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Autor: Ronny

Paris wird zur Tempo-30-Zone

(Hübsches Mixte in Paris, Foto: Skitterphoto)

Was imho mittlerweile eigentlich Selbstverständlichkeit in Großstädten sein sollte, wird von Paris jetzt einfach mal gemacht. Dort wird noch in diesem Jahr nahezu überall eine innenstädtische Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingeführt. Das könnte man dann bitte auch in anderen europäischen Städten einführen, wenn man schon Autos dort durchfahren lässt.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit, der Lärmreduzierung und des Klimaschutzes sollen Autos ab Ende August auf fast allen Straßen der französischen Hauptstadt nur noch bis zu 30 Kilometer pro Stunde fahren. Ausgenommen seien die Ringstraße, die Ausfallstraßen und einige andere größere Verkehrsachsen, sagte der Grünen-Politiker und für Verkehrstransformation zuständige Abgeordnete im Team von Bürgermeisterin Anne Hidalgo, David Belliard.

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Zu bergender Kran stürzt auf Bergungsspezialisten

In Boppard ist vor ein paar Tagen ein Mobilkran umgestürzt und sollte daraufhin von Spezialisten geborgen werden. Dabei riss ein Seil des Bergekrans und ließ den 68 Tonnen schweren Mobilkran auf zwei der Bergungsspezialisten stürzen, die sich mit offensichtlich sehr viel Glück keine ernsten Verletzungen zuzogen. Dafür dürften beide jetzt zweimal im Jahr Geburtstag feiern. Und: Helme schützen.


(Direktlink)

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Geräuschgenerator im Browser: myNoise

myNoise ist ein Soundscape- und Geräuschgenerator, bei dem man sich auf sehr simple Art und Weise seine bevorzugten Geräuschkulissen zusammen mischen kann. Ein Nachmittag im Cafe, an der irischen Küste oder neben einem Wasserfall.

myNoise creates beautiful noises to mask the noises you don’t want to hear : your chatty colleagues, tinnitus, or even your inner voice when you can’t shut it down! The concept is simple, works extremely well, and does not require expensive noise-cancelling headphones. Thanks to its unique audio engineering, myNoise sets the standard among background sounds.


(via Neatorama)

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Wie Weltmeisterschaftsschachspiele von Hand gemacht werden

Und warum sie so teuer sind. Handwerk in seiner schönsten Form für das vielleicht schönste Spiel der Welt.

An inexpensive chess set can sell for $20, but a handcrafted wooden set certified for the World Chess Championship costs $500. Much of the set’s value lies in just one piece: the knight. Each knight must be carved by hand to look exactly the same. Making this one piece takes two hours, and there are fewer than 10 people trained to carve knights for the championship chess sets.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Ein westdeutscher Blick auf die Jugenderziehung in der DDR aus dem Jahr 1967: Kinder, Kader, Kombinate

Um das erlebt zu haben bin ich deutlich zu jung, aber ich sehe durchaus Dinge, die ich als Jungpionier auch in den 1980ern noch erlebt habe. In besonders schöner Erinnerung habe ich die vielen Wochen der sommerlichen Pionierlager, die ich trotz anfänglichen Heimwehs und durchaus militärischem Umgangs lieben lernte.

Die Dokumentation vergleicht die unterschiedlichen Erziehungskonzepte in der frühkindlichen Erziehung in Kindergärten der DDR und China zu denen in der Bundesrepublik oder den USA.

0:39 Kosmonautenzentrum Juri Gagarin, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)
4:10 Pionierpark in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)
4:55 Internationales Pionierlager Kalinin an der Ostsee
8:10 Ein Pionierleiter spricht über seine Arbeit als Leiter der Pionierfreundschaft
14:06 Stadtrundgang durch Karl-Marx-Stadt zu Ehren von Fritz Heckert
20:28 Mathematik-Olympiade zum Abschluss des Lagers
21:00 Schulunterricht in der DDR
31:00 Kinder- und Jugendspartakiade in Ost-Berlin

Originaltitel: Erziehung im anderen Teil Deutschlands – Kinder Kader Kombinate

Ein Film von Jost von Morr


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Eine Stunde der Hafenatmosphäre des Fischerorts Polperro

Hier ist’s im diesjährigen Sommerurlaub nicht so richtig was mit reisen. Das Wetter ist mau und zu Hause ist’s auch irgendwie fad. Gut das es Videos wie diese gibt, die mir einfach mal eine Stunde lang die Hafenatmosphäre des kleinen Fischerorts Polperro an der Südküste der Grafschaft Cornwall im Südwesten Englands nach Hause bringen. Ist auch wie ein kleiner Kurzurlaub. Einfach mal durchatmen.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Radfahrerin übersteigt Auto, das auf einem Radweg parkt

Als Radfahrer:innen kennen wir diese Situationen aus dem Alltag. Denn alltäglich parken uns irgendwelche Autos die Radwege zu. Dafür haben alle ihre vermeintlichen Gründe, is klar. Aber die alle reichen meistens nicht aus, um einfach auf der Fahrbahn für PKW zu parken. Dann doch lieber Radweg, was Radfahrer:innen dazu zwingt, auf die Fahrbahn ausweichen zu müssen, die eigentlich für Autos gedacht ist. Mitunter sterben bei solchen Aktionen Radfahrer:innen. Das hält Autofahrer:innen aber nicht davon ab, ihre Kisten auf Radwegen zu parken.

Diese Radfahrerin in Mexiko hat jetzt mal einen durchaus verdammt konsequenten Weg für sich und ihr Rad gewählt und ist mit diesem über ein auf dem für sie gedachten Radweg geparkten Auto gelaufen. Da brennt nicht nur die deutsche Autofahrerseele. Aber die wahrscheinlich ganz besonders. Und ich feiere das ein bisschen, auch wenn das Konsequenzen für die Dame haben dürfte. Anders als bei denen, die ihre Autos ständig auf Radwegen parken. Leider.

https://twitter.com/HoyEstado/status/1411009351494557699

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