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Wie ein Tanz auf der Straße in New York in einen Polizeieinsatz eskalierte

„Reclaim your Streets“ mit Tanz ist zumindest in New York nicht sonderlich gerne gesehen, wie dieses Video aus der Silvesternacht in New York sehr anschaulich zeigt. Tanzen auf der Straße nämlich ist dort nicht sonderlich gerne gesehen. Lieber langt die Polizei wieder einmal mehr ordentlich zu. Weil Tanzen stört die öffentliche Ordnung und das ist ja wohl mal keineswegs hinnehmbar.

Shortly after 2015 became official in New York City, a dance party popped up on the Lower East Side. A bicycle rigged with a mobile sound system provided beats while three dozen or so revelers boogied and partied on Ludlow Street, literally, as the middle of the street was treated like a dance floor.

In an attempt to keep this “dance floor” motorist free, someone threw some trash bags into the street, blocking traffic. About twenty minutes later, the NYPD showed up. Cops immediately walked over to the DJ-cyclist and told him to kill the music. “Turn it off, demanded one uniformed officer. “Turn that shit off,” he repeated.

That didn’t go over well with the crowd. “No justice, no peace. Fuck the police,” chanted one group of people as the atmosphere started to feel more like a protest. The officers then proceeded to clear the street, but it was quickly reoccupied as the defiant congregation adopted a simpler mantra and shouted: “Fuck the pigs. Fuck the pigs. Fuck the pigs…”

While documenting this spectacle, a woman who was dancing with her middle fingers outstretched to police lashed out. “Don’t fucking take pictures nigga, that’s how people get arrested,” she snarled at me and then swatted my camera. She kept threatening to break my camera, so I quickly moved away from her. Things devolved from there.


(via Animal New York)

11 Kommentare

  1. itgoeson3. Januar 2015 at 21:05

    Mal ganz ehrlich, ums Tanzen gings da lang nich mehr. Ich bin da normalerweise immer pro Protest, aber die haben wirklich fast darum gebettelt. Rechtfertigt noch lange nicht das Eingreifen der Polizei in der Härte, aber da hab ich ausnahmsweise mal null Mitleid. Vor allem nicht mit der aufmüpfigen Kleinen, die offensichtlich einfach nur aggressiv is…

  2. Prypjat Syndrome3. Januar 2015 at 21:16

    itgoeson,

    ja, man kann sagen, dass du ein kleiner Regime-Verteidiger bist. Man kann sagen, dass du deswegen äußerst widerlich bist.

  3. itgoeson3. Januar 2015 at 21:34

    Prypjat Syndrome,

    Prypjat Syndrome,

    Wohl nich ganz richtig im Kolben…wat für’n Regime denn überhaupt? Und sowieso is das immer ein gehöriges Armutszeugnis für die Intelligenz, wenn so n dahergelaufener Möchtegern-Linker einem direkt die Diskussionsbasis entzieht, indem er von Widerlichkeiten spricht.

    Geh doch gegen zu hohe Gullideckel demonstrieren du Vollidiot!

  4. blumi3. Januar 2015 at 21:42

    Prypjat Syndrome,
    Daran sieht man mal wie krank die Köpfe sind !
    Was itgoeson schrie, hat er vollkommen richtig erkannt. Aber um eine vernüftige Diskussion darüber geht es gar nicht mehr, was man zu deutlich an Deiner Antwort entnehmen kann.
    Grundsätzlich bin ich auch einer der diese Art von Staatsgewalt für sehr sehr fragwürdig hält, aber ein wenig Objektivität sollte man sich bewahren….
    Solche Menschen wie Du, egal auf welcher Seite, verhärten die Fronten, aber anscheinend fehlt Dir um das zu verstehen die nötige Empathie !

  5. Simon D.3. Januar 2015 at 21:45

    Ich vermute von Deeskalation haben diese Polizeibeamten noch nie etwas gehört.

  6. hummmm3. Januar 2015 at 22:10

    eine absolut eingefahrene diskussion… bullen sind natürlich automatisch schlecht? aber was war denn das bitte für eine stressige situation? vuvuzelas, durcheinanderkreischende frauen, hipster die für ihrem blog mal so richtig die polizeigewalt provozieren wollen? was für ein schwachsinn!! so etwas lenkt doch von der wirklichen und tagtäglich real geschehende polizeigewalt total ab!!!

  7. joe3. Januar 2015 at 22:25

    Ich lese da aber nichts raus, auch nicht zwischen den Zeilen, das itgoeson irgendwelche Züge von einem „Regime-Verteidiger“ besitzt und auserdem hat doch Prypjat Syndrome mit dem beleidigen angefangen. Egal.

    Ich will und kann gar keine Partei ergreifen, weil ich nicht weiß, wie der netter Kameramann das geschnitten hat. War einer von uns dabei und weiß, was „die coolen hippen Leute“ da zwischen, als provokation gemacht haben?!

    Ne, dann würde ich mal keine Steine im Glashaus werfen und keinen auf Links tun.

  8. Natan3. Januar 2015 at 23:15

    Die Lage in den USA ist ein Pulverfass. Die öffentliche Meinung vieler junger Leute richtet sich nach den Vorfällen der letzten Monaten gegen die Polizei und das in einem Land in dem jeder zweite eine Waffe trägt, eine Eskalation der Lage ist nicht auszuschließen. President Obama sitzt wie immer zwischen den Stühlen der Staatsgewalt und der Proteste der Schwarzen., er versucht diesen Zwiespalt wie schon so oft durch Schweigen auszusitzen, streng nach dem Motto „who says nothing, can’t say something wrong“.
    Wer im obigen Filmchen nun die Agression ausgelöst hat ist völlig trivial. Es ist immer das gleiche: Eine aufgebrachte Menge die gegen die Bullen wettert; versunsicherte Cops, die mit Knüpeln ausgestattete Leidensgenossen zur Hilfe rufen; wilkürliche Festnahmen unter großem Geschreie der Umstehenden. Für die Polizei geht es in der erster Linie nicht um den konkreten Einsatz, sondern viel mehr darum ihr Gesicht als unantastbare Staatsgewalt nicht zu verlieren und am meisten Respekt verschafft man sich indem man ein paar Schläge verteilt und 3 verschrobene Typen in Handschellen abtransportiert.

    Die viel interssante Fragestellung ist, was es über unsere Gesellschaft aussagt, dass unter einem Video das sinnlose Gewalt zeigt gleich ein weiterer Streit ensteht. Diesmal zwar in der weitaus harmloseren annonymen „ich werf dir wilde Beleidigungen an den Kopf weil du mich eh nicht findest, elabätsch“ Form, aber trotzdem leben auch hier die Menschen ihre konkreten Bedürfnissen aus. Den Konflikt (selbes Phänomen wie im Video). Die Suche nach einem Kräftemessen mit Irgendetwas oder Irgendjemanden. Der Großteil der jüngeren westlichen Generation muss keine große Wirtschaftsdepressionen mehr durchleben, hat keine Weltkriege mehr zu kämpfen, es gibt keinen Feind mehr zu fürchten. Unserer größter Gegener sind wir selbst, die Suche nach der Sinnhaftigkeit unsere wahre Krise.

  9. Martin Däniken4. Januar 2015 at 08:17

    @natan:Schitte,hört sich das vernünftig an..Das wollen aber Streithähne aber garnicht;-)
    Und Newyork ist eh ein Hort der Nächstenliebe und des Altruismusses…
    Wenn kein A-Z Promi dabei ist oder Geld im Spiel wird durchgegriffen
    -Nur diese Händyfilme -früher hat es das bei anderen ähnlichen Gelegenheiten nicht gegeben
    -Da liefen solche Zusammenstösse noch unter Ortsteilbedingte Hardcore-Folklore:-)
    Jau die Kameras sind schuld sprich keine Filme im Netz und es ist auch nix passiert.

  10. some lucid dream4. Januar 2015 at 10:02

    Natan,

    bei deinem zweiten absatz gehe ich voll und ganz mit.
    hinzukommt, eine szene in der eine der protestierenden sich mit dem filmenden anlegt und es fast zur nächsten auseinandersetzung kommt. der mensch konnte nie und wird (scheinbar) nie kommunizieren können. ihm ist langweilig. weil es ihm (wie man es als kind schon gesagt bekommen hat) einfach zu gut geht.
    wäre ja nur wünschenswert, wenn sich mensch in diesem wohlstandsstatus wirklich mal mit sich selbst beschäftigt und einen kleinen entwicklungssprung macht. das aber wäre wohl reine utopie.

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