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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

„Schön, Sie nicht kennenzulernen!“ – Die Regeln des unpersönlichen Bekanntenkreises

(Foto: Free-Photos)

Sehr gutes, und sehr treffendes Feature von Fritz Tietz. Schreib ich so als Pendler, der ich sehr gerne bin.

Das Übelste an dem Allen ist ja: dass ich keinen Bock habe, mit irgendwelchen mir eigentlich komplett Fremden kommunizieren zu müssen. Ihr wisst schon. Hoffe ich.

Unbekannte Bekannte sind Menschen, die sich regelmäßig begegnen, aber sich nicht ansprechen. Ob auf dem Arbeitsweg, in der Kantine oder beim Gassigehen. Man kennt sich, nickt sich allenfalls zu – das ist alles. Jahrelang kann das so gehen. Bis man sich eines Tages aus den Augen verliert. Warum?


(Direkt-MP3, via Jochen)

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Restaurant serviert Trauergästen versehentlich Haschischkuchen

(Foto: futurefilmworks)

Ein unglücklicher Ausgang einer Trauerfeier in der Rostocker Heide: dort wurde den Gästen einer Bestattungsfeier versehentlich Haschischkuchen serviert. Eine Angestellte hatte die Süßspeise mitgebracht, ohne um eine berauschende Zutat zu wissen. Ihre Tochter hatte diese gebacken und ohne Absprache mit iohrer Mutter eingefroren.

Die 18-jährige Tochter der Angestellten backe regelmäßig Kuchen für Veranstaltungen, sagte ein Polizeisprecher. Die Mutter habe wohl „noch einen aus dem heimischen Tiefkühlschrank mitgenommen, ohne dies mit der Tochter abzusprechen“. Bei 13 Gästen seien plötzlich Symptome wie Übelkeit oder Schwindel aufgetreten. Zu dem Vorfall kam es bereits im August.

Und irgendwie war dieser Kuchen halt nicht für die Mutter gedacht – das hatte Folgen.

Von den 13 Betroffenen, darunter auch die Witwe, musste eine Frau den Angaben zufolge noch während der Trauerfeier mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, später meldeten sich weitere zur Behandlung in der Klinik.

[…]

Gegen die 18-Jährige, die den Kuchen für den Eigenbedarf aufbewahrt hatte, wird nun wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung in 13 Fällen, Störung einer Bestattungsfeier und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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Morrissey verkauft jetzt Alben anderer Künstler, die er signiert hat

Dass Morrissey mittlerweile schwer erträglich ist, um das mal wohlwollend auszudrücken, ist nicht mehr ganz neu. Neu hingegen ist, dass er auf seiner aktuellen Nordamerika-Tour Platten anderer Künstler verkauft, die von ihm signiert wurden. Mit $300 fast echte Schnäppchen. Seine eigenen Alben, die ebenso von ihm unterschrieben wurden, bietet er für $200 an. Würde beides nicht kaufen und frage mich gerade, ob da Leute ernsthaft 300 Tacken für ein derartiges Gimmick auszugeben bereit sind.

Available on his current tour of North America, Morrissey is selling classic albums released by other artists but signed…

Gepostet von Dave Haslam am Montag, 28. Oktober 2019

(via Daniel)

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Wie man bei der AfD die Meinungsfreiheit definiert

Höcke und Gauland werden bei der heutigen Bundespressekonferenz damit konfrontiert, dass ein Gericht vor ein paar Tagen darüber entschieden hat, dass Höcke auf „Basis einer überprüfbaren Tatsachengrundlage“ „Faschist“ genannt werden darf. Und das finden die Beiden nicht so ganz gut, weil Gauland und Höcke Höcke natürlich in dieser aktuell so oft zitierten „Mitte“ verorten mögen. Eine „Mitte“ mit der ich bitte nichts zu tun haben möchte. Mir ist die tatsächliche Mitte schon zu extrem… Und die Sache mit der Meinungsfreiheit ist beiden offenbar auch gar nicht so ganz genehm. Also, wenn sich die geäußerte Meinung gegen sie wendet. Einerseits immer propagieren, „Das wird man ja noch wohl noch sagen dürfen!!!“, andererseits, die Meinungsfreiheit nach persönlichem Gutdünken und nicht nach rechtsstaatlicher Norm einordnen. Oder, wie halt in diesem Fall, „für falsch halten“.

Nur mal so – und überlegend mitgebend, was auf uns zukommen könnte, wenn diese Leute tatsächlich mal in Regierungsverantwortung kommen sollten. Mag ich mir gar nicht ausmalen.


(Direktlink)

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SMS von Adlern treibt Forscher in die Pleite

Adler kennen keine Grenzen und dementsprechend auch keine Roaminggebühren, wie russische Ornithologen nun feststellen mussten.

Reisefreudige Steppenadler haben russische Ornithologen mit kostspieligen Ausflügen an den Rand des Ruins gebracht. Wie die Vogelkundler berichteten, sind die Vögel mit mobilen Ortungsgeräten ausgestattet, die in regelmäßigen Abständen per SMS ihren Standort melden – derzeit aus dem Iran, so dass teure Roaminggebühren anfallen.


(via InBettWiener)

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Mann entlaubt Baum mit einem Laubbläser

Ich weiß, die Dinger gehen irgendwie jedem auf den Saque. Außer denen, die damit Laub von einer Stelle zur anderen pusten – und das sind immerhin nicht wenige, wenn ich meinen täglichen Beobachtungen im Freien glauben kann. Eine Sache.

Eine andere ist, das Laub mit dem Bläser erstmal vom Baum zu pusten. Die vielleicht unsinnigste Gartenarbeit, die ich je gesehen habe. Wahrscheinlich sogar.

„I was trying to take some videos and photographs of the swans across the street. I turned around and noticed this guy using the shop vac to blow the leaves from the tree. This was a first for me.“


(Direktlink)

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Die international am meisten besuchten Websiten in den Jahren von 1996 bis 2019

Ich mag derlei Datenvisualisierungen außerordentlich gerne. Wobei ich ich gerade nicht ganz genau weiß, wo konkret die Daten hierfür herkommen, und wie verlässlich die am Ende tatsächlich sind. Aber gefühlt passt das für mich so gerade. Man beachte den kurzfristigen Auf- und Abstieg von MySpace und den Lauf von Facebook. Den von YouTube sowieso.

Wird sich gemessen daran wahrscheinlich in gar nicht mal all zu langer Zukunft auch wieder drehen. Ohne das irgendwer von uns gerade wissen kann, in welche Richtung genau… That’s the internet.


(Direktlink)

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