Alles wie immer.
Ein Kommentar
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Zum Inhalt springenWirklich außerordentlich gute Podcastserie von Volker Heise, der in sechs Episoden das Berlin um das Jahr 1929 beleuchtet: 1929 – Das Jahr Babylon. Jene, die wie ich Babylon Berlin als Serie mögen, werden auch hieran Gefallen finden, denke ich.
Und ja, für genau solche Formate ist der Rundfunkbeitrag bestens investiert.
In der sechsteiligen radioeins-Podcastserie „1929 – Das Jahr Babylon“ erzählt der Berliner Autor und Regisseur Volker Heise von einem Jahr des Umbruchs in Berlin. Im Mittelpunkt jeder Episode steht ein Kriminalfall, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Heise rekonstruiert mit Hilfe von Experten den Fall und die Zeit, in der er spielt – durch Akten und Berichte, durch Tagebuchaufzeichnungen und Zeitungsmeldungen.
Folge 1 – Die Kalte Stadt
(Direkt-MP3)
Folge 2 – Die Baracken
(Direkt-MP3)
Folge 3 – Feindliche Brüder
(Direkt-MP3)
Folge 4 – Frucht des Leibes
(Direkt-MP3)
Folge 5 – Die Drogen
(Direkt-MP3)
Folge 6 – Die Krise
(Direkt-MP3)

Heute Abend auf Arte und schon jetzt in der Mediathek: 30 Jahre Techno in Berlin. 25 Davon habe ich mal mehr mal weniger intensiv mitbekommen. Verrückt, wie doch die Zeit vergeht.
Am 21. September 2018 feiert ARTE die ganze Nacht hindurch 30 Jahre Techno und Club-Kultur. Musikalisch gestalten internationale DJ Sets den Abend, Reportagen und Interviews liefern Hintergründe zu den verschiedenen Generationen der Techno-Szene. „Tracks“ ist mit einer Sondersendung dabei und führt über alle musikalischen und geografischen Grenzen hinweg von Detroit über Berlin bis in die georgische Hauptstadt Tiflis. Zum Abschluss porträtiert Romuald Karmakars Film „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ die deutschen Protagonisten der Club-Kultur, die die elektronische Musik und das damit einhergehende Lebensgefühl entscheidend gerpägt haben.
Da sind jede Menge sehenswerter Sachen bei, so wie Romuald Karmakars Dokumentarfilm Denk ich an Deutschland in der Nacht:
Der Ton spielt in diesem Dokumentarfilm über die elektronische Subkultur Deutschlands eine besondere Rolle: Filmemacher Romuald Karmakar zeigt DJs und Musiker wie Sonja Moonear, Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Move D und Ata Macias, die einen größeren musikalischen Ansatz verfolgen, als nur den nächsten Dancetrack auf den Markt zu werfen.
Timetable:
22:45
Tracks Techno-Spezial
Block9 Club-Kunst / Techno in Tiflis / Detroit – Berlin
Thema u.a.: Mit Special-Guest Nina Kraviz in den beiden „Wiegen des Techno“, Detroit und Berlin.
23:25
30 Jahre Techno in Berlin
Internationale und Berliner DJ-Größen treffen aufeinander, um 30 Jahre Berliner Club-Kultur zu feiern.
00:45
Denk ich an Deutschland in der Nacht
Ein Film von Romuald Karmakar
Ein ungewöhnlichen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Musiker elektronischer Musik.
Neue Farbaufnahmen von Chronos History, die in überraschend guter Qualität die Tage nach der Befreiung Berlins durch die Alliierten zeigen. Sehr wahrscheinlich stammen sie von einem us-amerikanischen Soldaten.
Einen Kommentar hinterlassen0:00 Driving on the German Autobahn in direction to Berlin
0:50 Entering the US Berlin District
1:00 Picture of Stalin, Roosevelt and Churchill
1:15 Soviet soldiers marching, probably on Straße des 17. Juni in direction of the Siegessäule
2:40 German refugees pulling carriage
2:56 Trümmerfrauen „rubble women“ at work
3:25 destroyed Reichstag
4:15 US military visiting the Neue Reichskanzlei
5:40 Berliner S-Bahn
5:56 Olympia Stadion (olympic stadion)
6:59 Olympic swimming pool
8:11 American Beach Club / Amerikanisches Strandbad
8:52 Trümmerfrauen „rubble women“ at work
9:34 Galopprennbahn Hoppegarten
13:37 US military playing golf
Kam gerade per Mail bezüglich der Pfandgeschichte bei Getränke-Lehmann.
2 KommentareStellungnahme der Firma Horst Lehmann Getränke GmbH
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich als Inhaber der Horst Lehmann Getränke GmbH distanziere ich mich von dem Schreiben der Geschäftsführung.
Der zuständige Geschäftsführer wurde mit sofortiger Wirkung beurlaubt.
Weiterhin werden alle Pfandflaschen zurückgenommen.
Es tut mir leid, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Lehmann
[Update:] Stellungnahme der Firma Horst Lehmann Getränke GmbH
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich als Inhaber der Horst Lehmann Getränke GmbH distanziere ich mich von dem Schreiben der Geschäftsführung.
Der zuständige Geschäftsführer wurde mit sofortiger Wirkung beurlaubt.
Weiterhin werden alle Pfandflaschen zurückgenommen.
Es tut mir leid, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Lehmann
Als sei das Pfandsammeln an sich nicht schon beschissen genug, will der Berliner Getränke-Händler Lehmann den Sammlern jetzt auch die Rückgabe des Pfandgutes erschweren und geht davon aus, dass das „Flaschensammeln“ auch gewerbsmäßig betrieben wird. Wer dann die gewollten Angaben verweigert, muss damit rechnen, seine Flaschen nicht bei Getränke-Lehmann abgeben zu können.
6 KommentareDer Berliner Rechtsanwalt Stefan Senkel berichtet von einem Fall, bei dem ein Lehmann-Markt unter Hinweis auf das Schreiben die Annahme von 15 Pfandflaschen verweigerte. Meine durchschnittliche Rückgabemenge liegt bei 30 Flaschen (ca. 10 CP-Ausgaben) – nach einer „USt-IdNr.“ hat mich noch niemand gefragt. Vom neuen Phänomen des „Bottle collectors Profiling“ sind offenbar nur diejenigen betroffen, die sich erkennbar auch für 0,08 Cent bücken müssen. In cervisia veritas: Manchmal sind in dieser Stadt leider nicht nur die Getränke kalt.
Christian schrieb gestern über eine Situation, der er beiwohnte, und die Ticketficker auch mal nicht wie Arschlöscher dastehen lässt. Momente, von denen es viel zu wenige gibt, wie ich, als jemand der überzeugter ÖPNV-Nutzer ist, nahezu täglich selber erfahre.
S-Bahn. Ticketkontrolle. Kontrolleur scant mein Monatsticket (mit dem ich am Wochenende eine Person mitnehmen kann). Ein paar Sitze weiter sagt ein Mann, er habe kein Ticket. Kontrolleur: "Kein Problem, Sie fahren bei dem hier mit." Cool zu sein kann so einfach sein.
— Christian Conradi (@chgrasse) August 18, 2018
„Kuhles Ding“, dachte ich mir so. „Bisschen Menschlichkeit steht uns allen ja ganz gut zu Gesicht und macht uns alle gleich ein kleines bisschen sympathischer. Mehr davon.“, dachte ich. „Kann ja keiner was gegen haben.“
Aber dann schlug die deutsche Missgunst zu und fand das alles gar nicht mal so nett. Deutschland in a nutshell:
Cristian ist nun und offenbar auch zu Recht ein bisschen angenervt.
14 KommentareDie Mentions spammen den Kanal zu und machen Konversation und Debatte unmöglich. Influencer sein muss die Hölle sein. Wenn das jeden Tag bei jedem Tweet so wäre…
— Christian Conradi (@chgrasse) August 19, 2018
Laue Sommernächte in Berlin mit der 1 UP Crew. „Full Action for almost a Week. Painting Day and Night, on the Streets of Berlin, Trains, Roofs and Roll-Ups.“
(Direktlink, via Martin)
[Ich lass das mal so hier – und steige in den Flieger. Macht mir nichts kaputt!]
Einen Kommentar hinterlassenUnd nein, das ist kein Scherz, allerdings so auch nicht gewollt. Viel mehr handle es sich um ein Missverständnis.
Berlin auf dem Weg zur europäischen Fahrradhauptstadt. (Leo-Bleck-Straße, Zehlendorf). pic.twitter.com/GoxvQrEwF9
— NorbertM @Radelflieger@berlin.social (@Radelflieger) August 8, 2018
3 KommentareGaga-Radweg: So geht's im Zickzack durch #Berlin-Zehlendorf. #dpavideo (crk) pic.twitter.com/x8tXLdLYuY
— dpa (@dpa) August 8, 2018
Mit dem Remix, den Flume im Jahr 2013 für Disclosures „You & Me“ gemacht hatte, hat er sich bei mir damals auf den Radar geschossen. Ich hab den Remix gerne in ganz vielen meiner Downbeat-Sets gespielt. Weil er großartig ist. Immer noch.
Neulich haben die Leute der Techno-Blaskapelle von MEUTE genau jenen Track im Görli geblasen. Ich bin eigentlich nicht so Fan von Marching Band-Zeugs, aber die Nummer hier ist so verdammt haargenau auf den Punkt, dass mir nebst meiner Gänsehaut nur zu sagen bleibt: Wahnsinnig gut.
Berlin, Görlitzer Park: Techno Marching Band MEUTE getting ready for summer with a live performance of their new version of Disclosure and Eliza Doolittle’s track You & Me, originally remixed by Flume.
(Direktlink, via Henning)