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Autor: Ronny

Vor dem Twist bitte 25 Minuten vorglühen | Vermona: Synthesizer aus der DDR

So um Ronny noch eine Freude zu machen bring ich jetzt auch mal Ost-Content.

Die Vereinigten Harmonikawerke Klingenthal, kurz Vermona, begannen 1959 mit der Produktion elektronischer Musikinstrumente und lieferten bald ihre Exportschlager in den gesamten Ostblock. Die Modelle trugen so blumige Namen wie „Manuela“ oder „Sandy“ oder im VEB Jargon „ET 6-2“. Dies war auch das populärste Gerät das zu zehntausenden produziert wurde. Leider sorgte der Mangel an elektronischen Bauteilen dafür, daß Vermona im Klang nicht mit internationalen Konkurrenten wie Yamaha, Korg oder Roland mithalten konnte. Selbst Ost-Bands wie die Phudys oder Karat wollten nicht mehr nur auf die heimischen Elektroorgeln und Synthie-Klänge zurückgreifen.

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Dub to Cascadia

Der Kanadier Scott Morgan, eher bekannt als loscil, dropte beim XLR8R-Magazin ein erstklassiges Appetithäppchen als Vorgeschmack auf sein neues Album „Endless Falls“. Dub to Cascadia läuft seit dem Fund bei mir in Schleife und ich denke dieser Track passt hervorragend zum Mischwerk. Enjoy!

[audio:http://media.xlr8r.com/files/downloads/mp3s/04_Dub_for_Cascadia.mp3]
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Die DDR Keller-Sammel-Serie: Final Destination MOW

Hier ein kleines Medley aus Interflug Reisedokumenten – und weil ich sie in keine andere Sammlung reinbekomme eine Ehrenkarte (sowas wie heute nen „All Areas Pass“)  für die Leipziger Messe größte Ostdeutsche Ausstellung und Vorzeigealtar für allerlei mehr oder weniger fortschrittlichen Kram – nicht zu verwechseln mit MMM der Messe der Meister von Morgen – die Jugendmesse – zeitgleich und in den selben Gebäuden.

Interfluglogo und MM Logo sind meines Erachtens die zwei einprägsamsten Logos der DDR.

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Macro Kingdom

http://vimeo.com/9152451

Clemento spielt mit seinem neuen Macro-Objektiv herum und zeigt uns wundervolle Aufnahmen dieses Mikrokosmos inklusive passender athmosphärischer Untermalung. Augen auf und ab dafür.

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Charity Tetris/iNudge/Tenorion Mash-Up Game


„Chime“ nennt sich das Game und ist über Xbox Live Arcade erhältlich. Es erinnert an Tetris gemischt mit einem TenoriOn/iNudge-mäßigem Grid-Sequencer. Den musikalischen Content steuerten Produzenten wie Moby, Fred Deakin, Markus Schulz, Paul Hartnoll und Philip Glass(!!!) bei. Hinter dem Spiel steckt eine Initiative der Videogame Industrie namens „One Big Game“, die Programmierer und Entwickler zusammen bringt, um Games zu entwickeln deren Einnahmen Wohltätigen Zwecken zu gute kommt.

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Freaks (1932) | Der Streifen komplett online

[direktfreaks]

Tod Brownings Klassiker von 1930, immer noch shocking und Strangeness deluxe.

Regisseur Browning lebte selbst mehrere Jahre mit solchen Freaks im Zirkus. Eigentlich wollte er mit diesem Film ein Zeichen für das Verständnis der Andersartigkeit setzen, doch hatte der Film oftmals den gegenteiligen Effekt. Behinderungen galten als Kuriositäten und als moralisch bedenklich. Deshalb verließen viele Zuschauer die Aufführungen, weil ein solcher Film in dieser Zeit gegen die Moralvorstellungen der Besucher verstieß. Doch zeigt der Film, dass nicht zwangsläufig die „Monster“ die Monster sind, sondern auch im schönsten und scheinbar normalsten Menschen ein Monster stecken kann.
[wikipedia]

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Atome spalten auf Heligoland

Um an den Massive Attack Gastbeitrag von vorhin anzuknüpfen:
Massive Attack wären nicht Massive Attack, wenn sie sich nicht auch um die visuelle Seite kümmern würden – auch in Form von Videos.

Seit gestern steht das offizielle Video zu Splitting the Atom im Netz

[Direktlink]

Gastsänger ist Horace Andy, directed wurde das Ding by Edouard Salier.

Weitere Videos zum neuen Album könnt ihr euch auch im Heligoland Tweatre ankucken. Wie der Name schon vermuten lässt, braucht ihr dafür einen Twitteraccount. Da werden wohl in regelmäßigen Abständen neue Videos freigeschaltet. 4/7 gibts da im Moment zu sehen.
Gut, wer das nicht mag, kann sich die Videos auch auf Youtube und vimeo klicken – so ist’s ja nun nicht.

Und um das audiovisuelle Massive Attack Kompendium für heute abzurunden, die taz hat ein Interview mit Daddy G geführt.

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Korg Wavedrum | Next Level Drumpad

WOAH!!! Die Korg Wavedrum flasht mich sowas von! Es handelt sich bei dem Teil nicht um ein schnödes Drumpad, viel mehr ist die Wavedrum ein… tja Next Level Drumpad ;) aber seht selbst. Das offizielle Video zeigt Performances von Peter Michael Escovedo, Efrain Toro, Jeff Campitelli, and Joe Russo of the Benevento/Russo Duo an der Wavedrum. Jetzt muss ich nur irgendwie 499€ zusammen kratzen…

[via synthopia]

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Die DDR Keller-Sammel-Serie: Heimat – Das GRW

Also nicht meine  Heimat – also so halb – aber vor allem vom Blog Besitzer – also nicht das Gebäude aber der Ort dessen Zentrum das Gebäude bildete. Das Gebäude steht nicht mehr – ist jetzt nen Parkplatz für nen Autohaus einer Bayrischen Marke – was das Gelände nicht wesentlich aufwertet.


Kleines Update: Und weil ich gerade drauf angesprochen wurde im Chat – ja gleicher Ort wie wo das „Kraftfuttermischwerk“ stand (das war aber wegen der Geruchsentwicklung am Stadtrand gelegen – ja Teltow ist und war eine Stadt).  Es gab neben dem Geräte und Regler Werk u.a. noch das VEB Mikroelektronik (Wo die ersten DDR eigenen Festplatten entwickelt wurden – ich weiss gar nicht ob die jeh zu kaufen gab).

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Die DDR Keller-Sammel-Serie: Möbel Informationsblätter

Gab nicht viel Auswahl in der DDR wenn es um Möbel ging. Die Schrankwand  „Modell carat“ der VEB Polstermöbel Sebnitz – die stand wohl in fast jedem Wohnzimmer.

Ihren ganz eigenen 70er Charme gibt dieser Wohnzimmerdekorationsvorschlag „Modell 3850“ gleicher Firma. Man beachte die Tischdekoration – keine Ahnung was diese Glaskugel für eine Funktion hat.

Dazu gibt es auch noch Preise:

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