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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Foodporn, Gebäck, Kaffee und eine kleine Internetgeschichte

http://vimeo.com/69161600
(Direktlink)

Vor gut drei Wochen fand ich das obige Video auf reddit. Es ist so ziemlich das geilste, was ich an Food-Fotografie je gesehen habe. Wenn der Begriff „Foodporn“ ob der optischen Darstellung von Essbarem je irgendwo perfekt gepasst haben sollte, dann bei diesem Video. Und die machen nur so geile Videos. Ich lies den Tab dann 10 Tage offen und wollte es eigentlich verbloggen, was ich dann, aus welchem Grund auch immer, doch nicht tat. Irgendwann war der Tab zu und ich vermisste ihn auch nicht. Überlegte aber, so lange er offen war, jeden Tag, das Video zu bringen. Es beeindruckte mich wirklich sehr. Soweit nichts Ungewöhnliches.

Gestern Abend allerdings schrieb mir jemand auf Facebook eine Nachricht, ob ich denn helfen könnte, ein Video zu finden, was ich verbloggt hätte. Es ginge um ein Video, das auf völlig grandiose Art zeigen würde, wie irgendein französisches Dessert gebacken wird. Ich war mir ziemlich sicher, zu wissen, welches Video gemeint ist, auch wenn mir nicht ganz klar war, wieso es ausgerechnet meinem Blog zugeschrieben wurde. Ich antwortete vorhin und siehe da: genau dieses Video, was ich eigentlich erst bloggen wollte und es dann doch nicht tat, wurde von jemandem auf meinem Blog vermutet. Manchmal ist komisch.

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Jacques-Yves Cousteaus verlassene Unterwassserstation „Precontinent II“

Das hier über dem Meeresspiegel alte Bauwerke vor sich hinrotten ist kein Geheimnis, dass es Derartiges aber auch unter Wasser gibt, war mir bis eben nicht ganz klar. In den 60er und 70er Jahren wurden einige dieser Unterwassserstationen in die Weltmeere gebaut. Sie dienten der Erforschung insbesondere der Offshore-Tauchtechnik und des Sättigungstauchens, auch wurden neue Erkenntnisse in Zoologie und über die Unterwasserfauna gewonnen. Damals -natürlich- mit dabei der Mensch gewordene Neptun Jacques-Yves Cousteau, der gleich einige dieser Unterwasserhäuser ins Meer setzte. Eines von denen: Precontinent II, gebaut 1963 in Shaab Rumi vor Port Sudan, welches damals so aussah:Ein Haus in Seesternform mit Unterwassergarage für ein U-Boot in 10 Meter Tiefe. Ein weiteres in 27 Meter Tiefe gelegenes zweistöckiges Haus als stehender Zylinder. Die wohl erste Unterwassersiedlung. Hier weitere Bilder vom Bau der „Precontinent II“. Später dann wurde auf den Bau dieser Stationen verzichtet, da der Aufwand enorm und kürzere Tauchgänge sinnvoller waren.

Anders als an Land allerdings wurden sich diese Stationen nach dem Verlassen relativ schnell von der Natur zurückgeholt und dienen heute als Lebensraum der Seebewohner. Außerdem sind sie beliebte Ausflugsziele für Taucher. So hat auch Don Questo im letzten Jahr Filmaufnahmen von Precontinent II gemacht und wenn man nicht wüsste, was sich unter den Korallen und Anemonen befindet, würde man wahrscheinlich nicht mal Notiz davon nehmen.


(Direktlink | Danke, Bewitchedmind!)

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Verlosung: 2×2 Tickets für „20 Jahre Donots – das Geburtstagskonzert“ in Ibbenbüren

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Donots, 20 Jahre Alternative-Rock aus Ibbenbüren. Die Donots kenne ich natürlich. Ibbenbüren musste ich trotzdem gerade erstmal in Google suchen. Nordrhein-Westfalen – für mich ziemlich weit weg also. Aber Musik kennt ja schließlich spätestens seit dem Internet keine Entfernungen mehr.

Aber von dort kommen sie und genau deshalb feiern die Fünf am 16.04.2014 auch genau dort ihr 20-jähriges Bandjubiläum. In der Scheune Ibbenbüren. Und es ist schon erstaunlich, wie gut die nach 20 Jahren Rock’n’Roll auch heute noch aussehen. Echtjetztmal!

Nach so langer Zeit spielen sie wahrscheinlich eher doch lieber auf größeren Bühnen, wie ihre Festival-Bio zeigt, aber keine Bühne ist im Herzen größer als die, wo dein zu Hause ist. Somit wird das wohl ein eher intimer Club-Gig. Zu Hause. Und so. Manchmal sind genau das die besten, glaube ich. Vor allem dann, wenn eine Band genau 20 Jahre später auf genau der Bühne muckt, auf der sie damals ihren ersten Gig gespielt haben. Und ich würde glatt selber hingehen, wenn Ibbenbüren von hier aus nicht so verdammt weit weg wäre.

So aber könnt ihr 2×2 Tickets für den Abend in der JZ Scheune in Ibbenbüren abstauben. Das hat ja auch was. Für euch. Noch besser wäre, ihr bezahlt die Tickets, denn der komplette Erlös geht an einen ortsansässigen Verein, der sich um Musiker kümmert. Also für jene, die hier nicht das Glück haben.

Alles was Ihr dafür tun müsst, ist bis Dienstag, den 15.04, 08:00 Uhr, hier unter der Angabe einer gültigen Mail-Adresse einen Kommentar zu hinterlassen. Sollten das mehr als zwei Leser tun, entscheidet – wie immer – Random.org darüber, an wen von euch die Tickets gehen. Und ich hab ja hier wohl mehr als nur zwei Leser aus Nordrhein-Westfalen, die die Donots mögen, oder? ODER? Wenn nicht, sind die Chancen natürlich schon ziemlich groß.

[Disclaimer] Sponsored Artikel by Markeding.

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Eine dreidimensional animierte Biene

Ich kann hier gerade nicht prüfen, ob das mit dem 3D in der Animation tatsächlich so hinhaut, bin aber eh nicht so der 3D-Liebhaber, und auch ohne das sieht dieser von Vladimir Loginov animierte Kurzfilm großartig aus. Außerdem hängt der Sound von BoC drunter. Aye!


(Direktlink, via Like Cool)

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Bonobo – Essential Mix für BBC Radio 1 (12.04.2014)

Kein Geringerer als Bonobo hat letzte Nacht auf BBC Radio 1 für den Essential Mix gesorgt. Und besser kann man in ein Wochenende gar nicht starten. Erstmal Frühstück mit sanften Bässen und einer Prise House. Sehr schönes Ding.


(Direktlink, via r0byn)

Tracklist:
Van­ge­lis – Abra­ham’s Theme [Po­ly­dor]
Bo­no­bo – Don‘t Wait [Ninja Tune]
Le­the­ret­te – D&T (Do­ri­an Con­cept Remix) [Ninja Tune]
Dark Sky – Clear [White]
Maya Jane Coles – So­me­thing In The Air (Bo­no­bo Remix) [Hy­per­co­lour]
Catching Flies – Mama’s Wis­dom [White]
Mano Le Tough – Pri­ma­ti­ve Peop­le (Tale Of Us Remix) [Per­ma­nent Va­ca­ti­on]
Dauwd – Lydia [Kom­pakt]
Cu­thead – Ma­pu­to Jam [Un­can­ny Val­ley]
Ma­ri­bou State – Moon Cir­cles [Sou­t­hern Fried]
Sharon Van Etten – We Are Fine (Tou­rist Remix) [White]
Jimps­ter Porch­light & Ro­cking Chairs (KiNK Remix) – Porch­light And Ro­cking Chairs (KiNK Remix) [Fre­e­r­an­ge]
Lorca – Naoko [Naked Naked]
Bo­no­bo – First Fires (Maya Jane Coles Remix) [Ninja Tune]
Jung­le – Drops (Pe­de­stri­an Edit) [White]
Werk­ha – Lapwing [Tru Thoughts]
Ten Walls – Re­qui­em [Life And Death]
Fran­cis Bebey – Bis­sao (Pi­loo­ski Edit) [Born Bad]
Ge­ne­ral Ludd – Woo Ha [Mis­ter Sa­tur­day Night]
Ro­ma­re – Jimmy [White]
Wil­liam Ar­ca­ne – Re­flec­ted [Pic­tu­res]
Lon­don Gram­mar – Hey Now (Bo­no­bo Remix) [Metal & Dust]
Tay­lor Mc­Fer­rin Feat. Emily King – De­ci­si­ons [Brain­fee­der]
Throwing Snow Feat. Adda Kaleh – The Tem­pest [Ho­unds­tooth]
Kelis – Run­nin‘ (Ma­chine­drum Remix) [Ninja Tune]
Illum Sphe­re – Em­bryo­nic (Lone Remix) [Ninja Tune]
Mar­tyn – Glass­bead­ga­mes (8 Hours At Fa­bric (Dub With Four Tet) [Ninja Tune]

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Graffiti-Drohne

Drohnen sinnvoll nutzen. Ist ja nicht so, dass diese Dinger nur Bösen können. Sage ich ja schon seit immer. Man kann mit den Teilen auch durchaus andere Sachen machen als spionieren oder Menschen töten. Graffiti zum Beispiel. Graffiti ist immer besser als spionieren und besser als Menschen töten sowieso.

Katsu jedenfalls hat Kannen an einen Quadrocopter gehangen um mit diesem sprühen zu können. Das sieht bisher alles noch nicht nach sonderlich viel aus. Bisher kann der Kannencopter noch nicht mal ein ordentliches Tag. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden und diese Idee lässt sich sicher weiterentwickeln. Und dann? Dann fliegen die Dinger rum und machen uns die Wände bunt. René hofft auf ordentliche Programmierung, ich fände das in Echtzeit durch einen Joystick gesteuert ja noch viel geiler. Ja.


(Direktlink, via René)

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