Mit dem Remix, den Flume im Jahr 2013 für Disclosures „You & Me“ gemacht hatte, hat er sich bei mir damals auf den Radar geschossen. Ich hab den Remix gerne in ganz vielen meiner Downbeat-Sets gespielt. Weil er großartig ist. Immer noch.
Neulich haben die Leute der Techno-Blaskapelle von MEUTE genau jenen Track im Görli geblasen. Ich bin eigentlich nicht so Fan von Marching Band-Zeugs, aber die Nummer hier ist so verdammt haargenau auf den Punkt, dass mir nebst meiner Gänsehaut nur zu sagen bleibt: Wahnsinnig gut.
Berlin, Görlitzer Park: Techno Marching Band MEUTE getting ready for summer with a live performance of their new version of Disclosure and Eliza Doolittle’s track You & Me, originally remixed by Flume.
Moop Mama treffen nach einem St.Pauli-Spiel vor dem Millerntorstadion auf die Brote und sie performen zusammen der Brote ihr „Da Draussen“.
Ich mochte die Brote lange nur so am Rande und gar nicht so ganz ernst genommen, wenn auch schon ein bisschen. Dann haben sie vor Jahren nach den Beginnern auf der Fusion gespielt. Die Beginner – und vor allem Jan Delay – war im Slot vorher furchtbar enttäuscht, dass nicht alle abgehen wollten und empfahl dem vor ihm stehenden Publikum, noch ein Pille zu klinken und sich dann auf die Techno-Floors zu verpissen. Weil sie den Sound ja eh nicht verstehen und die Texte nicht können würden. In seinem Deutschland-Trikot.
Es war E- oder WM und eigentlich war klar, dass derartige Shirts dort nicht ganz so geil ankommen würden. War ihm wohl egal, er wollte halt auch mal den Punk rauslassen. Auf seine Art, in einem Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Kam damals nicht ganz so gut an – im Gegenteil. Es war eine ziemlich lahme Vorstellung. Für alle Beteiligten.
Zwei Stunden später kam Fettes Brot auf die Hangar-Bühne. Die, auf der die Beginner kurz vorher noch ihr Glück versucht hatten und damit grandios gescheitert waren. Das Publikum hatte sich bis dahin locker mal verdoppelt und dann begann ein Abriss, wie ich ihm selten beiwohnen konnte. Auf der Bühne hatte keiner mehr einen Stock am Arsch und es sollte wirklich und nur verdammt hart gefeiert werden. Alles brannte und alle konnten alle Zeilen aller Songs. Wirklich. Zudem ließen die Brote damals komplett ihre Gage für den Kulturkosmos e.V. dort, die damit Kohle in ihre Jugendkulturprojekte droppen konnten. Und zusammen aus all dem bin ich seitdem Fan. Und glaube, gerade nach der letzten Woche, in der die Fantas ihr neues Video gebracht haben, dass es sich auch als HipHoper in Würde altern lässt. So zumindest machen die Drei das hier wieder einmal vor. Ich mag’s. Sehr. Und halte Jan Delays „Searching For The Jan Soul Rebels“ dennoch für eine der wichtigsten Platten der letzten 20 Jahre. Aber dann bitte nicht live – und wenn doch, dann bitte erst wenn die Brote schon abgerissen haben. Danke.
Das Video ist schon fast so lange im Netz, wie es das Netz gibt. Ich habe es dennoch bisher noch nicht gesehen. Aktuell wurde es vom Boiler Room ausgegraben und noch einmal durchs Netz geschickt. Ein noch sehr junger Dr. Dre an den Decks und die World Class Wreckin Cru im Jahr 1984. Da hatten wir hier gerade Nena.
Ich habe keine Ahnung, wann, wo und zu welchem Anlass diese Live-Performance von Deadbeat und Tikiman aufgenommen wurde und finde dazu auch keine weiteren Informationen. Aufgenommen beim Terraforma Festival in Italien. Ich hab das dennoch mal laufen lassen und den beiden beim Dub zugesehen. Das groovt.
Kruder & Dorfmeister haben im November ein 4-Stunden-Set im Roxy in Prag gespielt. Ich wäre da sehr gerne hingefahren, was sich dann aber irgendwie nicht einrichten ließ. Ich hoffe seit dem 17.11., dass es irgendwann einen Mitschnitt des Abends geben wird. Dieser ist nun online. Zumindest der erste Part des Sets. Der zweite wird wohl alsbald folgen und hier dann nachgereicht.
1983, First Avenue in Minneapolis: Prince spielt zum ersten Mal „Purple Rain“ live vor Publikum. Das dauerte damals anfänglich alles etwas, aber wenn er dann zu singen beginnt, brennt innerlich alles. Immer noch.
Insanely rare video of the now iconic ballad „Purple Rain“ live in 1983 at First Avenue in Minneapolis. This is the first time the song Purple Rain was ever performed live and this performance was the bare bones used on the album and in the movie.
Der großartige Ben Lukas Boysen im aktuellen, leider viel, viel zu kurzem XLR8R Podcast. Ein bisschen mehr als 32 Minuten schenkt er uns nur. Dafür aber mit nur interpretierten Live-Versionen seiner eigenen Produktionen. Extra dafür. Wunderschön zum Wochenende.
Tracklist:
01. Nocturne 3 (XLR8R Live Version)
02. Sleepers Beat Theme (XLR8R Live Version)
03. Golden Times (XLR8R Live Version)
04. Nocturne 1 (XLR8R Live Version)
05. Gravity (XLR8R Live Version)
06. Nocturne 4 (XLR8R Live Version)
The Cure spielen im Dezember 1979 im Paris Theatre de l’Empire „The Forest“. Es war ihr erster Fernsehauftritt. Robert Smith war da 20 Jahre alt. Ich fast drei. Und irgendwie kickt das trotzdem immer noch.
„After 37 years, on May 24th 2016 in Los Angeles, Robert Smith & The Cure played this song for 1,000 time in its history.“
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