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Schlagwort: Animals

Elasmotherium – Einhorn von vor 29.000 Jahren

Genau genommen war das Elasmotherium eine Gattung der Nashörner, die im Pliozän und Pleistozän im nördlichen Eurasien vorkam. Ob das Horn tatsächlich so massiv war, darf bezweifelt werden. Aufgrund fehlender Fossilerhaltung die tatsächliche Größe eher ein Schätzwert und hier vermutlich etwas zu wohlwollend dargestellt.

Elasmotherium ist eine Gattung der Nashörner, die im Pliozän und Pleistozän im nördlichen Eurasien vorkam und zur Gruppe der Elasmotheriini gehört, einer Form von Nashörnern mit in der Regel nur einem Horn. Sie überlebte mindestens bis zum Beginn des Jungpleistozäns und starb vermutlich während der letzten Kaltzeit. Ihr Verbreitungsgebiet umfasste die Steppengebiete und Flusssuferlandschaften Osteuropas sowie Zentral- und Ostasiens. Elasmotherium stellte einen der größten bekannten Vertreter der Nashörner dar. Die Tiere waren massig gebaut und an die offenen Regionen angepasst. Herausragendes Merkmal bildete eine kuppelartige Knochenaufwölbung auf dem Stirnbein des Schädels, an der ein einzelnes Horn aufsaß. Aufgrund fehlender Fossilerhaltung ist dabei unklar, wie massiv dieses Horn ausgebildet war. Zudem besaßen die Tiere das in ihrer Zahnanzahl am stärksten reduzierte Gebiss aller Nashörner. Die Zähne waren extrem hochkronig und auf der Kauoberfläche durch auffällig gefalteten Zahnschmelz charakterisiert, insgesamt zählen sie zumindest bei den stammesgeschichtlich jüngsten Angehörigen der Gattung zu den am stärksten spezialisierten. Über die Lebensweise ist wenig bekannt. Die Tiere lebten wahrscheinlich in offenen Landschaften, die mit wasserreichen Gebieten durchsetzt waren. Dort ernährten sie sich wohl von Sumpfpflanzen. Insgesamt treten die einzelnen Arten von Elasmotherium im Vergleich zu anderen, gleichzeitig bestehenden Nashornformen wie dem Wollnashorn eher selten im Fossilbericht auf.
(Wikipedia)

https://twitter.com/HistoricalPics/status/961736625876357121

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Erschossene Gans fällt Jäger auf den Kopf – der muss bewusstlos zum Arzt

Ich bin ja Fan von diesen „kannste-dir-nicht-ausdenken“-Nachrichten. So wie dieser hier.

(Symbolfoto: Nicman)

Der Jäger Robert Meilhammer wollte im US-Bundesstaat Maryland Gänse schießen. Hat sich dafür mit ein paar Kumpels verabredet. Die und er haben Büchsen geputzt und scharf gemacht, um auf Vögel zu schießen. Das gelang wohl auch. Dann traf irgendwer, vielleicht sogar er selber, eine der fliegenden Gänse, von denen eine aus 27 Metern Höhe getroffen auf Meilhammer nieder fiel. Bumms. Direkt auf seinen Kopf. Womöglich genau einer der Gänse, die er gerade erst getroffen hatte. Er wurde bewusstlos und musste ob dessen ins Krankenhaus, wo er behandelt wurde. Es geht im wieder gut.

Karma. Oder so.

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Eine Pakarana und die duschende Ratte, die eigentlich eine Pakarana ist

Ich hatte hier gestern für zwei Minuten ein Video im Blog, das vorgab, eine Ratte dabei zu zeigen, wie sie duscht, als wäre sie ein Mensch. Eine Minute nachdem der Beitrag hier online ging, bekam ich eine Mail, die mir kurz und deutlich nachvollziehbar erklärte, warum jene angebliche Ratte das Duschen an sich gar nicht so geil finden würde – und warum das dort Gezeigte Tierquälerei sein könnte. Die Mail überzeugte mich, ich löschte den Beitrag kurz darauf, was ich wirklich sehr selten tue. Aber in dem Fall fand ich genau das richtig.

Ausgerechnet bei 9Gag erklärte dann wer, dass jene Ratte gar keine sei, sondern das es sich dabei um eine Pakarana handeln würde. Dennoch: auch Pakaranas nutzen nie freiwillig Schaum zum Duschen. Aber sie schubbern sich gerne und ausführlich. Und dann hat da halt wer Seife auf das Pakarana getan, so dass es aussieht, als würde der Nager, der mit den Capybaras verwandt ist, duschen wie ein Mensch. Die Idee funktionierte, das Video ging auf wirklich allen Kanälen viral. Aber es zeigt halt keine Ratte. Und wahrscheinlich auch keine Pakarana, die sich in ihrem Fell wohlfühlt.

Hier nun ein Video einer Pakarana, das tierschutzrechtlich sicher auch streitbar ist. Aber immerhin wurde das Fellgetier nicht mit Seife überhäuft. Bitte danke.


(Direktlink)

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Trotz Ticket – Pfau darf nicht mitfliegen

Seit 2003 dürfen in den USA nicht nur Blindenhunde mit in die Flugzeugkabine, sondern auch andere „Emotional Support Animals“. Sie sollen helfen, psychisch instabilen Menschen das Fliegen angenehmer zu machen. In den letzten Jahren sorgte das vermehrt für Probleme, da die Begleittiere kostenfrei mitfliegen können. Für Tiere, die nicht als „Emotional Support Animals“ deklariert werden, ist eine Gebühr von $125,00 fällig. Deswegen neigen Leute dazu, jegliches Getier als „Emotional Support Animals“ mitnehmen zu wollen.

Doch ist das Ganze völlig außer Kontrolle geraten – zum Ärger von Allergikern, Sitznachbarn, die kein Tierhaar im Flugzeugessen haben wollen, und Stewardessen, die auf der Jagd nach kratzenden Katzen durch die Kabine kriechen. Der Ausschuss für behindertengerechtes Reisen beim US-Verkehrsministerium hat sich nun der Sache angenommen.

Er sammelt seit Monaten Informationen zu Tieren an Bord und diskutierte das Thema in der jüngsten Sitzung. Einigen konnten sich Behördenvertreter und Psychologen nicht, der Streit um Trost-Truthähne geht weiter.

Auf dem Flughafen in Newark wurde einer Passagierin jetzt untersagt, ihren sie emotional unterstützenden Pfau mit in den Flieger zu nehmen. Der hatte zwar ein eigenes Ticket, die Fluggesellschaft wollte den ungewöhnlichen Vogel namens Dexter dennoch nicht an Bord nehmen.

United Airlines confirmed that the exotic animal was barred from the plane Saturday because it “did not meet guidelines for a number of reasons, including its weight and size.”

“We explained this to the customer on three separate occasions before they arrived at the airport,” an airline spokeswoman said in a statement Tuesday to The Washington Post

The peacock’s owner, who was identified by the Associated Press as Ventiko, a photographer and performance artist in New York, told the news agency that she bought the bird its own ticket.


(via BoingBoing)

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