle bei PB damals in ihrer Schulzeit gerade beim Arzt oder anderweitig, auch gerne geistig, immer abwesend.

Hier der Beitrag der Knetbirnen auf Facebook, hier das Original aus dem Jahre 1936.

ns-mahe


(via Marax)

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Neues The Notwist Album im Februar

Nachdem eines meiner ewigen Lieblingsalben, „Neon Golden“ von The Notwist, nun auch schon über 10 Jahre im Regal steht, höre ich regelmäßig auf, wenn es von denen was Neues gibt. Das ist aktuell der Fall, im Februar kommt ein neues The Notwist Album auf SubPop. „Close To The Glass“ wir eine der Nummern heißen, die Teil des Albums sein wird und die man jetzt vorab schon mal hören kann.

Daniel feiert die Nummer. Ich finde die „irgendwie okay“, aber vielleicht haben wir uns einfach auch auseinander gehört, The Notwist.


(Direktlink)

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Purple Velvet – Exclusive Nightflight Mix – 19.11.13

Diese Woche hatte ich zwei Jungs aus England am Start in meinem Nightflight auf Fritz… naja gut, wirklich am Start hatte ich sie nicht, aber sie haben den Exklusiv-DJ-Mix diese Woche zu meiner Sendung beigesteuert. Nachdem’s ja nun in der letzten Woche mit dem Cuthead-Mix ziemlich freaky, ordentlich verspielt und auch mal mit 90 BPM und weniger zur Sache ging, läuft’s diese Woche wieder ganz klassisch und gerade durch. Sehr schöner tiefer House, mit ganz vielen tollen Chords, netten Vocal-Parts, ab und zu auch mal ner knarzigen Bassline und durchweg oldschoolig-anmutendem Sound, der bei mir dafür sorgt, dass mein Fuß nicht still auf dem Boden stehn bleibt… eigentlich genau das, was man am Wochenende… ach eigentlich immer… im Club auf die Ohren bekommen will.

Purple Velvet heißen die Beiden und zusammen Musik machen sie schon länger… unter diesem Namen aber wohl erst seit etwa 2 Jahren. Irgendwann im letzten Jahr machten sie mal nen Release für den Kollegen Shir Khan und sein Label Exploited… das war das erste Mal, dass ich was von denen hörte. Dann folgte dieses Jahr ne dicke Scheibe bei den Schweden auf Local Talk und die „Death Of The Warehouse EP“ auf Dirt Crew… von der Platte hab ich wirklich jeden Track mindestens einmal im Nightflight gespielt… und nu waren Purple Velvet in der letzten Nacht mit nem DJ-Mix bei mir in der Sendung vertreten… geil!

Auf ihrem Soundcloud-Account verschenken sie auch gerade nen Track, so als kleines Dankeschön für den 2000sten Fan… äh… Follower… ansonsten gibt’s da natürlich noch jede Menge anderes Zeug zu hören… dazu is Soundcloud ja eben auch da.

Sooo… nu heißt’s Purple Velvet in the mix!..
… und wir lesen uns in der nächsten Woche wieder.

Tobi


Direktlink

Tracklist:

01. Moomin – I Whisper A Prayer – Smallville
02. Greymatter & KRL – Straight Billin‘ (Medlar Remix) – WOLF
03. Max Graef – Kaese Schinken Floete – Box Aus Holz
04. Art Of Tones – The Great Sgatmi – Local Talk
05. CTEPEO 57′ – Space Race – Tartlet Records
06. Mount Kimbie – You Took Your Time (Kyle Hall Remix) – Warp
07. Andrea Di Rocco – The Past Present – IWW Music
08. Triumph & Ivan Picaro – Soyuz (Opolopo Remix) – ReBirth
09. FJAAK – Don’t Cry (SLG Remix) – Baalsaal Records
10. HNNY – Kela – Let’s Play House
11. Pablo Valentino – One (Detroit Swindle Remix) – Room With A View
12. Starr Traxx – More (KiNK Remix) – Snatch!
13. DJ Sprinkles – Grand Central Part 1 (Deep Into The Bowel Of House) (MCDE Bassline Dub) – Mule Music

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
alle bisherigen Mixe noch ein mal zu nachhören.
… und hier nochmal die komplette Sendung im Loopstream zum nachhören.

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Bei Mustafa’s Gemüsekebap eine Essensmarke kaufen und einem Bedürftigen schenken: Essensmarke

Wenn ein Staat nicht dazu in der Lage ist, ausreichend Hilfe für Bedürftige zu realisieren, muss man halt auf Angebote wie die Arche oder Tafeln hoffen. Ein ähnliches und sehr praxisorientiertes Projekt kommt jetzt von der Stiftung Friends with Benefits in Kooperation mit Mustafa’s Gemüsekebap in Berlin. Wenn es nach beiden geht, kann sich das gerne deutschlandweit etablieren. Inwiefern das dann tatsächlich wirklich Bedürftigen zu gute kommen wird, wird sich zeigen. Inwiefern sich das Konzept ausbauen lässt ebenso. Schwierig daran ist, dass sich so immer mehr Menschen neben der berechtigten Unterstützung vom Staat selber organisieren. Bleibt zu hoffen, dass dieser sich auch ob solcher Angebote nicht noch weiter aus der Unterstüztung zurückziehen wird. Wir leben schließlich in einem Land, in dem die CDU darüber nachdenkt, den Preis für Pfandflaschen zu erhöhen, damit jene, die die sammeln gehen, „auch etwas von ihren Bemühungen haben“.

Dennoch eine ziemlich gute und praxisnahe Idee, die erstmal von gestern bis zum 22.12.13 laufen soll.

Viele Menschen in Deutschland haben nichts zu Essen. Allein in Berlin ist jeder 5. von Armut bedroht und über 11.000 Menschen haben kein Dach über dem Kopf.

Aus diesem Grund hat sich Friends with Benefits etwas besonderes ausgedacht und gemeinsam mit Mustafa’s Gemüsekebap ein einzigartiges Hilfsprojekt gegründet: Die Essensmarke.

Die Marke beträgt den Preis eines Döners (3,20 €), davon gehen spendet Mustafa’s 1,00 € für einen gemeinnützigen Zweck.


(Direktlink, via Andi)

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Abgesagt: Keine Autogramme für Frei.Wild-Fans im Media Markt Jena

Die für diesen Freitag in einem Media Markt in Jena geplante Autogrammstunde mit der Band Frei.Wild wurde von Seiten der Media Markt Bereichsleitung abgesagt.

Nachdem in den letzten Tagen auch auf Facebook vermehrt ein Unverständnis über die geplante Autogrammstunde der Band geäußert wurde und die Social Media-Abteilung von Media Markt da offenbar eher auf Textbausteine setzte, kam es wohl auch in der besagten Filiale zu Prostest, der von Kunden mal mehr mal weniger dezent vorgetragen wurde. Die Bereichsleitung versteht das alles nicht, hat aber nun ob der angeblichen Drohungen und Beleidigungen den geplanten Termin abgesagt.

Der bis heute unentschiedene Streit zwischen Freiheit der Kunst und Rechtsrock ist nun auch in Jena angekommen. Seit bekannt ist, dass Frei.Wild zum Start des neuen Albums im Media-Markt an der Stadtrodaer Straße auftritt, ­bekommt der Markt E-Mails in denen die Mitarbeiter als Nazis beschimpft werden. „Der Höhepunkt ist der Auftritt eines jungen Mannes im Markt gewesen, der unsere Kolleginnen an der Information mit Nazischweine und Verbrecher titulierte und unser 33-Monate-Finanzierungsangebot als versteckte Anspielung auf 1933 bezeichnete“, sagt Andreas Blasche. Soviel Intoleranz in einer Stadt wie Jena ist für ihn erschreckend. „Es kann ja jeder seine Meinung haben und sie auch ­äußern, aber doch nicht andere beleidigen und bedrohen“, so Blasche. Die Aufregung um die Band kann der Musik-Verkäufer ohnehin nicht verstehen. „Das Album ist von den zuständigen Stellen geprüft worden und es gibt keine jugendgefährdenden Texte“, sagt Blasche.

Das ist so nicht ganz richtig, denn anders als Bereichsleiter Blasche hier meint, wurden die Platten der Band bisher nicht geprüft, da bis letzter Woche kein diesbezüglicher Prüfungsauftrag vorlag. Die Thüringer Ministerin Heike Taubert (SPD), hat erst jetzt eine Prüfung der Liedtexte durch die BPjM angeregt. Vielleicht hat denen bei Mediamarkt keiner erzählt, dass erstmal alle CDs ungeprüft in ihre Regale kommen. Aber man kann ja auch nicht verlangen, dass das ein Bereichsleiter für Tonträger wissen müsste. Das ist schließlich nicht sein Job. Ähm…

Auch findet er, dass man Nationalisten mehr tolerieren könnte: „Ausgerechnet die Grünen, die sonst vorgeben, die Toleranz mit Löffeln gegessen zu haben, legen ein Gebaren wie früher die DDR-Funktionäre an den Tag“, beklagt Blasche nach einem Brief des grünen Landtagsabgeordneten Dirk Adams. Und weiter: „Wir haben uns da leider ­­linken Krawallmachern beugen müssen, die im Internet Stimmung gegen uns gemacht haben und mit einer Demo drohten“. So ist das nämlich. Die linken Krawallmacher sind daran schuld. Die aus dem Internet! Nicht etwa der Umstand, dass man sich offenbar, ohne sich im Vorfeld zu informieren eine Band in den Laden holt, die kommerziell sehr erfolgreich und somit auch für Media Markt verwertbar, aber eben alles andere als unumstritten ist. Das tut da nichts zur Sache.

Das Problem daran leider aber ist, dass derartige Absagen, die immer wieder mal nach Protesten stattfinden, der Band eher nützen als schaden. Genau das stärkt die verkaufte wir-Underdogs-hier-unten-ihr-Lügenmedien-und-Ahnunglosen-da-oben-Attitüde der Band. „Informiert euch mal!“ und so. Besser wäre, man hätte diese Band nie dorthin eingeladen.

Und die Kommentare unter dem OTZ-Artikel. Man kennt das ja.

Immer dieses mistpack von intolleranten hasspraediger die vorgeben soziale und tollerante menschen zu sein… mir kommts hoch! Die NS zeit ist vorbei und von daher gibt es kein „nazizeug“ ect. Mehr. Man wird vom eigenen volk verachtet wenn man auch nur den geringsten schimmer von heimatstolz erkennen laesst. Klar, solange sich aus der sache noch kohle rausholen laesst, hoeren die gutmenschen auch nicht auf die hetzjagt weiter zu tteiben. Traurig, traurig. Luegen, hass, faschismus und gewalt, alles was sie angeblich vertreiben wollen schueren sie selbst! Nun werden auch noch musiker boykottiert die sich, wie kaum ein anderer musiker/ band, gedanken ueber texte mit aussage und inhalt machen. Als wenn das nicht genug ist, auch die kosten die in diesem beispiel dem MM entstehen und wodurch nun auch fremde menschen, außenstehende und unschuldige muessen nun den faschismus der gruenen ausbaden… sehr toll.

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Kochen mit der Kaffeemaschine

Kochen im Geschirrspüler hatte ich hier schon mal. Das sah eher so semilecker aus. Jody Anderson hatte von ihrem Neffen üble Geschichten gehört. Der war in Afganistan und fand das Kantinen-Essen der Armee dort gruselig. Da aber jeder der Soldaten eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer haben kann, hat sie sich kurzerhand gedacht, sie guckt mal, was man mit dieser alles so kochen kann. Hier Lachs mit Ingwer in Sojasoße an Brokkoli und Blumenkohl. Ich persönlich würde den Brokkoli da ja weglassen.

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(Morgan Walker/NPR, via BoingBoing)

Recipe: Coffee Maker Dinner With Poached Salmon, Couscous And Steamed Vegetables

1. Add chopped broccoli and cauliflower into the basket until it is halfway full.

2. Add the maximum amount of water into the coffee maker’s reservoir. Run the coffeemaker until the reservoir has just enough water left in it to cook the couscous. Stop the appliance.

3. Dump out the water in the carafe. Add the couscous to the carafe.

4. With a fork, mix up the vegetables in the basket to ensure even steaming. Then restart the coffee maker until the cycle finishes. Let couscous sit for 5 minutes. Transfer to a bowl.

5. Keep the vegetables in the basket (it takes two cycles to steam-cook them). Place the salmon in the carafe. Add some soy sauce, ginger, garlic or whatever seasoning you’d like. Fill the reservoir with about 3 cups of water and run the cycle.

6. Let the salmon sit in the hot water until it’s opaque and flaky (for us it took only 7 minutes). Remove salmon and vegetables. Plate.

Ihre Rezeptideen teilt sie auf Facebook: Cooking With Your Coffee Maker.

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Ein Google-Clip, der in Indien und Pakistan schon mal zu Tränen rührt

Ein alter Herr schwelgt vor seiner Enkelin in Kindheitserinnerungen und erwähnt seinen damaligen Freund Yousuf, dessen Vater eine Konditorei in Lahore führte. Seit der Trennung Britisch-Indiens im Jahre 1947 sahen sich die beiden nie wieder. Seine Enkelin scheint gerührt und denkt sich so, „Ich gucke mal in diesem Internet, vielleicht kann ich Yousuf ja ausfindig machen.“ Und siehe da, sie findet die Konditorei, in der mittlerweile der Enkel von Yousuf die Regie führt. Die beiden sorgen nun dafür, dass der alte Yousuf aus Pakistan seinen damaligen Freund in Indien zum Geburtstag besuchen kann. Das Internet macht’s möglich.

„Das Internet“ steht in diesem Fall natürlich für Google, die dann wohl so evil doch mal wieder nicht sein wollen. Der Clip ist großartig und kann Gänsehaut machen, ohne das man auch nur ein Wort in ihm versteht (Untertitel gehen natürlich). In Indien und Pakistan hingehen, wo Trennung aus dem Jahre 1947 eben noch gar nicht so lange her ist, sorgt der Film auch schon mal für Tränen. Zumindest aber für weiche Herzen, wie die überaus positiven Reaktionen auf den Clip beweisen.


(Direktlink, via Hakantee)

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