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Schlagwort: Print

Die BILD-„Zeitung“ fällt auf Fake der Titanic rein – und druckt ihn auf Seite 1

Die Titanic hat der BILD offenbar ihre journalistischen Kompetenzen um die Ohren gehauen und eine Titel-Story in die BILD bekommen, die komplett gefaket ist.

https://twitter.com/titanic/status/966232521204781057

Die „Bild“-Zeitung ist einem Fake der TITANIC aufgesessen. Am Freitag hatte „Bild“ unter der Schlagzeile „Neue Schmutzkampagne bei der SPD“ einen Mailverkehr veröffentlicht, der belegen soll, daß Juso-Chef Kevin Kühnert bei seiner NoGroKo-Initiative Hilfe eines russischen Internettrolls namens Juri in Erwägung gezogen hat. Dieser Schriftverkehr wurde aber u.a. von TITANIC-Internetredakteur Moritz Hürtgen an „Bild“ lanciert: „Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und ‚Bild‘ druckt alles, was ihnen in die Agenda paßt.“ Am Dienstag fragte „Bild“ mit Verweis auf einen „Cyber-Security-Professor“: „Versucht also jemand mit Zugang zum SPD-Netz, Kevin Kühnert zu schaden? … Oder wurde ein SPD-Computer von Hackern missbraucht?“ Antwort aus dem TITANIC-Internetbüro: „Nein, es versucht jemand, mit Copy+Paste die journalistische Qualität der ‚Bild‘ zu überprüfen.“

Dass die vom Niveau her unter jede Türschwelle durchpasst, ist nichts Neues. Aber es ist gut daran immer wieder mal zu erinnern. Well played, Titanic!

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Die Geschichte des HipHop als Schaltplan eines Plattenspielers

Toller Print von Dorothy, der die Evolution des HipHops auf dem Schaltplan eines Plattenspielers anordnet.

Unser Hip-Hop Love Blueprint feiert über 700 MCs, DJs, Produzenten, Turntablisten, Musiker, Graffitikünstler, B-Boys und B-Girls, die unserer Meinung nach maßgeblich zur Entwicklung des Hip-Hop beigetragen haben. DJ Kool Herc und Grandmaster Flash präsentieren die Erfolgsstorys Kendrick Lamar und Drake sowie die weltweiten Superstars Jay-Z und Kanye West.

Der Druck ist eine Hommage an die Paten des Hip-Hop (Gil Scott-Heron, Die letzten Dichter), geht aber im August 1973 von DJ Kool Hercs Back to School Jam aus – eine Blockparty in der Bronx, New York als der Geburtsort des Hip-Hop angesehen.


(via Laughing Squid)

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Der „Neues Deutschland“-Fake 1988

Die Redaktion der deutschen Lifestyle-Zeitschrift „Tempo“ hat im Jahr 1988 eine Fake-Ausgabe des „Neuen Deutschland“ gedruckt und in Ostberlin unter die Leute gebracht. „Neues Deutschland“ war damals das Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die das alles gar nicht so lustig fand.

Großes Aufsehen erregte die Zeitschrift mit einer gefälschten Ausgabe der Zeitung Neues Deutschland, die 1988 in Ost-Berlin kostenlos verteilt und in die Post gegeben wurde. Die Ausgabe berichtete vom angeblich neuen politischen „Glasklar-Kurs“ der damaligen DDR-Regierung, die durch den Glasnost-Kurs des sowjetischen Regierungschefs Gorbatschow unter Druck geraten war. Der Bericht war vollkommen frei erfunden, es gab nie eine derartige Strategie seitens der DDR-Führung. Die Aktion wollte versuchen, den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Schließlich war das Neue Deutschland das publizistische Organ der Staats- und Regierungspartei SED. Die Falschzeitung wurde einer Tempo-Ausgabe beigelegt, um die Aktion für die westdeutschen Tempo-Leser zu dokumentieren. Aufgrund dieser Aktion wurde das Magazin in die »Liste der Feindlichen Stellen und Kräfte im Operationsgebiet« des Ministeriums für Staatssicherheit aufgenommen.
(Wikipedia)

Das Medienmagazin Zapp hat da noch mal nachgefragt.


(Direktlink)

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Zu dem gestrigen Abschiebeversuch in Nürnberg: Zwei Zeitungen, zwei Headlines

"Bild dir deine Meinung" oder auch "Such dir deine Wahrheit aus" 😂

Vielen Dank an Kevin Crafts für das Bild (Y)

Posted by Die PARTEI Nürnberg on Donnerstag, 1. Juni 2017

Derweil wurde am Montag ein 14-jähriges Mädchen, das in Deutschland geboren wurde, aus dem Unterricht geholt und nach Nepal abgeschoben.

Die Schülerin wurde in Deutschland geboren, wie eine Sprecherin der Stadt Duisburg sagte. Der Schulleiter und ein Lehrer haben Bivsi am Montag aus der Klasse gebracht und im Lehrerzimmer über die Gründe der Abschiebung informiert, sagte die Sprecherin. Die 14-Jährige sei in Tränen ausgebrochen, sagte der Schulleiter. Möglicherweise hatten die Eltern ihre Tochter nicht über die drohende Abschiebung informiert. Das Mädchen konnte sich im Lehrerzimmer noch von ihren beiden besten Freundinnen verabschieden. Die Schüler des Gymnasiums seien geschockt gewesen. Seelsorger und ein Arzt kümmerten sich um die Jugendlichen.

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