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Weed-Käufer im Görli ruft die Polente, nach dem ihm andere das gerade gekaufte Dope abziehen wollten

Der Tagesspiegel verkauft diese Nummer hier als „absurd“ und auch ein bisschen lustig. Eigentlich aber ist das beides nicht, denn wäre der Besitz von Cannabis nicht illegal, wäre das kein bisschen absurd und natürlich eine ganz normale Strafanzeige wegen versuchtem Raub. So bekam jener, der erst Dope kaufte, sich gegen das Wegnehmen des selbigen verteidigen musste und dafür dann auf die Fresse bekam, eine Anzeige. Das ist in der Tat absurd. Und das mit der Schreckschusspistole natürlich sowieso.

Er flüchtete in eine Kneipe in der Lohmühlenstraße – und rief von dort offenbar aus Angst die Polizei. Die Räuber hatten ihn bis zur Kneipe verfolgt. Am Ende nahm die Polizei alle drei fest und ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung, Verstoß gegen das Waffen-und gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Womöglich ist das nicht der erste Versuch, Leuten das Cannabis abzuziehen, was sie illegal erwerben müssen. Nur die wenigsten dann davon Betroffenen werden im Regelfall die Polente zur Hilfe rufen. Auch das ist in der Tat absurd, allerdings.

Ein Kommentar

  1. kukidenta30. Januar 2014 at 22:36

    Ich dachte erst die Räuber hätten die schreckschusspistole. find es allein schon absurd (wenn auch unter diesem umständen beinahe sinnvoll) mit selbiger plus pfefferspray raus zu gehen und weed zu holen, um es letztendlich gegen anzeige der polent zu übergeben.

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