Brendon Moeller, auch bekannt als Beat Pharmacy oder Echologist und außerdem Labelmacher von Steadfast, mixte sich hier vor zwei Tagen im New Yorker Club Deep Space sprichwörtlich quer durch den ganzen Garten der vornehmlich dubbigen Musik. Ich liebe derartige Mixe, die keinen Fick auf Genregrenzen geben und einfach nur das einfließen lassen, was der Mixende als seine Vorlieben präferiert. Hier ist für jeden was dabei: „tunes from the likes of: quincy jones, conrad schitzler, samiyan, marlena shaw, conforce, tom trago, onra, fad gadget, bauhaus, MCDE, Theo Parrish, DJ yoav B, linval thompson, bobby konders, zadig, nick theos, truncate, surgeon, sleeparchive, jeff mills, mj cole, bandulu, primal scream, loefah and more…“
Über fünf Stunden durch das Fahrwasser der Moellerschen Plattensammlung. Fantastisch! Einen ähnlichen, wenn auch älteren Mix von ihm hatte ich hier schon mal.
Dieses unscheinbare Video zeigt einen fast 30 Jahre alten Stiftplotter der Marke HP dabei, wie er eine sehr komplexe Dampflokomotive aus dem Jahr 1947 plottet. Nicht mehr – nicht weniger. Faszinierend!
1991, also in dem Jahr in dem sich RATM gegründet haben, spielten sie im kalifornischen „The Quad“ dieses Konzert vor ganz kleinem Publikum. Drei Jahre später zählten sie zu den größten Bands, die dieser Planet je gesehen hatte, woran sich bis heute nicht viel geändert hat. 17 Jahre später spielten sie mir das wirklich beste Konzert, was ich je in meinem Leben gesehen habe. Schon 1991 war klar, wie großartig diese Band tatsächlich ist, wie dieser Gig zeigt. Hell, yeah!
Als die Garde der Fahrkartenkontrolleure die MC Donalds Dependance im Bahnhof betritt und semifreundlich grüßt, grüßt die Belegschaft sichtbar angewidert zurück. Bedient werden sie trotzdem. Natürlich. Als sie dann später endlich gehen, kann ich die gesamte Filiale aufatmen hören. Mann kennt sich hier und jeder kennt sie. Verabschiedet werden sie nicht, auch wenn sie so freundlich ihnen das möglich ist, ein „Tschüssi“ in den Raum werfen. Fahrkartenkontrolleur, volgu: Ticketficker, ein Beruf der dir dein Leben versaut. Kurz und nur Eingang kleines Bisschen tun sie mir leid. Gleich werden sie mich im Bus mit einem lauten, selbstbewussten „Die Fahrscheine, bitte!“ wecken. Kaum ein anderer Berufszweig (GEZ-Lakaien mal ausgeschlossen) dürfte mit soviel Verachtung gestraft sein. Zu Recht.
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