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Rotorblätter für Windräder in die Berge schleppen

Als wir im Urlaub mit unserem 65 PS-Bulli durch die Alpen gefahren sind, hatten wir des Öfteren ein wenig Angst um den Motor, der schon etwas angegrauten Dame. Steigungen um die 13% steckt die über 10 zu fahrende Kilometer und mit einem Höhenunterschied von 1300 Metern nicht so ohne weiteres weg. Sie quält sich dann doch sehr, blieb am Ende jedoch immer tapfer. Auch wenn wir dabei mitunter von LKWs überholt wurden. Die aber haben halt auch 300 – 700 PS unterm Sitz und damit gut Bergauffahren.

Ich musste da gerade dran denken, als ich sah, wie man in China auf Zugfahrzeugen einzelne Rotorblätter für Windräder über Serpentinen die Berge hochfährt. Machen die. Und dann haben die aber auch noch mit der Länge der Blätter zu rechnen, die sich in den Kurven ja nicht einfach verbiegen.

The route to the government-sponsored Baoding Mountain Wind Farm is 5.5 km long, and includes 212 turns and slopes as steep as 30 degrees. The journey with each blade took five hours, and the drivers had to negotiate the load through villages with buildings on either side of the road, and high voltage power lines. The blades are 52.4 metres long, and weigh over 12 tons.

Und, um Gottes Willen, mutet den Sound. Echt jetzt.


(Direktlink, via BoingBoing)

4 Kommentare

  1. Peter Macheli2. September 2016 at 09:24

    Erinnert mich irgendwie an Blattschneideameisen, wenn die ihre Blätter durch die Gegend tragen.

  2. mipap2. September 2016 at 11:58

    LKW,, zack Blatt drauf und los.
    Wenn ich das Brimborium an Konvoi sehe, welches hier nacht für nacht über die A2 schleicht…

  3. Martin Däniken2. September 2016 at 16:13

    Die zeigen aber nicht die Schluchten wo ein bisserl was schief gegangen ist und liegengeblieben ist und Verantwortliche die in die Wüste geschickt wurden!

  4. alter pfleger2. September 2016 at 22:37

    Alle schrieben, das geht nicht. Nur ein paar Chinesen, die konnten das nicht lesen, und haben’s einfach gemacht.
    Sehrsehrsehrgeile Lösung!

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