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Schlagwort: Dubtechno

FACTs 25 best Dubtechno Tracks of all Time

spaceecho-5.21.2014-1

Solche Listen sind ja immer so eine Sache. Auch oder gerade, weil sie nie wirklich objektiv sein können. Das hieran aber durchaus interessante ist der Umstand, dass die Leute von FACT diese 25 Nummern chronologisch geordnet und zu jeder Platte eine durchaus lesenswerte wenn auch kurze Story parat haben.

Einig darf man sich am Ende darüber sein, dass Mark Ernestus und Moritz von Oswald zu Beginn der 90er mit diesem Sound eine völlig neue Fahrbahn aufmachten, auf der auch heute viele noch gerne ihre Runden drehen.

Grundsätzlich kann man die 25 Nummern auch gut und gerne so stehen lassen. Was mir darin fehlt ist zum einen Lowtek Soundsystem mit „Stella Polaris“ und zum anderen irgendeine Nummer von Marko Fürstenberg. Ansonsten aber passt das.

Hier einer meiner Lieblinge der Liste. Steht hier auch noch irgendwo auf Vinyl rum.


(Direktlink)

Ich glaube, ich mache heute Dubtechno-Donnerstag.

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Album-Stream: Fluxion – Broadwalk Tales

Ende April erscheint das neue Album von Dubtech-Pionier Fluxion auf Echochord. Der Stream verrät, dass es so gut ist, dass wohl nicht nur ich es kaufen werde. Riesending! Und auch auf diese Platte hat sich Tikiman wieder bringen können, wenn mich nicht alles täuscht. Wer hätte in den 90ern gedacht, dass der auch im Jahre 2014 noch auf den richtig dicken Platten des Genres dabei sein würde.

Dubtechno allererster Güte, der so gar nicht verstaubt klingen will.


(Direktlink, via Stepcamera)

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Eine Stunde Live-Musik aus den alten Rolandkisten

Der lebendige Roland Step-Sequencer Andreas Tilliander alias TM404, der mich hier schon derbe zu beeindrucken wusste, war letztens mit seinen alten und von ihm virtuos bedienten Rolandkisten in Milano am Start und hat dort dieses einstündige Live-Set gespielt. Ich bin immer noch ganz fasziniert davon, dass man auch und nur mit diesen Dingern eine Stunde durchaus abwechslungsreich gestalten kann. Ganz ohne Rechner oder vergleichbarer Peripherie. Leider wird nicht ganz klar, mit welchem Set Up genau er diese Stunde vollgemacht hat. Aber die TB-303s sind ebenso wenig zu überhören wie die TR-606.

Der perfekte Soundtrack für ein ausklingendes Wochenende.


(Direktlink, via CDM)

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Album-Stream: Deadbeat & Paul St Hilaire – The Infinity Dub Session

Deadbeat ist nach einigen Track-Kollabos, die er in der Vergangenheit zusammen mit Paul St Hilaire, der sich in den 90ern noch unter dem Namen Tikiman auf Rhythm & Sound erst in mein Ohr und von dort in mein Herz sang, produziert hat, gemeinsam ins Studio gegangen, um ein ganzes Album aufzunehmen. Der 8 Tracker erscheint mit dem Namen „The Infinity Dub Sessions“ erscheint am 3. März auf BLKRTZ, the Fader hat das ganze Album im Stream.

Nur alleine die Bassline im ersten Track macht ganz klar, wer sie geschraubt hat. Das alles klingt nicht mehr nur nach dem Dubtechno der 90er und 00er Jahre, sondern auch sehr aktuell inspiriert. Das was ich bisher gehört habe gefällt mir außerordentlich gut. Alles andere allerdings hätte mich mit meiner Vorliebe sowohl für Deadbeat als auch für Paul St Hilaire arg überrascht. Schönes Ding.


(Direktlink, via Kukidenta)

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Eine Stunde Techno aus der dubbigen Tiefsee: Andrey Pushkarev – Lorgnette

Es ist mal wieder so weit: die Krakenarme des Dubtechnos haben mich umschlungen. Schuld darin ist Andrey Pushkarev, der den aktuellen Podcast für Deeptakt gemixt hat.

Andrey begleitet mich musikalisch schon seit Jahren, allerdings habe ich lange nicht mehr hingehört. Genau jetzt geht mir dieser Mix sowas von in die Hose. Weil er die Klassiker einfach komplett außen vorlässt und dem Rauschen viel weniger Platz als den eigentlichen immer alles beschreibenden Chords einräumt.

Genau das will ich hören, wenn ich im Sommer bei 35°C barfüßig tanzend auf einer Wiese der gelben Sau huldige.

Tracklist gibt es keine, was anhand der Qualität auch keine weitere Rolle spielt, weil Liebe.


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Darkaudio Podcast 071: Marko Fürstenberg

Marko hat dieses jetzt schon fast vier Jahre alte Set von sich in die Cloud geladen. Ich hatte den hier damals schon, aber mittlerweile ist der Darkaudio Podcast – ganz anders als mein Werk (hihi) – Geschichte. Mit der Domain landeten alle Podcast Mixe im Daten-Nirvana. Er spielte sich hierfür durch meine Best of von ihm. Mit den ganz alten Nummern, die damals noch auf Thinner kamen. Ein ganz großartiges Chord-Gewitter, absolut zeitlos.


(Direktlink)

Tracklist:
01 – marko fürstenberg – 2006 (a.r.t.less)
02 – marko fürstenberg – falling leaves (a.r.t.less)
03 – marko fürstenberg – i209 (thinner)
04 – marko fürstenberg – 070120 (a.r.t.less)
05 – marko fürstenberg – option23 (thinner)
06 – marko fürstenberg – while repeat (instabil)
07 – marko fürstenberg – bbt (edit) (a.r.t.less)
08 – marko fürstenberg – eastdub (realaudio)
09 – marko fürstenberg – rennes le chateaux (instabil)
10 – marko fürstenberg – option21 (thinner)
11 – marko fürstenberg – option22 (thinner)
12 – marko fürstenberg – site312 (echocord colour)
13 – marko fürstenberg – inaxa (realaudio)
14 – marko fürstenberg – espenhain (baum)

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Adventskalender 2013, Türchen #14: Marko Fürstenberg – Ghosts Of Christmas Future (Live-Set)

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Bissi spät heute, dafür aber mit was ganz Besonderem. Der uns aller lieblingsweltsbeste Dubtechno-Wizard aus Leipzig mit einem exklusiv hierfür eingespielten Live-Set. Und genau diese gab es in letzter Zeit nicht so häufig von ihm.

Ansonsten kann ich soviel Neues über Marko Fürstenberg gar nicht mehr schreiben, ich habe ihn hier in den letzten Jahren mit allen Superlativen bedacht. Dem ist nichts hinzuzufügen oder gar abzuziehen.

Traditionell zum 14. Happy Birthday, Marko! Ich steige jetzt in das akustische Flugzeug. Danke für das Ticket.


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Style: Dubtechno
Lenght: 01:19:16
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2013, Türchen #12: ColtEP – In Our Veins

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Irgendwo zwischen tief verrauschtem Dubtechno und nebeligen Ambientfeldern bettet ColtEP ihre Mixe. Eine, die die Leidenschaft für Dubtechno bis heute nicht aufgegeben hat. Kein´Wunder also, dass sie mit spiel:feld auch im Jahre 2013 noch ein Netlabel betreibt, dessen Output außerordentlich gut in die Ohren geht. Bisher gab es dort zwar nur eine VÖ, aber die Podcast-Mixe sind erste Sahne.

Ich hörte vor ein paar Monaten erstmal einen Mix von Elke und er zog mich sofort in sich hinein, sog mich regelrecht auf. Es gibt nicht mehr viele da draußen, die Dubtechno so wunderbar auf einen Punkt bekommen wie sie das tut. Sie kitzelt immer noch die sich nicht wieder und wieder wiederholenden Elemente aus dem Sound, der halt schon Gefahr läuft, auch langweilig klingen zu können. Ihre Mixe sind wie kleine Reisen durch Bergtäler, dessen Zielbahnhof der tiefe Marianengraben ist. Wunderbar selektiert, perfekt gemixt.

Wie kleine Schneeflocken, die sich hypnotisch im Wind wiegen und einen auf eine akustische Meditation einladen. Ich nehme mir die Zeit und klinke mich für 80 Minuten aus. Wir treffen uns unten. Am Marianengraben. Wenn Blixa und Meret da nicht gerade wieder rumgammeln.


(Direktlink)

Style: Dubtechno, Dub Electronica, Love
Lenght: 01:18:39
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
00:00:00. DFRNT – Concept 01
00:07:19. DFRNT – Boreal
00:12:11. Narcotic 303 – Tundra
00:18:42. Marko Fürstenberg – 070120
00:25:47. Narcotic 303 – Deserts
00:33:55. Lars Leonhard – Whispering Colors
00:41:44. Sven Weisemann – Xine XIII-Ray
00:49:43. Sraunus – Festa (Grad_U Reconstruction)
00:53:54. Am.Light – Forgotten Land *
01:02:17. Sven Weisemann – Xine XI-The Swan Of Desire
01:04:24. Docetism – Habitat
01:08:09. Martin Nonstatic – Ida Nadhi
01:15:25. Sven Weisemann – Xine XVIII-Love In Vein

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2013, Türchen #03: rktic – Und das Rauschen

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Roh, dezidiert, etwas dreckig, hypnotisch. Ronny aka rktic teilt sich nicht nur den Vornamen mit mir, sondern auch die Vorliebe für herrlich rauschenden nie zu aufgeregten Dubtechno. Minimal darf der sein, wenn die Chords einem durch die Hirnrinde fegen und sich im Hall nach den endlosen Delays verlieren, so das nur noch ein Rauschen bleibt. Dass das vor einigen Jahren noch konsequent ohne viel Ballast produziert wurde, ist kein Geheimnis.

Manchmal ist man das etwas über, aber wenn man sich drauf einlässt, funktioniert dieser Sound auch heute noch ganz wunderbar. Hier vereinzelt das Blubbern einer 303, dort drüben die weichen Closed Hi Hats der 808, dumpfe Pads und immer wieder Delay, Delay, Delay. Und so hangelt sich Ronny hier an Klassikern aus dem Hause Basic Channel lang, die er stark ausgebremst hat, um sie in aktuelle Dubtechno-Produktionen zu betten, was sich zu einer wahrlich gelungenen Melange vereint. Immer ohne sich in kitschigen Elementen oder gar Effekthaschereien zu verlieren. Eine 2,5-stündige Reise durch die Tiefen des Techno, die auf ihre ganz eigene Weise einer Meditation gleichkommt.

Wohl auch ob unserer gemeinsamen Liebe für Dubtechno sind wir damals beim selben Netlabel gelandet. Thinner nämlich, auf dem Ronny u.a. zusammen mit Marko Fürstenberg veröffentlicht hat. Auch heute veröffentlicht er noch Musik im Netaudio-Kontext.


(Direktlink)

Style: Dubtechno
Lenght: 02:29:27
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 rktic – Intro
02 Mekha – Farewell
03 Silent Harbour -Saltwater Intrusion
04 Hallucinator – Frontier
05 Marcel Dettmann – Outback
06 Milton Bradley – A Sky Full Of Numbers
07 Minimal Boffin – Averment
08 Ronny Ragtroll – Rue cozy
09 Stefan Gubatz – Byte & Scratch (Rework)
10 Deadbeat – Mercy Cage Dub
11 Basic Channel – Octagon
12 Cyrus – Presence
13 Air Protection Office – June (Alan Backdrop Re-edit)
14 TM404 – 202-202-303-303-606
15 Rhythm & Sound – Distance
16 rktic – Drumfill
17 Intrusion – Montego Bay
18 Abdulla Rashim – Endasilasie 1
19 Drumcell & Material Object – Strumpet (Echologist Trick)
20 Curse – Just Talking
21 Conforce – Sonar Conversations
22 MLZ – OneState
23 Monolake – North
24 Peter van Hoesen – Republic
25 Vainqueur – Elevation version 3
26 G-Man – Quo Vadis
27 Beat Pharmacy – Drifter (Drifting Drums Mix)
28 Unbroken Dub – I want to make this louder
29 Plastikman – Kriket
30 Fluxion – Memba
31 Das Kraftfuttermischwerk – Chocolate In Nutshells
32 DeepChord Presents Echospace – Abraxas
33 Monolake – Reminiscence
34 Maurizio – M5
35 Deadbeat – Fourth Quarter (Cala’s House)
36 Basic Channel – q1.2
37 The End Of All Existence – The End Of All Existence
38 Shackleton – You Bring Me Down
39 Cassegrain – Distil
40 Slam – Groovelock (Deepchord Atmospheric Rebuild)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Wenn Dub und Techno in der Tiefsee tauchen gehen: ColtEP – Deep Afterhour Nr. 115

Lange keinen Dubtechno mehr hier gehabt, lange auch keinen gehört. Dafür aber heute den neuen Deep Afterhour Mix von ColtEP jetzt schon sechsmal. Wie Tiefseetauchen. Mit jeder Menge schwebenden Chords, noch mehr Atmosphäre und dem nötigen Grad an Liebe, der das alles ausmacht. Herrlichst!


(Direktlink, via Marsi)

Tracklist:
01. Yagya – Rigning Einn *** Sending Orbs
02. Urenga – Eclipse Seamount (Ohrwert Technoid Alter) *** Stasis Recordings
03. Sub.Made – Broken Storm *** Sublime Porte Netlabel
04. Mr. Cloudy – Increase *** Entropy Records
05. Adverb – Echolocations *** Dewtone Recordings
06. Aepiel – Shallow Ground (Nitz Remix) *** Retrospective Zoology
07. Sven Weisemann – Redux *** a.r.t.less
08. Desolate – Actaeon *** Fauxpas Musik
09. Federsen – Djembe Dub *** Silent Season
10. Sven Weisemann – Winter Tale *** Essays
11. Dublicator – Quantum State *** self-released
12. The Nautilus Project – Shades & Forms (Martin Nonstatic Remix) *** Confineless Recordings
13. Wenzel Mehnert – Paranoika (Biodub Remix) *** Dreiton
14. Yagya – As It Is *** Sending Orbs
15. G.R.I.T. – As I Look To The Sky From The Surface Of The Water *** Meanwhile

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