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Schwarz für AfD-Plakate

Jemand hat hier in Potsdam einiges an Zeit investiert und auf einer Länge von 2 Kilometern einfach jedes AfD-Plakat geschwärzt. Von beiden Seiten. In beide Richtungen. Auch sowas wie Streetart. Als ich heute durch die Stadt fuhr, fiel mir auf, dass das so an einigen Straßen passiert sein muss. Da hat hier also jemand sehr viel Zeit investiert. Und Farbe.

17 Kommentare

  1. Daniel10. August 2021 at 22:55

    Wäre es für Dich auch „Streetart“, wenn das jemand bei Plakaten der Grünen bzw. Linken gemacht hätte? Sicher nicht.

    • Ronny10. August 2021 at 23:32

      Da lehne ich mich einfach zurück und behaupte das Gegenteil.

  2. Wolf-Dieter Busch11. August 2021 at 08:45

    Sachbeschädigung. Straftat.

    • Dirk12. August 2021 at 09:14

      Anzeige is raus!!1!1

  3. Robert11. August 2021 at 10:26

    Das ist bestimmt diese berühmte Toleranz gegenüber alles und jedem, bis auf die Dinge die man ideologisch (im Kopf fest verdrahtet) abgrundtief hasst und verachtet. Das unterstützt ganz sicher die offene und freie Meinungsäußerung und das Recht „sich eine eigene Meinung bilden zu dürfen“ in Potsdam, Brandenburg und dem Rest des Landes. Wer das dann auch noch als „Streetart“ und mit „stabil“ tituliert, hält anscheinend nicht wirklich viel von Demokratie und Pluralismus oder hat die Funktionsweise von Meinungsbildung noch nicht so richtig verstanden.
    Und wie bringt man das eigentlich in Einklang mit dem Blog-Untertitel „Freiheit“… Meint das etwa nur die eigene Freiheit oder war sowas damals in der DDR erlaubt? Für mich wäre es „stabile Streetart“ und ich hätte es gefeiert, wenn die Leute darunter jeweils eine Gegenmeinung (oder ähnliches), z.B. darunter Wahlplakate von „Die Partei“ gehängt hätten oder an den Seiten Klappen zum zuklappen anbringen – DAS hätte zum Nachdenken angeregt. Aber einfach schwarz und damit kaputt machen ist nur destruktiv, das kann wirklich jeder und da gibt es IMHO leider gar nichts dran zu feiern! (Bewirkt das Gegenteil, siehe oben).

    • Johanna Walter11. August 2021 at 10:33

      Soviel Worte um Dreck im öffentlichen Raum. Die AfD lehnt unsere demokratische Grundordnung ab. Die AfD ist nicht wie jede andere Partei auch zu behandeln. Punkt.

      • Robert11. August 2021 at 13:18

        Du schreibst: „Die AfD lehnt unsere demokratische Grundordnung ab.“
        Und das stimmt, weil Du das wissen tust, das irgendwo gelesen hast oder weil das alle deine Freunde sagen? Das kannst Du bestimmt spontan mit 2 – 3 Beispielen belegen? Oder hast Du vielleicht, so wie ich gerade eben, mal nachgeguckt

        ([Edit Admin]: Link entfernt)

        „Wir sind überzeugte Demokraten. – Als freie Bürger treten wir ein für direkte Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft, Subsidiarität, Föderalismus…“
        Natürlich können Anspruch und Wirklichkeit auch (stark) auseinander driften, doch den gleichen Vorwurf, gegen die demokratische Grundordnung zu sein, könnte man dann genauso gut auch an „Die Linke“ richten. Die immerhin Nachfolger der PDS sind, die damals direkt aus der SED hervorging und somit tatsächlich die Hauptverantwortlichen eines echten Unrechts-, Überwachungs. und Unterdrückungsregime gewesen sind. Die (jungen) Leute vergessen das nur leider alles viel zu schnell.
        Und das sage ich als jemand, der durchaus einzigartige und innovative Oppositionspolitik bei den Linken sieht, deren Ausgleich und Relevanz für das heutige politische System anerkennt.
        Auf „Die AfD ist nicht wie jede andere Partei zu behandeln.“, möchte ich Dir gerne mit einem Zitat von Wau Holland antworten: „Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit — Keine Zensur!“

        • Ronny11. August 2021 at 13:43

          Ich möchte hier bitte keine Links zu Parteien drin haben, die kein Problem damit haben, an den Grenzen auf geflüchtete Menschen inklusive Frauen und Kinder (von Storch) zu schießen. Auf den Gräbern von anderen tanzen möchte (Kalbitz), nachdem sie diese mit Löschkalk zugeschüttet haben (Arppe). Da kann sich eine Partei ein noch so biederes und sauberes Image verpassen zu versuchen. Das ist menschenverachtend und hat mit Demokratie sehr wenig bis gar nichts gemein. Egal, was die mir weismachen wollen.

    • marinelli11. August 2021 at 13:32

      Mal ein ganz anderer Take auf das Thema: Werbung im öffentlichen Raum ist per Definition Spam und damit weder schützenswert noch gottgegeben. Auch die von Parteien.

      Oder um es mit Banksy zu sagen:

      „Any advert in a public space that gives you no choice whether you see it or not is yours. It’s yours to take, re-arrange and re-use. You can do whatever you like with it. Asking for permission is like asking to keep a rock someone just threw at your head. You owe the companies nothing. Less than nothing, you especially don’t owe them any courtesy. They owe you. They have re-arranged the world to put themselves in front of you. They never asked for your permission, don’t even start asking for theirs.“

      • da]v[ax12. August 2021 at 08:05

        Zwei Daumen hoch für diesen Kommentar! Gibt ja doch auch noch intelligente Kommentator|innen hier 😁

  4. Jack11. August 2021 at 12:42

    Ich fände es deutlich besser Wahlplakate von Künstlern gestalten zu lassen (meinetwegen mit Vermerk „sponsored by Partei X“ ) – vermutlich hat man am Ende auch weniger Arbeit mit dem Abhängen. Oder könnte die Versteigern.
    Dies wäre dann ja auch legal im Gegensatz zur meisten StreetArt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Streetart

    Was die AFD angeht – die haben leider nichts im Programm was einer rationalen Betrachtung standhält. Im Gegensatz zu anderen Parteien die die Wissenschaft ignorieren, verleugnet die AFD ja alles was Wissen schafft. Dies führt aber nun einmal zu einer dummen Wählerschaft.

  5. Daniel Kanzelmeyer11. August 2021 at 16:13

    Guter Mann.
    kein Fuß breit den verschissenen Nazis.

  6. Daniel Kanzelmeyer11. August 2021 at 16:15

    sorry. Oder Frau.

  7. Magnus11. August 2021 at 22:47

    Ehrenmann. Es wäre eher fragwürdig, nichts gegen die Nazis zu unternehmen.

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