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Schlagwort: Traffic

Straßenbahn mit Fahrradladefläche

In Stuttgart fahren Straßenbahnen, oder genauer Zahnradbahnen, mit zusätzlichen Ladeflächen für Fahrräder durch die Stadt. Ganz geil eigentlich, man muss die Räder so nicht in Bahn tragen und dort bleibt trotz Fahrradmitnahme mehr Platz für alle Fahrgäste. Win-win.

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Deutsche Verkehrswende 🤡

(Symbolfoto: schorchel1982)

Ich habe mir diese „Verkehrwende“ ja irgendwie anders vorgestellt, aber ich habe halt auch keine Ahnung von so was.
Der ÖPNV wird bundesweit teils deutlich teurer.

Mehr Sprit- und Stromkosten, die Verkehrswende, dazu der Rückgang der Fahrgastzahlen in der Pandemie: Viele Verkehrsverbünde sehen sich gezwungen, ihre Tarife zu erhöhen.

Gilt allerdings nicht für alle Bundesländer. „In Bremen, seinem niedersächsischen Umland sowie in Berlin und Brandenburg ändert sich nichts.“ Hier in BRB gab es allerdings auch erst eine Erhöhung. Wir sind also immer noch sehr, sehr weit weg vom farscheinlosen ÖPNV.

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Mann erhält Strafzettel, nachdem eine Überwachungskamera eine Frau in einem beschrifteten T-Shirt mit dem Nummernschild seines Autos verwechselt hat

In UK bekam David Knight automatisierte Post, die ihn darauf hinweisen wollte, einen Verkehrsverstoß begangen zu haben, weil er in Bath auf einer Busspur mit seinem Auto unterwegs gewesen sein sollte. Die CCTV-Fotobeweise des mutmaßlichen Vorfalls zeigten jedoch nicht sein Auto, sondern eine Frau, die in einem T-Shirt mit dem Wort „KNITTER“ auf der Busspur lief. Kinghts Nummernschild ist „KN19TER“ und das System hat die Fußgängerin anscheinend mit Knights Volkswagen Van verwechselt. Da kann man schon mal ein Knöllchen schicken, klar. ;)

David Knight was baffled when he received a fine for driving in a bus lane in Bath – about 120 miles away from his home.

But the builder and his wife, Paula, who live in Dorking, Surrey, laughed when they examined the photographic evidence of their alleged infraction and saw a woman with the word “Knitter” on her T-shirt, which the computer had mixed up with Knight’s registration plate, KN19TER.


(via BoingBoing)

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Barcelona ermöglicht für jene, die ihr Auto stilllegen, drei Jahr lang kostenlosen ÖPNV

(Foto: jarmoluk)

Ich bin ja ohnehin und generell für die kostenlose Nutzung des ÖPNV. Immer. Aber der scheint aktuell nicht in Aussicht. Ich bin auch und generell dafür, Autos aus den Innenstädten zu verbannen (Ausnahme für Lieferanten und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf ein Auto angewiesen sind). Aber auch das scheint aktuell nicht in Aussicht. Ich hatte gestern ein ziemlich intensives Gespräch über die mir unverständlich erscheinende Subventionierung von E-Bikes, während Bio-Bikes dort kaum oder gar nicht berücksichtigt werden. Belohnt werden jene, die seit jeher auf ein Auto verzichten, halt so gar nicht. Erscheint mir irgendwie nicht fair. Aber: die musst du halt auch nicht davon überzeugen, nicht mit dem Auto zu fahren. Und irgendwo muss man ja anfangen.

Barcelona jedenfalls bietet seinen Bürger:innen jetzt im Tausch gegen ihr altes Auto an, sie danach drei Jahre kostenlos Bus und Bahn nutzen zu lassen. Jetzt kein radikales Ding, das mir ja deutlich lieber wäre, aber irgendwo muss man ja anfangen – und der Anfang einer Idee kann das schon sein, finde ich.

People living in the metropolitan area who decide to get rid of and decommission a vehicle without an environmental certificate can benefit from the T-verda, a new travel card that is free for three years. This card is personal and non-transferable (featuring the person’s name and DNI/NIE number) and must be validated on each journey. The card is automatically renewed annually at no additional cost to the beneficiary and is sent to their home address.

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Unbekannte malen kilometerlangen Radweg auf eine Kreisstraße in Brandenburg

(Foto: Polizei Brandenburg)

Gab es so ähnlich 2018 schon mal in Berlin, jetzt auch auf einer Kreisstraße hier um die Ecke. Irgendwelche Leute haben zwischen zwei Ortsteilen der Stadt Kyritz einen mehr als zwei Kilometer langen Radweg auf die Kreisstraße gemalt. Zusätzlich wurde die Straße mit Symbolen und der Botschaft „Liebe ist die Antwort“ bemalt, was ziemlich sehr nach Nena oder so klingt, wobei ich nicht weiß, wie groß ihr Interesse an Radwegen ist, aber lassen wir das. Wenn die Gemeinden keine Radwege schaffen, müssen die Leute halt selber ran. Erlaubt ist das freilich nicht – die Polizei ermittelt wegen „gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

(Foto: Polizei Brandenburg | Danke, @SloBurn!)
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Mit dem E- Scooter über die Autobahn

(E-Scooter in seinem eigentlich natürlichen Habitat, Foto: borismayer77)

Auf der A2 in Bielefeld wurde ein E-Scooter gesichtet, der dort mit bis zu 20 km/h unterwegs war. Er wurde von der Polizei gestoppt. Ich finde, die Dinger haben eher was auf Autobahnen als in den Innenstädten verloren, aber für die Fahrer sind die Innenstädte wahrscheinlich ein sichererer Hort als die Autobahnen. Und Reichweitenstests in Innenstädten ist halt auch schwierig.

Gegen 11:20 Uhr gab es eine Vielzahl von Anrufern, die einen E- Scooter- Fahrer auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Bielefeld- Süd und Bielefeld- Ost meldeten.

[…]

Der Fahrer gab an, das Gefährt am Vortag gekauft zu haben und nun die Reichweite des Akkus zu testen. Dass er damit nicht auf der Autobahn fahren darf, wisse er nicht. Er habe sich auch nichts dabei gedacht, da er ja ganz rechts gefahren sei und niemand gehupt habe.

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