Leider nur eine halbe Stunde, passt aber dennoch bestens zur Stimmung dieses Nachmittags. Und Burial geht ja sowieso immer – im Zweifelsfall auch zweimal hintereinander. „Tribute to Burial, mixed on the 3 December 2014.“
(Direktlink, via r0byn)
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Zum Inhalt springen -->Leider nur eine halbe Stunde, passt aber dennoch bestens zur Stimmung dieses Nachmittags. Und Burial geht ja sowieso immer – im Zweifelsfall auch zweimal hintereinander. „Tribute to Burial, mixed on the 3 December 2014.“
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Eine damalige Klassenkameradin hat in ihrem Fundus einen Steckbrief gefunden, den ich ihr im Winter des Jahres 1988 sehr liebevoll schrieb. So fertige „Freunde-Bücher“, wie sie heute Gang und Gebe sind, gab es damals nicht. Wir hatten ja nüscht! Und ich damals noch nicht mal das Wissen darüber, dass es in dieser Welt auch Pandas oder gar Faultiere gab, weshalb als Lieblingstier der Orang-Utan herhalten musste.
Auch ansonsten ist von den damaligen Vorlieben so gut wie nichts übrig geblieben. Meine Lieblingsschauspieler müsste ich erst googlen, vermute aber, dass die irgendwas mit Alf zu tun hatten. Mein Lieblingssänger… Tjoa – die Hosen von den Beiden!
Cola mag ich heute so gar nicht mehr, viel Essen schon. Das mit den Freunden hat sich über die Jahre etwas ausgedünnt, was vollkommen normal und auch okay ist. Das mit der Freundin klappte damals etwas später dann auch ganz gut.
Eines aber ist bis heute so geblieben: der „Lieblingstraum“, mit Alf Walzer zu tanzen, steht immer noch ganz oben auf meiner „To do before die“-Liste.

(Klick für in groß | Danke, Birgit!)

Eigentlich höre ich jeden Mix von Paco, wobei „eigentlich“ nicht stimmt, denn ich höre tatsächlich jeden Mix von ihm. Die meisten davon tauchen hier dann auch auf.
Ich habe in den letzten Jahren eine Vorliebe für Mixe entwickelt, die auch primär zu Hause funktionieren. Ohne stringenten Blick auf den Dance und ohne den Druck, genau diesem auch gerecht werden zu müssen. Klar, gehe ich dennoch immer noch gerne tanzen, aber wenn nicht, mag ich es halt stilübergreifend gemixt besonders gerne. Paco ist daran nicht ganz unschuldig. In denen mir von ihm liebsten Mixen, gräbt er sich gemächlich wie ein Schauffelradbagger durch alle Stile, die ihm halt so vor den „Play-Button“ kommen. „Eklektisch“ nennt sich das wohl heute, soviel ich mitbekommen habe, was mir egal ist. Ihm offenbar auch.
Sein letztjähriger Adventsfutterpippimix für den Kalender gehört bis heute für mich zu einen der besten überhaupt. Mit seinen Drei Nüsse für Aschenbrödel hat er schon 2012 nicht nur einen Klassiker für diesen Kalender hier geschaffen, sondern auch eine echte Referenz.
Das, was er da macht, nennt er „Valium House“, worauf er sich gerne das Trademarking drauf geben lassen könnte, denn keiner hat sich diese Begrifflichkeit so sehr erspielt, wie eben er.
Und so zünden wir jetzt das zweite Kerzchen an, wissen vorne nicht, was hinten am Ende konkret bei rauskommen wird und wissen dennoch, das es an diesem Sonntag besser nicht passen könnte. Und irgendwann fliegt Stina Nordenstam an uns vorbei. <3
Und spätestens bei Paco seinem Mix hört man ziemlich genau, wie viel Mühe sich alle derer hier geben, die Teil dieses Kalenders sind. Es soll halt etwas ganz Besonderes sein. So wie dieser Mix.
(Direktlink)
Style: Valium House
Length: 01:32:49
Quality: 320 k/bits
Tracklist:
NASA – test1234
Segilola – Paint the Way
Synkro – Contact
Electric Wire Hustle – Again (Scratch 22 Remix)
Agoria – Haiku
Jose González – Stay In The Shade
Dakota Suite – Cataluna
Giash – Dream Antonyms (Sven Laux Interpretation)
Kulakostas – Spin
Dntel – (This Is) The Dream Of Evan And Chan feat. Ben Gibbard
Guts – What Is Love
Mirror Signal – 20th Century Fix (Warm Weather)
Borngraeber – Time Teller
Anthony Collins – Substance
Filur – Into The Wasteland feat. Stina Nordenstam (Lulu Rouge Remix)
Doyeq – Side Wiev
Oren Gerlitz – Orange Green feat. Karun
LYLI – TSOL
PNFA – Roots
Melodysheep – Love That Don’t Exist
Portable – Surrender feat. Lcio
Ensemble Du Verre – Cracks
Soulphiction – Chevy Estate feat. Suzana Rozkosny
Ocelote Rojo – Untitled 1
Roedelius – Zerrissen Zwischen Illusionen
NASA – Apollo-8 (Merry Christmas)
Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.
2 KommentareDie vielleicht beste Funktion, die so eine Patronenhülse tatsächlich haben kann. Und „Bullet in the head“ bekommt eine ganz neue, eigene Bedeutung. Ein guter Akkuschrauber gehört sowieso in jeden Haushalt. Jaha!
(Direktlink, via Sploid)
Kann man finden, wie man will, aber danach fragt halt keiner: Aphex Twins „Syro“ wurde in der Kategorie Best Dance/Electronic Album für den Grammy nominiert.
Yesterday saw the gradual unveiling of the 2015 Grammy nominations. And while most of the nominees left a bland taste in our mouths once more, one category that didn’t appear straight away has at least managed to rebalance that somewhat.
The Best Dance Recording and Best Dance/Electronic Album categories have now been added, and they include Aphex Twin‘s Syro in the latter. He’ll be battling it out with everyone’s favourite dancing rodent Deadmau5, Little Dragon and Röyksopp & Robyn among others.
Außerdem dabei:
Deadmau5 – While (1<2) Little Dragon – Nabuma Rubberband Röyksopp & Robyn – Do It Again Mat Zo – Damage Control
Habe ich alles nicht gehört, insofern geht der Grammy für Richard David James von meiner Seite aus schon mal klar. Nicht unbedingt für „Syro“, eher so für alles. Hol‘ ihn dir.
(via FACT)
Schöner Track, aber was für ein geiles Video auch.
Rabbit Hole mixed oily magnetic fluids with water to create an abstract representation of primordial life in this music video for UK producer Max Cooper.
(Direktlink, via Dezeen)
Der Track ist Schrott, aber das Video! (Und warum hat mir das bis heute noch keiner geschickt, he?!?!)
(Direktlink, via Paco)
Und weil es so schön dazu passt: Cats On Synthesizers In Space. Muharharhar!

Ich will das als Shirt!
2 Kommentare 
Die Idee genau darüber einen Film zu machen kommt von Dokumentarfilmer Ulrich Seidl und ich finde sie ziemlich großartig. Wie er dazu kam, erklärt er im Interview. Dieser Trailer hier zeigt, dass sein Film mitunter banal, schon etwas skurril aber auch ein bisschen creepy ist. Seit 26. September läuft „Im Keller“ in österreichischen Kinos und mittlerweile wohl auch in einigen deutschen Kinos. Ich guck‘ mir den an, wenn er irgendwann mal online geht.
„Es war in der Tat eine schwierige Aufgabe, an Menschen und ihre Keller heranzukommen. Nicht besonders schwierig ist es ja, die Normalität, das Banale, das Harmlose zu finden. Viele Menschen zeigen gerne ihren Keller her, aber was man darin findet, erschöpft sich meistens in Hobby-Räumen wie Bastelkeller, Fitnesskeller oder Partykeller bis hin zu Männern, die ganze Kellerräume mit ihrer Spielzeugeisenbahn ausstaffieren oder sich eine Bierdeckelsammlung zugelegt haben. In Wahrheit habe ich aber nach Abgründigerem gesucht. Doch wie soll man danach suchen? — Wie soll man Menschen finden, die etwas zu verbergen haben? Nach mehreren Wochen der Recherche, die hauptsächlich daraus bestanden hatte, von Tür zu Tür zu gehen und anzuklopfen, waren die Ergebnisse so frustrierend, dass wir begonnen haben, uns öffentlichere Themen vorzunehmen: das Thema Waffen oder Schießkeller beispielsweise, oder wir haben uns in der SM-Szene umgeschaut. Letztendlich hat es ein halbes Jahr gedauert, bis wir überhaupt mit den Dreharbeiten beginnen konnten, wobei die Suche nach Menschen und das Sammeln weiterer Schauplätze noch über einen sehr langen Zeitraum fortgesetzt wurde. Jetzt, am Ende, weiß ich, dass der „Keller“ ein Film ist, den man immer weiter drehen könnte, ein Film, der nie zu Ende gedreht sein wird.“
(Direktlink, via Miami Schwarz)
Ich gehe davon aus, dass es in den Kellern Deutschlands mitunter wohl nicht anders zugeht und erinnere mich daran, dass es in DDR bei vielen ein erklärtes Lebensziel war, irgendwann mal einen Partykeller zu haben. Andere hatten eine Fahrradwerkstatt. In meinem Keller steht mein Plattenregal, die Reste des alten Studios und es liegt dort eine Gästematratze.
Weitere Ausschnitte aus Im Keller nach dem Klick:
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