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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Olli Schulz – Als Musik noch richtig groß war

Ich mag den Olli ja irgendwie sehr. Und das schreibe ich so oft ja nun auch nicht. Vielleicht kaufe ich mir ja irgendwann auch mal noch ein weißes Hemd, das ich dann unter einem roten Strick-Pulli zu verstecken versuche. Aber eher wahrscheinlich dann doch nicht. Nur; „Irgendwann dann wirst du groß sein, und suchst deine Melodie“.

Und schon wieder ZDF-Content. Sorry dafür, aber ist halt gut.

„Ich war ein Junge… auf einem Punkrock-Konzert.

[…]

Die CDs sind zerkratzt, das Vinyl ist verbogen und auch ich bin ganz schön lädiert.

[…]

Schreib Songs in der Nacht.

Ein Mädchen kommt manchmal ins Zimmer und sagt, ‚Papa, was machst du fürn Krach?‘

[…]

Irgendwann dann wirst du groß sein und suchst deine Melodie.

[…]

Unser Song endet nie. „


(Direktlink, via Miami Schwarz)

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[Sponsored] Bose mit der Geschichte hinter Fatboy Slims „The Rockafeller Skank“

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Bose fährt gerade um die Welt und lässt sich für #ListenForYourself von Musikern die Geschichten erzählen, die hinter ihren vielleicht größten Erfolgen stecken. So plaudern the Hives, Bloc Party und eben Fatboy Slim hier über „The Rockafeller Skank“.

Das ist ziemlich kuhl, weil er hier in einem Studio sitzt, dass dem unseren von damals nicht ganz unähnlich ist. Der Atari ST (mit ich glaube Cubase), die alten Akai-Sampler und das Nordrack standen so bei uns auch. Schön auch die ollen Disketten und die ganzen Acid-Smilies. Da kommt ein wenig Nostalgie in mir hoch.

Und dann erzählt er eben, wie das damals so war mit „The Rockafeller Skank“, mit dem quasi ein ganzes Genre gründete, und was danach alles so passierte. Vielleicht einer der ersten echten internationalen Superstars der elektronischen Musik und macht dennoch immer einen irgendwie bodenständigen, nie abgehobenen Eindruck. Ich mag das.


(Direktlink)

[Sponsored by Bose]

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„Süchtig nach Jihad“ – Eine etwas andere Dokumentation über die Folgen des syrischen Bürgerkriegs und den Terror des IS

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Heute Morgen stolperte ich unter meinen YouTube-Abos über diese neue Dokumentationsreihe des Channels zqnce (gespr. ’sequence‘), der bereits in der Vergangenheit mit der Dokumentationsreihe „Shore, Stein und Papier“, über den ehemaligen Heroinabhängigen ‚$ick‘ Bekanntheit erlangte.
Bereits nach dem ersten Video wird einem klar, dass man es hier nicht mit einer ’normalen‘, objektiven und hoch professionellen Dokumentation, wie die der bekannten Medienanstalten oder Ähnlichem zu tun hat, sondern wirklich mit den persönlichen Berichten und Erfahrungen eines Jugendlichen der „Generation Komasaufen und Killerspiele“.

Der 24-jährige Hubertus Koch reist mit Mahmoud Dahi, welcher 1980 nach Deutschland floh und seit einigen Jahren Hilfsgüter und überlebenswichtige Fahrzeuge in die Krisenregion Syrien transportiert in die Region um Aleppo und berichtet über seine Erlebnisse in der dortigen Region in und um das Flüchtlingslager ‚Bab Al Salameh‘. – Über Menschen, welche seit Jahren grausam unter der Verfolgung des Regiems Bachar al-Assads leiden müssen und nun einer weiteren Bedrohung begegnen, der Bedrohung durch die islamistischen Faschisten des IS.

Hubertus beleuchtet in seiner fünfteiligen Dokumentation viele Aspekte, die in der alltäglichen Berichterstattung untergehen oder nur ungenügend beleuchtet werden, wie die Schikane der türkischen Behörden zur Blockade von Hilfslieferungen, die psychischen und physischen Auswirkungen von Krieg und dem hoffnungslosen Aufenthalt in Flüchtlingslager für Kinder und erwachsene Menschen und die menschenverachtende Situation in ebendiesen, ohne notwendiger medizinischer Versorgung oder humanitärer und psychologischer Hilfe.

 

„Syrien ist ein einziges menschliches Versagen, politisch und humanitär, auf allen Ebenen!“

 

 

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Kontaktversuch: „Lügenpresse“ trifft Pegida

Man würde ihnen immer „die Worte verdrehen“, sie als „Nazis denunzieren“ und deutsche Medien würden eh nur „staatliche Propaganda betreiben“, sagen jene, die es betrifft.

Es wird viel geredet über Pegida, Panorama ist jetzt mal hingegangen und hat einige der Pegidas über ihre Demos sprechen lassen und so sprechen die halt.

[Update] Weil ja immer wieder argumentiert wird, die pösen Medien würden das eh alles manipulieren, hat Panorama die Interviews auch in voller Länge. Aber es wird nicht besser!


(Direktlink)

Ich lass das mal gänzlich unkommentiert.


Auweia.

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Adventskalender 2014, Türchen #19: Falko Brocksieper – Driving Nowhere For Christmas

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Falko Brocksieper. Frantic Formula – einer dieser Tracks, die ich bis heute mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Geliebt und gespielt im Jahr 2011 und in diesem Sommer aus irgendwelchen Gründen wieder in die Playlists geschoben. Ein wirklich wahnsinnig guter „Techno-Song“, von denen es halt so viele nicht gibt.

Ich kenne das, was Falko so macht, seit nun schon gut 10 Jahren und weiß gar nicht genau, ob er weiß, dass ich mal einer dieser Tüpen war, die einst auf TFE Records unbedingt einen Remix für eine der eigenen VÖs von ihm haben wollte: Saint iBot – Idont like Mondays (Falko Brocksieper Remix). Und das ich damals wollte, dass er neben Marko Fürstenberg im Winter 2005 das Gewölbe des Potsdamer Archivs zum Tanzen bringt. Wofür ich dann den von mir gefühlt wahrscheinlich schönsten Flyer und das dazugehörige Plakat ever entworfen habe. Und das die Aufpasser-Punks in dieser Nacht eigentlich schon um 04:30 Uhr den Laden dicht machen wollten, weil die müden Besetzer über diesem Floor endlich schlafen wollten, woraufhin wir die Aufpasser-Punks mit irgendeinem schlechten Speed, das irgendwer noch in der Tasche hatte, bestechen mussten und für sie den Vodka ab dem gratis ausschenkten. Nur um irgendwie diese Party bis in den Morgen zu retten. Meine Fresse, ist das alles schon lange her…

Den Flyer finde ich leider nicht mehr, aber diese Nacht war absolut großartig. Der eigentlich kleine Laden platze aus allen Nähten und wir mussten ab 02:00 Uhr die Leute an der Tür wieder nach Hause schicken, weil halt einfach keiner mehr reinpassen wollte. Zwei Stunden später diskutierte ich mit den Punks des Archivs über „gute“ und über „schlechte“ Drogen, weil die die Bullen rufen wollten, da irgendwer auf deren Parkplatz wohl „weißes Pulver“ gezogen hätte, was „ja nun so gar nicht gehen würde“. Außerdem war noch ein Pissoir zu Bruch gegangen. „Sowas gibt es hier nicht!“, haben sie gesagt. Die Punks im Archiv also wollten die Bullen rufen, weil irgendwer sich auf ihrem Parkplatz weißes Pulver in die Nase zog, was sie wiederum voll unanständig fanden. Ja. Seitdem ist mir das Archiv keinen Cent mehr wert und wir ließen das mit dem Veranstalten dort kurz später auch daraufhin bleiben. Ich mag dort bis heute nicht mehr spielen. Auch deshalb. Aber es war halt eine „diese Nächte“, die man nie vergisst…

Und dann merkte ich im Sommer dieses Jahres auf Facebook, dass Falko irgendwie mein Blog zu lesen scheint und dachte mir, „Frag doch mal. Vielleicht macht er dir einen Mix für den Kalender“. Und hier ist er: Driving Nowhere For Christmas. Deeper Anfang, der dann im Techno-Keller explodiert, um wenig später wieder die Bremse zu treten. So wie damals halt. Guter Mann.


(Direktlink)

Style: Tech, House
Length: 00:58:48
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Mobach – At The Mines Of Planet X (Nsyde)
Falko Brocksieper – Give Up The Ghost (Caduceus)
Tuff City Kids – PF03 (Internasjonal)
MFO – Motor (Dekmantel)
Aubrey – Behind The Mirror (Sweatshop)
Transllusion – Dimensional Glide (Tresor)
DIN – Aetas (Ostgut Ton)
Brooks Mosher – Phoenixx (Dolly)
Mr. G – Tripped Out (Phoenix G)
Inner City – Ahnonghay / Dave Clarke Remix (six6)
Todd Osborn – Put Your Weight On It / Chicago Mix (Running Back)
Neil Landstrumm – Cheeseburgers with Beltram (Kick+Clap)
DJ Aroma – Boeses Maedchen / Falko Brocksieper Remix (aromamusic)
Truss – Redbrook / Fred P. Reshape (Prime Numbers)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Ein Saporoshez ZAZ 968

Sag mal einer, dass russische Autos nichts können würden. Hätte ich einen Führerschein, würde ich womöglich einen 4×4 Lada Niva fahren, oder einen 311er Wartburg, aber wahrscheinlicher den Niva.

Wenn ich mich recht erinnere, war das erste Auto, mit dem mein Vater mich einst durch die Gegend fuhr, ein Saporoshez SAS 965A. Klein, aber fahrbereit. „Knutschkugel“ nannten wir diese Karre. Später fuhr er dann Moskwitsch, eine Limousine und was war er stolz!

Mein Trainer hatte damals auch einen Saporoshez, den SAS 968M. In kackbraun. Kein so schönes Auto, der Farbe wegen.

Der Saporoshez (ukrainisch Запорожець, russisch Запорожец – Saporoschez, „der aus Saporischschja“) war eine Automobil-Baureihe des sowjetischen, beziehungsweise ukrainischen Herstellers Saporisky Awtomobilebudiwny Sawod (SAS) in der Stadt Saporischschja; die Baureihe wurd von 1960 bis 1994 hergestellt. Umgangssprachlich wurden die Fahrzeuge in Deutschland – vor allem in der früheren DDR – meist Saporosch oder einfach Sapo genannt. In den westeuropäischen Ländern wurde Saporoshez unter den Exportnamen Yalta/Jalta, Eliette und ZAZ verkauft.
(Wikipedia)

Nun tauchen in letzter Zeit in meinem Teil des Netzes immer wieder auf neu gemacht und auf neu lackierte Autos aus der ehemaligen UdSSR auf und die sehen so heute dann schon auch ein bisschen geil aus. Letztens hatte ich auf Twitter diesen Lada (Geiles Teil!), heute nun diesen Saporoshez ZAZ 968. Bisschen zu weit nach unten geprollt, aber dennoch ein Auto mit optischem Charakter, wenn ich das so sagen darf.


(via Chromjuwelen)

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Neue DJ-Software für Spotify am Mac und auf Android: djay Pro

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Ich persönlich halte von Spotify so wenig, dass ich bis heute dort keinen Account habe, allerdings den für meine Große bezahle, die das alles „sehr praktisch“ findet. Ich kann dem nichts abgewinnen.

Nun bringt Algoriddim mit djay Pro eine DJ-Software an den Start, die als Library einfach Spotify benutzt, womit das Kaufen sämtlicher Tracks endgültig wegfällt. Spotify hat davon nach eigener Aussage über 20 Millionen. djay Pro bringt bis zu vier Decks auf den Screen, lässt zusätzlich die Einbindung von Hardware zu, hat eine Sample-Funktion und eine FX-Sektion. Ganz so wie bei Traktor, dem wahrscheinlichen Marktführer. Zu dem ist wohl iTunes voll integrierbar.

Der Demokratisierung des Auflegens kommt das sicherlich zu gute. Ob das was taugt, kann ich nicht sagen, irgendwer wird das für sich ganz sicher zu nutzen wissen und eine Nachricht ist das allemal wert. djay Pro gibt es aktuell zum Einführungspreis von 45 EURO bei iTunes. Falls das wer testen sollte, mal bitte bescheid geben, was das Dingen kann. Wenn es was kann. Erhältlich für Mac, iPhone, iPad und für Android.

Hier das obligatorische „Hach, was sind wir endgeil“-Promovideo:


(Direktlink)

Hier noch ein paar Screenshots:

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