Sehr schöne Episode aus Artes „The Rise of Graffiti Writing“, die sich einzig dem Berlin der 90er Jahre widmet. Der Zeit, in der ich Graffiti lieben lernte. Und da sind dann all die ganzen Namen, die mich damals bei meinen täglichen Fahrten durch Berlin mit ihren Farben und ihren Styles faszinierten. Da werde ich glatt ein bisschen nostalgisch.
Die Damagers haben in Berlin noch vor Weihnachten 2019 eine komplette S-Bahn unter Farbe gebracht, die dann, wenn wohl auch nur kurz, in der Hauptstadt unterwegs war.
Vayne One geht in eine alte, verlassene Lagerhalle, nimmt jeden Menge Farbe mit und tobt sich mit seinen Skills und Styles regelrecht aus. Die ganze Halle. Komplett! Wow, welch Kunstwerk. Video leider nicht zum Embed, hier aber auf Vimeo.
(via Bombing Science)
Neues vom portugiesischen Street Artisten Odeith. Der hat sich erneut einen alten Betonklotz vorgenommen und diesen innerhalb von fünf Stunden zu einem Camper umgestaltet, aus dem ein Clown heraus winkt. Schönes Ding!
Großartiges Mural, das Graffiti Artist BiP in San Francisco auf eine ziemlich große Hauswand gebracht hat. Hier gibt es mehr Fotos davon.
my new mural for San Francisco. for the people that want the story of how this image was created—I carried this piece in the back of my head for years. I kept practicing putting an adult expression on a child not really able to nail it, until I understood the image itself was about contrast and internal disagreement. when I made that understanding, I threw my old color studies and rebuilt the painting out of direct contrasts to echo that confliction. so in this image you’ll find: sunlight vs. darkness, real vs. imaginary, infant vs. adult, confusion vs. resolve, innocence vs. guilt, feminine vs. masculine, dangerous vs. toy, fate vs. free choice. and in the handling of the painting. organic vs. inorganic textures, saturated vs. unsaturated colors, and warm vs. cool hues in extremes.
Zu Beginn diesen Jahres veröffentlichte die 1UP Crew Bilder des ersten 3D-Korallen “Graffiti”, welches sie zusammen mit PangeaSeed Foundation, Sea Walls: Artists for Oceans, dem Allcapsstore und Coral Guardian vor Nusa Penida auf Bali erschaffen hatten. Jetzt haben sie eine kurze Doku dazu nachgereicht. Immer noch eine geile Aktion.
The world has lost roughly half of its coral reef in the last 30 years.
Science estimate 90% of corals will die by 2050 due to human impact.
Without bold action we risk losing them all in OUR lifetime.
Schon etwas länger her, aber immer noch eine Meldung wert. Staatlich legitimiertes Graffiti, quasi. Aber trotzdem gut.
Mit dem Schriftzug “Our colors are beautiful” haben Künstler*innen in einer lang geplanten Aktion am 06.09.19 die “Nazi”-Graffitis im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld übermalt. Bezirksbürgermeister Stoltze (SPD) und die Polizei möchten den Bürger*innen auf diese Weise Mut machen und ein klares Signal an die rechte Szene senden: Man beweise “Klare Kante” und “Null Toleranz” gegen Rechtsextremismus, so der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. Um die Künstler*innen vor Übergriffen durch die Neonazis zu schützen, waren viele Polizist*innen vor Ort, außerdem wurde ein Sichtschutz aufgestellt.
Ich weiß nicht, ob das tatsächlich das trippigste Graffiti „ever“ ist, aber trippy ist es allemal. Und hübsch noch dazu.
Aches aus Dublin war kürzlich für ein Projekt in Barcelona und hat währenddessen eine Wand mit Musa gemalt, mit einer Technik die er und einige weitere Writer mittlerweile sehr gut beherrschen.
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