Zum Inhalt springen

Schlagwort: DJ-Mix

Adventskalender 2020, Türchen #19: Gaya Kloud – Niemals endende Sehnsucht nach der Zukunft

Gaya Kloud ist neben Tanith hier einer der dienstältesten DJs und in Potsdam seit gefühlt immer als solcher auch bekannt. Immer umtriebig und immer am was machen, was die subkulturelle Fahne in der Stadt noch ein bisschen wehen lässt. Auch wenn das über die Jahre zunehmend schwieriger und auch ein bisschen frustrierender wird. Der Mann will einfach nicht aufhören, die Leute zum Tanzen zu bringen.

Wir kennen uns schon ewig, aber in den letzten Jahren sind wir zu Freunden geworden, die sich öfter mal treffen, etwas kochen, essen, gute Weine trinken und dabei natürlich auch immer Musik hören und über sie sprechen. Das kann Gaya besonders gut und liebt das: über Musik sprechen. Er war einer der ersten, der unser neues Album am Stück gehört hat – und wir haben drüber gesprochen. War ein schöner, ein besonderer Nachmittag.

Seine musikalische Bandbreite ist groß, wobei mir seine Vorliebe für klassische Klassik wohl immer fremd bleiben wird. Dafür versteht er nicht, dass Rudi und ich hin und wieder SXTN pumpen. Wie das halt so ist. Am liebsten lässt er Leute tanzen, aber er hat auch eine ganz filigrane, eine ambiente Seite, die er hier für seinen diesjährigen Kalendermix öffnet. Trinkt einen Tee, oder Wein, dreht euch einen, setzt euch, kocht was oder macht Yoga dazu. Hört den Mix von Gaya und vielleicht redet ihr drüber mit irgendwem. Das würde ihn freuen. Weiß ich.

Style: Ambient
Lenght: 01:29:21
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Charles Webster – The Spell (Burial Mix)
2. Out Of Place Artefacts, Vril & Rødhåd – ORELA
3. John Beltran – Tundra
4. AMY-MSK 07 – B3
5. Farron – Contaship (Substance Remix)
6. Bnjmn – Indub
7. Out Of Place Artefacts, Vril & Rødhåd – ENNOCH
8. Out Of Place Artefacts, Vril & Rødhåd – KYBALION
9. Luigi Tozzi & Claudio PRC – Lyra III
10. Baby T – We could disappear
11. Varuna – Trackjam
12. Pub – Summer
13. Pub – Fragile Root
14. Zenker Brothers – When nothing is safe
15. Just Rainsounds

1 Kommentar

Adventskalender 2020, Türchen #18: Bebetta – Don’t worry, be betta

Freitag, eigentlich der perfekte Tag dafür am Abend seine Tanzschuhe anzuziehen und gediegen schwofen zu gehen. Eigentlich, denn das fällt aktuell ja leider aus. Bebetta würde an einem „normalen“ Freitagabend wahrscheinlich irgendwo auf der Welt dafür sorgen, dass die Leute in ihren Tanzschuhen zu der Musik von ihr schwofen können. Denn eigentlich ist genau das ihre Leidenschaft, die sie
unüberhörbar in ihre grandios emotionalen Techno-Sets packt.

So blieben auch für sie in diesem Jahr sehr wenige Möglichkeiten, das in freier Wildbahn ausleben zu können. Um so schöner, dass sie zum Ende des Jahres Teil dieses Projektes hier ist und nochmal eine ordentliche Schubrakete zündet, die trotz allem instant Bock aufs Tanzen – mit einem Lächeln im Gesicht.

Wenn Bebetta nicht dafür sorgt, dass andere tanzen, kümmert sie sich um ihr Label Eating People, auf dem es vor ein paar Tagen die erste Veröffentlichung gab, zu der sie auch kreativ ihren Teil beigetragen hat.

Style: Techno
Lenght: 01:05:50
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None

2 Kommentare

Adventskalender 2020, Türchen #17: Erosive – Latenz

Eigentlich ist Erosive aus Potsdam für Techno der eher härteren Gangart zuständig. Macht ja kaum noch einer.

Ich hatte heute mit Rudi kurz darüber gesprochen, wie wenig Techno-lastig der Kalender in diesem Jahr bisher war. Das liegt wohl auch an genau diesem Jahr, in dem auch zu seinem Ende hin alle offenbar anderen Vorlieben frönen.

Und dann kommt Erosive und knallt hier mal eben in zwei Stunden 33 Tracks runter. Wirklich Techno ist das keiner, aber in meinen Ohren astreiner Leftfield-Sound – und da wird es speziell. Weil Leftfield-Sound halt schon immer sehr speziell und eigen war. Dieser Mix gehört für mich halt gerade in genau diese Abteilung. Und ich bin sehr froh darüber, den heute hier zu haben.

Style: Leftfield
Lenght: 02:03:51
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1 Labradford – Comfort [KRANK 006]
2 Regis – Eros in Tangiers [DNLP28]
3 Obtane, Giorgio Gigli and Tin Man – Ghost of Techno [ZOOLOFT00H]
4 Varg2™️ – Face Forever In Sight [SEMANTICA10.V]
5 Out Of Place Artefacts – Kybalion [WSNWG005]
6 Cio D’Or – Tomorrow Was Yesterday [SEMANTICA73]
7 Alexey Volkov – Anti You [ESCAPISM003]
8 Donato Dozzy & Nuel – Aqua 8 [SP033]
9 Sawlin – Ambos [VAULT012]
10 A Thousand Details – Universe Space Labs 003 [RKT034]
11 Scalameriya – Splicing [GENESA006V]
12 Anthony Linell – Cold Response [NE42]
13 Factory Floor – 16-16-9-20-1-14-9-7 [PTYT 035 V]
14 IORI – Nocturnal [Arcing Seas – in_vurt]
15 Abdulla Rashim & Axel Hallqvist – Sorunda (Svreca Remix) [SEMANTICA 58X]
16 D. Dan – Sun Over I-5 South [LT065]
17 Errorsmith – Who-Is [PAN81]
18 Taupe – Zeus [ÆX012]
19 James Ruskin ‎- Torridon Void [Tresor.223]
20 Exium – Expect Nothing (Regis Alternative Remix) [NHEOMA020]
21 Northern Structures – The Cut [SG1568]
22 Out Of Place Artefacts – Kybalion [WSNWG005]
23 Orphx – Possession [SG1039]
24 Positive Centre – Lilith [ABYSS002]
25 Varg2™️ – Silver Lake [NE30]
26 Dasha Rush – Mad Romance [Free Download]
27 Border One – Spore [BORDER02]
28 British Murder Boys – In Another Country [Where Pail Limbs Lie EP]
29 Distance Dancer – Brain Dance [TFEX10]
30 In Aeternam Vale – Animals Don’t Mind [MW 057]
31 Fliehende Stürme – Industrie [Neun Leben]
32 X/319 – Grava [t-variant 02]
33 X tin – Podostroma [Kollektion 09]

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2020, Türchen #16: Jumana – Es fängt alles mit einer Idee an

Ich schrieb ja schon, dass der Kalender in diesem Jahr sehr divers wird. Jumana trägt ihren Teil dazu bei. Sie ist Reisende, Musizierende, Singende – und das hier ist ihr erstes Mixtape überhaupt. Dafür ein ganz wunderbares, wie ich finde.

Wir kennen uns per Twitter, haben uns im Sommer auf einer Party mal persönlich kennengelernt und weil ich es sehr mag, wie sie singt, dachte ich, dass so ein Tape von ihr ja nicht schlecht sein könnte, woraufhin ich sie fragte, ob sie denn nicht Lust und Zeit dazu hätte. Hatte sie und hat sich gleich mal selber mit eingebaut. So soll es sein.

Als wir im Spätsommer mit unserem Album fertig waren, fiel mir ein, dass ich eigentlich vorhatte, dafür mit Sängerinnen wie ihr zusammenzuarbeiten, was wir am Ende leider total vergessen hatten. Deshalb hier mal als schriftliche Erinnerung an mich selber: demnächst unbedingt was mit Jumana aufnehmen!

Style: Singer-Songwriter
Lenght: 00:59:09
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 Nina Simone – Feeling Good
02 The Lively Ones – Surf Rider
03 Sophie Hunger – Sliver Lane
04 Jumana – Fuck PMS
05 Faber – Es Könnte Schöner Sein
06 Tame Impala – The Less I Know The Better
07 Patti Smith – Dancing Barefoot
08 Tom Waits – All The World Is Green
09 Alisha Batth – Why Don’t You
10 Quantic – Time Is The Enemy
11 Yaima – Gajumaru
12 Acid Arab – Stil
13 Valeron – Morocco Night
14 Baz Luhrmann – Everybody’s Free (To Wear Sunscreen)
15 Nils Frahm – Sweet Little Lie

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2020, Türchen #15: Djanzy & Drop-Out & Svo Lanski – Betta Must Come

Djanzy, der hier regelmäßig mit seinen Mischkassetten zu Gast ist, hat sich mit Drop-Out und Svo Lanski zusammengetan, um mit diesem Mix auch die Reggae-Heads unter euch nicht zu vergessen. Und so spielen sie nicht B2B sondern jeder seinen Part der Reihe nach.

Geliefert haben sie in 160 kBit/s. Ich vermute, um den Sound auch wirklich sehr authentisch rüberzubringen. Oder so.

Style: Reggae
Lenght: 01:19:51
Quality: 160 kBit/s

Tracklist:
1 Q.Q. – Betta Must Come
2 Sound Dimension – Congo Rock
3 Burning Spear – Them A Come
4 The Dynamic Four – Let’s Make Love
5 The Royals – Pick Up The Pieces
6 Ernest Wilson – Pick Them Up
7 Bim Sherman – Lightning & Thunder / Ball Of Fire
8 Jackie Mittoo – Reggae Magic
9 Milton Henry – Gypsy Woman
DROP-OUT (FUNK BEAR BROTHERS)
28:18 Min – 54:00 Min

1 QUEEN – Intro
2 CORNELL CAMPBELL – I’M LOST
3 SAM COOKE – LOST AND LOOKIN‘
4 SUZAN CADOGAN – DO IT, BABY
5 SHINEHEAD – BILLIE JEAN
6 JST*R – TRACK 2
7 MARVIN GAYE – I HEARD IT THROUGH THE GRAPEVINE (JST*R)
8 JST*R – TRACK 2 (Second Part)
9 BITTY McLEAN & THE SUPERSONICS – WALK AWAY FROM LOVE
10 ERYKAH BADU – ON AND ON (TAGGY MATCHER Edit)
11 TAGGY MATCHER – NAUTILUS
12 QUEEN – Outro

Svo Lanski (FUNK BEAR BROTHERS)
54:01 Min – 01:19:55 Min
1. Prince Fatty and Hollie Cook – And The Beat Goes On
2. Bob & Gene – I Can’t Stand These Lonely Nights
3. Lloyd Charmers – Colour Him Father
4. Charmaine Burnette – (Am I The) Same Girl
5. Taggy Matcher & Birdy Nixon – Tighten Up
6. Bob Marley – Gonna Get You
7. John Holt – For The Love Of You
8. J Star & Ms.D – Fall In Love

Einen Kommentar hinterlassen

United We Rise Podcast Nr. 048: Kraftfuttermischwerk

Rudi und ich haben vor gut zwei Wochen unseren letzten gemeinsamen Mix für dieses desolate Jahr aufgenommen. United We Rise hatte gefragt und wir dachten, wir rumpeln nach all den Monaten unser ewig von Bummeltechno geprägten Soundcloud-Blasen einfach mal rum. Denn diese Monate waren auf Soundcloud eben mitunter auch völlig einschläfernd. Wir konnten das Beide nicht mehr hören.

Also haben wir das einfach mal ganz anders gemacht und die Kuh samt Kalb zum Fliegen gebracht.

Mit Kenny Larkin, deren „Loop 2“ das erste war, was ich damals bei Allen Alliens „Braincandy“ auf KissFM gehört hatte, mit Ultrashocks „Sound of E“, mit Emmanuel Top, Haldoliums „Diabolika“, Electric Universes „One Love“ und mit Plastikman. Vieles davon hat mich musikalisch tief geprägt und gehörte endlich mal zusammen in einen Mix, ohne dabei zu bummeln. Und vielleicht waren auch 1,2,3 Schnaps im Spiel.

Drei Fragen haben wir auch beantwortet. War eine dolle Nacht.

🗯🗯 Wie hat Corona dein Künstlerleben verändert? 🗯🗯

Unser Künstlerleben quasi ist komplett eingefroren. Wir hatten übers Jahr zwei Gigs. Die haben wir sonst mindestens pro Monat. Es ging halt nichts. Zum Glück sind wir davon finanziell nicht abhängig, weil wir eigentlich andere Dinge machen, um unseren Lebensunterhalt einzufahren. Ich würde da mit jenen, die mit dem Auflegen ihr Leben finanziell meistern, nicht tauschen wollen. Und dennoch fehlt das. Nicht nur finanziell, vor allem eher soziokulturell. Die gemeinsame Eskalation, das Ausrasten, die kollektive Ekstase. Das sind ja auch Gründe, warum wir das, was wir da machen, so lieben – und das war halt ab März einfach mal so weg. Gänzlich. Das fehlt nicht wenig. Und dennoch sind die Maßnahmen natürlich notwendig und auch richtig. Das ist vielleicht das größte Dilemma an all dem – man kann das nicht mal irgendwem übelnehmen oder seinen Ärger auf irgendwen projizieren. Weil es ist wie es ist und weil es genau so sein muss.

Und wir konnten aufgrund der vielen freien Zeit endlich mal unser Album fertigmachen, das nun Ende Dezember erscheinen wird. Einer der wenigen Vorteile.

🗯🗯 Wo hast du diesen Mix aufgenommen? Wie ging es dir dabei? 🗯🗯

Wir haben beide ein bisschen die Schnauze voll von unseren Soundcloud-Streams. Seit Monaten nur noch Bummelschneckentechno auf allen Kanälen. Nicht selten sehr uninspiriert, sehr lame. Ich kann es, bis auf wenige und doch gute Ausnahmen, nicht mehr hören. Also dachten wir so, „lass mal das Bums-Zeug von früher spielen. Das kennen doch die ganzen jungen Leute ja gar nicht nicht mehr!“ Und so war das. Dann ballerten wir im Studio die Monitore fast auf Anschlag, machten die Fenster auf (weil Rudi unbedingt beim Auflegen im Studio rauchen wollte und da wird halt eigentlich nicht drin geraucht) und dachten, dass irgendwer der Nachbarn die Bullen rufen würde. Was keiner tat. Wir tranken viel zu viel Schnaps, Rudi kam irgendwann mit Sekt um die Ecke und ging erst gegen 04:30. Es ist mal wieder alles komplett eskaliert – und wir lieben das. Das Studio stinkt immer noch wie eine Berliner Raucherpinte zu Beginn der 90er Jahre. Aber das war das den Abend wert.

🗯🗯 Was wünscht du dir für die Zeit nach oder mit Corona? 🗯🗯

Gigs, Festivals, Meeresrausch, gemeinsame Eskalation, das Ausrasten, die kollektive Ekstase. Und Pyros.

Und damit kann das Jahr dann auch endgültig weg.

7 Kommentare

Adventskalender 2020, Türchen #14: Audite – Good Ol‘ Days Part One

Starten wir mit Audite zurückhaltend in eine neue Woche, die spätestens ab Mittwoch noch mehr Zurückhaltung von uns allen verlangen wird. Ich für meinen Teil weiß gerade noch nicht ganz genau, was das für mich bedeuten wird, stelle mich aber schon mal darauf ein, nicht richtig arbeiten zu können.

Bei Audite, der hier im Kalender ja auch schon zum Inventar gehört, fällt mir ein, dass ich ganz, ganz viele der Leute, die hier die Türchen befüllen, tatsächlich auch schon persönlich kennenlernen durfte. Internet sei Dank. Er ist einer dieser Menschen und er kann vieles: Dubstep, Drum & Bass und Downbeats, für die er sich in diesem Jahr entschieden hat und mit denen er hier eine Klassikerparade sondergleichen hinlegt. Hab ich hier so fast am Stück alles im Regal stehen, lange nicht gespielt, lange nicht gehört und irgendwie immer mit dem Geruch von schwelendem Dope assoziiert. Weil das damals bei dem Sound, den wir aus Gründen gerne auch „Dopebeats“ nannten, immer mit dazugehörte. Good Ol‘ Days.

Style: Downbeats
Lenght: 01:30:24
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01: Nitin Sawhney – Anthem Without Nation
02: Xavier Jamaux – Neither Sing Sing Nor Baden Baden
03: LTJ Bukem featurig DRS – Constellation
04: Visit Venus – First Man On The Moog
05: Shantel – Bass & Several Cars
06: DJ Shadow – Building Steam With A Grain Of Salt
07: 4hero – Spirits In Transit
08: Portishead – Numb
09: Poets Of Thought – The Rhyme Goes On
10: Peace Orchestra – Marakesh
11: The Wiseguys – Nil By Mouth
12: Boards Of Canada – Aquarius
13: DJ Cam – Hip Hop Pionners
14: Phoneheads – Second Sight
15: Odyssey – Artifical Life
16: Adam F – Circles
17: Doc Scott – Tokyo Dawn
18: Roni Size & Reprazent – Brown Paper Bag (Full Vocal Remix)
19: Badmarsh & Shri – 130 Steps
20: Appaloosa – Travelling
21: Small World – Livin‘ Free (Soundtrack Mix)

Einen Kommentar hinterlassen

Needle Exchange 326: Kruder & Dorfmeister

Kruder & Dorfmeister mit einem schön gebremsten und deepen Mix für die Needle Exchange Serie vom Self-titled Mag. Der geht mir heute ganz besonders gut rein.

Tracklist:
Islandman – Gaze Into An Abyss
Luxxury – Our Love Is Real
Alan Parsons Project – Mammagamma (Rich Lane Cotton Dub)
Dandara – Pororoca feat. Anissa Damali
Romare – Gone
Web Web – Land Of The Arum Flower (Khalab Remix)
Hrrsn – An Old Friend
Lewis Beck – Talk
David Bowie – Golden Years (The Reflex Revision)
Sun Palace – Rude Movement

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2020, Türchen #13: MoGreens – Es ist doch zum Heulen

Mein Mumpel und Lieblingskollege MoGreens, der hier auch seit all den Kalenderjahren schon immer mit dabei war und mich damals überhaupt erst zum Bloggen bewegt hat, fasst die aktuelle Situation alleine mit dem Namen seines diesjährigen Kalendermixes so unfassbar gut zusammen, dass weitere Worte dazu eigentlich völlig überflüssig sind.

Ich hatte vor gut 14 Tagen einen echten Meltdown, der die Sinnhaftigkeit meiner eigentlichen Arbeit so hart in Frage gestellt hat, wie nichts anderes in den 17 Jahren, in denen ich dieser mit ganz viel Liebe und jeder Menge Leidenschaft nachgegangen bin. Aktuell geht halt so gar nichts. Und ja, das ist für mich an manchen Tagen wirklich doch zum Heulen. Und mir ist halt klar, dass sich daran bis zum Frühjahr 2021 wohl kaum was ändern wird. Wenn das nicht sogar bis zum Ende des nächsten Jahres so bleiben wird. Aber hoffen wir das Beste und lauschen bis dahin MoGreens‘ seiner akustischen Definition von „Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt“. Wie immer alles bei ihm strictly Vinyl. Ich lieb’s.

Style: Lockdown soundtrack
Lenght: 01:08:20
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None

2 Kommentare

Adventskalender 2020, Türchen #12: Schlafcola – Invisible 1220

Die Jungs von Schlafcola haben im letzten Kalender mit ihrem Tropentango-Mix einen meiner persönlichen Lieblinge für 2019 abgegeben, den ich dieses Jahr über immer wieder mal gehört habe. Sehr eigenständiger Sound, der klingt als würde Progressive Psytrance stark gebremst spielen. Sehr starkes Set immer noch.

Vorgestern schrieben sie mir, dass sie ganz frisch einen Psydub-Mix aufgenommen hätten und fragten, ob für diesen vielleicht noch ein Türchen frei wäre. Da musste ich nicht lange überlegen und habe umgehend „ja“ gesagt. Ich habe lange keinen Psydub mehr gehört, ein Genre, das in den 1990ern von The Orb erfunden und später auf den Ambient-Floors der Psytrance-Festivals von Leuten wie Shpongle und Ott doch verhältnismäßig groß gemacht wurde. Früher viel gehört und aufgelegt, dann lange nicht mehr. Umso mehr freut mich dieser Mix, der so klingt wie UV-beleuchtete Ambient-Spaces riechen: Nach würzigem Chai und einer Mischung aus dem Rauch von Dope und Gras. Hach…

Style: Psydub
Lenght: 01:57:00
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None

3 Kommentare