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Schlagwort: Photography

Menschen finden, die auf einem bisher unentwickelten, 60 Jahre alten Film auftauchen

Ich schrieb hier irgendwann mal darüber, dass ich einst einen Freund hatte, dessen Hobby es war, alte, bis dato noch nicht entwickelte Filme, auf Flohmärkten zu sammeln, um diese dann entwickeln zu lassen, um sie sichten und sichtbar machen zu können. Ich liebe diese Idee immer noch so sehr. Für ihn reichte seine Sammelleidenschaft damals irgendwann für eine Ausstellung, bei der er Fotos von Menschen zeigte, die er nicht kannte, und die Menschen zeigten, die er noch weniger kannte. Aber er hatte die Fotos – und da waren mitunter großartige Aufnahmen bei, die er sich später rahmen lies.

Ähnliches macht der französische Fotograf Mathieu Stern. Der hat auf einem Flohmarkt eine 60 Jahre alte Kamera gekauft, in der noch ein damals belichteter Film klebte. Den hat er jetzt entwickeln lassen und zeigt die dabei entstandenen Fotos. Hiermit sucht er Hinweise darüber, wer wen kennen könnte, der wen auf diesen Fotos kennen könnte.

Ich mag diese Idee sehr, weil halt viel zu viel weggeworfen wird, bevor es belichtet und für die Nachwelt entwickelt wurde.

I bought an old Lubitel on a Flea market and i discovered some undeveloped film inside.
let’s investigate and try to see what is on this very old film.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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Bäume im Nebel auf Madeira

Ein wirklich wunderschöne Fotoserie von Michael Schlegel, die Bäume im Nebel auf Madeira zeigt: Fanal II. Monochrom.


(via Kottke)

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A crowdsourced hyperlapse of New York City

Ein NYC-Video, das aus hunderten Fotos verschiedenster Leute gehyperlapset wurde. Und ich würde so gerne mal wieder hin.

Classics are classic for a reason. We’ve all taken these photos. What happens when everything in the world has been photographed? From multiple angles, multiple times per day? Eventually we’ll piece those photos and videos together to be able to see the entire history of a location from every possible angle.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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Unterwasserfotografin entwickelt Software, um auf Unterwasserfotografien das Wasser zu entfernen

Die Headline klingt erst mal schön bescheuert, aber offenbar ergibt die Software-Entwicklung der Unterwasserfotografin Derya Akkaynak tatsächlich Sinn. Sie entfernt den Dunst und den blaugrünen Farbstich von Unterwasserfotografien. Die Ergebnisse sind bemerkenswert – die Farben sind brillant und die Bilder scheinen schärfer zu werden. Sicher alles kein Muss. Wer das nicht mag und auf die Authentizität von Unterwasseraufnahmen steht, muss die Software nicht benutzen. Win-win.

Why do all the pictures you take underwater look blandly blue-green? The answer has to do with how light travels through water. Derya Akkaynak, an oceangoing engineer, has figured out a way to recover the colorful brilliance of the deep.


(Direktlink, via BoingBoing)

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