Falls wer auf der Suche nach einer billigen Eigentumswohnung ist und Freundschaft für Russland empfindet; bitte schön.
Die russische Stadt Workuta liegt nördlich des Polarkreises. Im Winter herrscht hier bei Dauerfrost anderthalb Monate komplette Dunkelheit. 1990 hatte sie noch 120.000 Einwohner, heute sind es nur noch 55.000. Doch nun entfaltet Workuta eine neue Anziehungskraft. In Zeiten von Krieg und Wirtschaftskrise zieht es verarmte Großstädter und Kriegsflüchtlinge in die Arktis.
Die russische Stadt Workuta wurde einst als Straflager und Bergbaustadt für deutsche Kriegsgefangene gegründet. Vor Beginn des Zerfalls der Sowjetunion hatte die Stadt rund 120.000 Einwohner, zuletzt noch etwa 55.000. Damit war Workuta eine der am schnellsten schrumpfenden Großstädte Russlands. Workuta liegt oberhalb des Polarkreises, der Winter dauert hier neun Monate und nach der Schließung vieler Kohleminen gab es kaum noch Jobs. Ganze Stadtteile wurden zu Geisterstädten. Dazu kommt, dass die Stadt nicht ans Straßennetz angeschlossen ist und etwa 1.000 Kilometer nördlich der nächstgelegenen Großstadt liegt.
