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Schlagwort: Art

Mann sammelt 1000 Erstpressungen des “White Album”s der Beatles und stellt diese jetzt aus

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Keine Ahnung, warum, aber Rutherford Chang hat über Jahre hinweg 1000 Erstpressungen des weißen Albums der Beatles gesammelt und stellt diese jetzt mit sehr interessantem Konzept in Liverpool aus. Kann man sich nämlich auch alle dort anhören. Warum auch nicht?

The seminal White Album – officially titled The Beatles – was the band’s ninth studio album, with a revolutionary cover designed by pioneering pop artist Richard Hamilton. Famously stark, the totally white design has provided a blank canvas for the coffee stains, doodles, mold and rips that have accumulated on the albums since its release in 1968, making every copy now unique.

Chang’s entire collection of over 1,000 White Albums will be displayed in the format of a record store with two vital differences, only one album is displayed, and records are only bought not sold. Visitors will be invited to browse and listen to copies of their choice.

Also featured is a vinyl album Chang created by layering 100 different copies from his collection, exploring the sonic and visual differences between the aged vinyl discs and covers.

Chang has been building his collection for eight years and says:

“The character of each copy is distinctly shaped by their individual histories, so this collection of intentical yet unique mutiples together forms a story of the past half-Century. I hope to expand my collection while in Liverpool, so please bring me numbered copies in any condition!”

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Pinsel und Farbe in Nahaufnahmen: Tone

Nicht, dass ich es sonderlich mit der malenden Kunst hätte. Nein, aber als ehemals mal gelerntem Maler/Lackierer geht mir hier schon ein bisschen das Herz auf. Nicht, dass die malende Kunst mit dem Maler/Lackierer-Handwerk zu vergleichen wäre, aber das Arbeitsmaterial, die Farbe, bleibt am Ende die selbe. Und aufgetragen wird die nun mal (manchmal) mit dem Pinsel.

Farben bestehen aus Pigmenten, Bindemitteln und Lösungsmitteln. Immer. Soweit habe ich die Theorie behalten.

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Über Nacht von der Straße verschwunden: Kunstaktion aus 54.000 Ein-Cent-Münzen


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Der Darmstädter Künstler Ralf Kopp hat in Frankfurt 540 Euro in Form von Ein-Cent-Münzen auf die Straße gelegt, die in ihrer Summe das Wort “Vertrauen” ergaben. “Ein Experiment mit offenem Ausgang”, wie er selber sagte. Er wusste nicht genau, was dort passieren würde und gab der Aktion 14 Tage. In der ersten Nacht allerdings wurde die gesamte Kohle von irgendwem eingesackt. Kopp gibt sich trotzdem zufrieden.

Die Ein-Cent-Stücke bildeten die jeweils einen Meter hohen und einen halben Meter breiten Buchstaben. Kopp wollte mit dieser Kunstaktion die Verführbarkeit von Passanten testen. Er habe vorher keine genaue Vorstellung von dem gehabt, was passieren könne, sagt er. Das Projekt sollte testen, ob „Vertrauen“ stärker sei als die Gier nach Geld.

[…]

Den Großteil des Geldes haben vier Jugendliche abgeräumt. Allerdings steckten sie es nicht in die eigene Tasche, sondern in die Plastiktüte eines Obdachlosen.

„Ich habe mir gewünscht, dass Menschen es einstecken, die es wirklich nötig haben. Schön, dass das nun wenigstens zum Teil in Erfüllung gegangen ist.“


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Eigensinnige Makrofotografien von Lebensmitteln: The Space Within

Der Fotograf Ajay Malghan fotografiert Essbares. Das auf eine sehr eigensinnige aber dennoch künstlerisch-ästhetisch ansehnliche Art und Weise. Dark Rye hat ihn besucht und ihn über seine Arbeiten sprechen lassen.

The medium of Ajay Malghan’s photography is food but—hold up, hold up—we know that your Instagram feed is filled with filtered images of half-eaten falafel sandwiches and spicy tuna rolls. We understand, we do, and we feel for you. But Malghan’s photography explores the myriad worlds of food’s complexity hiding just beyond its seeming simplicity. For instance, an orange. Everyone knows what an orange looks like, right? But Malghan’s lens toys with the orange until the orange is not an orange but, rather, a curious image of playful ambiguity. There are many people dancing. Wildfires. And all the things that only you will see.

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Skate Painting

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Was ja auch irgendwie schon seit immer gefehlt hat: Skate Painting. Glitzi-Schwämme über die Rollen geklebt, Farbe reingedrückt und über Papier gerollt. Matt Reilly macht genau das.

A couple of months back I made the trip out to Mana Contemporary (a surprising cultural hub in Jersey City) and witnessed Matt Reilly of Japanther—a band established by Reilly and Ian Vanek while students at Pratt and described by art reviewers as “art-rock installation paratroopers” —skateboard paint.

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Ambiancé – the 720 hour long film [short 72 min teaser] by Anders Weberg

Lange Filme brauchen etwas Zeit um entstehen zu können. Womöglich auch deshalb wird “Ambiancé”, der 720 Stunden Film von Anders Weberg, erst im Jahre 2020 Premiere feiern. So zumindest ist der Plan. Da allerdings lange Filme auch viel Materiel für lange Teaser geben, gibt es den ersten davon jetzt schon mal mit 72 Minuten. Ein kurzer Trailer dazu folgt dann 2016 und wird es auf eine Länge von 7,20 Stunden bringen. 2018 kommt ein langer Trailer mit 72 Stunden. Passt doch.

On December 31, 2020 the Swedish artist Anders Weberg end his 20 plus years relation with the moving image as a means of creative expression. After more than 300 films he puts an end with the premiere of what will be the longest film ever made.
Ambiancé is 720 hours long (30 days) and will be shown in its full length on a single occasion syncronised in all the continents of the world and then destroyed.

In the piece Ambiancé space and time is intertwined into a surreal dream-like journey beyond places and is an abstract nonlinear narrative summary of the artist’s time spent with the moving image .
A sort of memoir movie . (Film memoir ) . This in the visual expression that is constantly characterized the work throughout the artists career.

As a small tease until the premiere in 2020 shorter teaser/trailers will be presented at different occasions.
2014 – Short teaser which is 72 minutes long and that has the intent to convey the mood and tempo from the full piece.
2016 – The first short trailer with duration 7 hours 20 minutes.
2018 – Longer trailer with duration 72 hours.
2020 – Release.

Optisch erinnert das bis hier an gutes Material, was als bewegte Tapete gerne stundenlang auf Wände projiziert werden kann. Und wenn ich 2020 tatsächlich 30 Tage am Stück Zeit haben werde, gucke ich den Film auch ganz. Versprochen.

Mehr als nur in einem Nebensatz zu erwähnen ist die Tatsache, dass der Soundtrack, der am Ende wohl nicht weniger wichtig als die Bilder sein werden, vom großartigen Marses Jules kommt. Der geht da bestimmt auch noch ein paar Wochen für ins Studio.

(Direktlink | Danke, Martin!)

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Holzschichten, Millimeter für Millimeter gehobelt, in einem Zeitraffervideo: Waves of Grain

Technisch eigentlich recht simpel hat Filmemacher Keith Skretch hier Holz mit einem Hobel abgetragen. Schicht für Schicht. Zwischen den Schichten hat er jeweils ein Foto gemacht. In der Summe als Zeitraffervideo allerdings sieht das ziemlich bis sehr abgefahren aus. Besonders schön auch seine Beschreibung:

The painstaking process revealed a hidden life and motion in the seemingly static grain of the wood, even as the wood itself was reduced to a mound of sawdust.

(Direktlink, via Colossal)

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