Nordkorea wertet die jüngsten verbalen Angriffe von US-Präsident Donald Trump als Kriegserklärung. Das Land behalte sich vor, US-Bomber abzuschießen, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho.
„Die ganze Welt sollte sich daran erinnern, dass die USA dem Land zuerst den Krieg erklärt haben“, sagte Ri Yong Ho in New York. Seither beanspruche das Land für sich „jedes Recht Gegenmaßnahmen zu ergreifen und auch strategische US-Bomber abzuschießen, selbst wenn sich diese nicht in unserem Luftraum befinden.“
Das eskaliert ja fix. Einige dürften die Ergebnisse der gestrigen Bundestagswahl noch nicht mal verdaut haben – ich nehme mich da nicht aus – da geht das Theater der AfD gleich mal weiter.
Frauke Petry hat nach errungenem Direktmandat soeben bekannt gegeben, dass sie nicht Teil der AfD-Fraktion im Bundestag sein will. Dann macht sie die Weidel und verlässt die Pressekonferenz. Der Moderator der Bundespressekonferenz „missbilligt dieses Verhalten ausdrücklich“.
Pünktlich zur Bundestagswahl kommen OK KID mit einem Song, der die deutsche Realitäten beschreibt – und ein verdammt gutes Video mitbringt. Ich gebe keine Wahlempfehlungen, aber spätestens hier nach sollte klar sein, wer besser nicht zu wählen ist.
Gut, dass Menschen dazu beigetragen haben, dass diese Bedingungen hinter uns liegen. Schlecht, dass eine tatsächliche Gleichberechtigung auch 102 Jahre später noch nicht stattfindet. Es bleibt viel zu tun.
Christian Müller, der hier in Potsdam vor gut anderthalb Jahren versuchte, regelmäßig einen Pegida-Ableger auf die Straßen der Stadt zu bekommen, später seine Freundin auf offener Straße verprügelt haben soll und es auch sonst nicht immer ganz so genau mit der Gesetzgebung nahm, wurde nun aufgrund eines europaweit ausgeschriebenen Haftbefehls auf Fuerteventura festgenommen.
Er hatte in der Silvesternacht 2014/15 zwei jugendliche Partygäste verprügelt, war dafür verurteilt worden, ging in Berufung und tauchte später dann unter. Irgendwo auf den Kanaren, wo man ihn jetzt festnahm.
Er soll eine größere Summe Geld in eine Tanzbar investiert haben. Er selbst tritt seit April unter dem Namen „Christiano De La Vega“ bei Facebook auf, bezeichnet sich dort als Gründungssponsor des Lokals El Cubanito in Morro De Jable. Als Chefin trat seine Lebenspartnerin Anika K. auf, er als Angestellter. Damit war er offiziell registriert. Spanische Zivilbeamte schlugen dann in den späten Abendstunden des 7. September zu. Woher Müller das Geld für das Lokal hatte, in dem Schlagerabende oder Tanzkurse stattfanden und das schlecht gelaufen sein soll, ist unklar. Potsdamer Weggefährten hatten ihm vorgeworfen, sich mit der Pogida-Kasse davongemacht zu haben – was Müller via Facebook bestritt, ebenso wie untergetaucht zu sein. Das Lokal wurde zwei Tage nach der Festnahme geschlossen. Wie es von den Kanaren hieß, wolle auch Müllers Lebensgefährtin alsbald nach Deutschland zurückzukehren. Denn sie ist schwanger und erwartet Zwillinge.
Ich hoffe so sehr, dass es irgendwer da draußen glaubt.
The Oktoberfest is an old German tradition where 12 children, one for each month are sacrificed to the Great Loaf to grant us a good harvest pic.twitter.com/9ymB2orhlY
Ich für meinen Teil bin beim Zusammenbau von Möbeln bis zu einem bestimmten Punkt ziemlich gelassen. Wenn alles nicht so klappt, wie ich mir das gedacht habe auch schon mal ziemlich genervt, aber bisher haben all diese Versuche ein recht versöhnliches Ende genommen. Das ist nicht immer so.
In Ludwigshafen hat ein 25-jähriger Familienvater wohl schon länger versucht, eine komplette Küche allein zusammen- und dann einzubauen. Aber irgendwie klappte das alles nicht so ganz, er war frustriert und zerlegte die Küche komplett, was zu einem Polizeieinsatz führte. Aus dem Polizeibericht:
Weil sie lautes Gepolter und Schreie aus der Wohnung unter ihr hörte, rief am Montagabend, 20:30 Uhr, eine besorgte Anruferin im Ludwigshafener Stadtteil West die Polizei. Von häuslicher Gewalt ausgehend, machten sich zwei Funkstreifen der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 mit Sondersignal auf, der Sache auf den Grund zu gehen. In der Wohnung trafen die Beamten auf eine Familie, die sich die Renovierung der Wohnung vorgenommen hatte, zu der auch eine neue Einbauküche gehören sollte. Obwohl er sich selbst eingestand, nicht die optimalen Kenntnisse zu besitzen, habe er sich auf das Abenteuer Küchenaufbau eingelassen, so der Familienvater. Seit Tage sei er schon zugange, ohne dass sich erkennbare Fortschritte eingestellt hätten. Deshalb sei er am Abend ausgerastet und habe die Küche vor Wut kurz und klein geschlagen. Hierbei zeigte der 25-Jährige deutlich mehr Talent, die Küche war ein Trümmerfeld, Möbel und Einbaugeräte waren nur noch Schrott.
Das in Hamburg ansässige Unternehmen Goldeimer will rechte Wahlwerbung für den guten Zweck wortwörtlich recyclen. Mit der Kampagne „Aus Hass und Hetze wird Klopapier“ sollen Plakate, Flyer und Wahlzettel eingesammelt werden, aus denen dann Scheisspapier hergestellt werden soll.
Nach der Bundestagswahl wird man dann aus allem gesammelten Material Toilettenpapier herstellen. Vorbestellt kann schon jetzt werden: Mit fünf Euro ist der Preis pro Rolle Klopapier zwar nicht billig, der Erlös geht aber zu 100 Prozent an den Opferfonds CURA, mit dem seit 2004 als Betroffenen rechtsextremer, rassistischer und anti-semitistischer Gewalt geholfen wird.
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