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Schlagwort: Nazis

1800 „Besorgte Bürger“ mit und für die NPD bei einem „Lichtellauf“ im erzgebirgischen Schneeberg

Ein Spiegel TV Beitrag zu dem gestern zum zweiten Mal vom NPD-Funktionärs Stefan Hartung angemeldeten „Lichtellauf“ im erzgebirgischen Schneeberg. Circa 1.800 Personen folgten dem Aufruf gegen eine Asylunterkunft in einer ehemaligen Kaserne am Stadtrand und einem generellen „Asylmissbrauch“. Spätestens bei „Wir sind das Volk“ kommt mir mit der Wut auch gleich noch ein bisschen vom Abendbrot mit hoch. Mein Volk ist das nicht. Dass viele der dortigen Flüchtlinge aus Krisen- oder gar Kriegsgebieten flüchteten, weil sie keine Bomben auf den Kopf bekommen wollten, ficht die Knetbirnen natürlich wieder einmal nicht an. Die „teuren Handys“ dagegen schon. Dass einem die aber bei einer etwaigen Explosion oder einem Schusswechsel allerdings nicht das Leben retten können, spielt da natürlich keinerlei Rolle.

Nazis wollen die demonstrierenden und „besorgten Bürger“ natürlich alle nicht sein. Dass sie hier aber Seit an Seit und mit Geleit der NPD gegen Flüchtlinge auf die Straße gehen, stört dort, wo der Ausländeranteil in der Bevölkerung bei 0,7% liegt, wohl kaum jemanden.

In Hamburg gingen währenddessen mehr als 10.000 Menschen nicht nur für eine lebenswerte Stadt, sondern auch konkret für die Rechte von Flüchtlingen in ihrer Stadt auf die Straße.


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Doku: Antisemitismus heute – Wie judenfeindlich ist Deutschland?

Zumindest für mich in absolut keinster Weise nachvollziehbar, aber ganz offenbar auch in der gesellschaftlichen Mitte tiefer verwurzelt, als einige wahr haben wollen: Antisemitismus in Deutschland. Kirsten Esch, Jo Goll und Ahmad Mansour sind durch Deutschland gefahren und haben sich umgehört, wie es um die Juden in Deutschland steht. Erschütternd.

Lief gestern in der ARD, hier in der Mediathek, irgendwer hat die Doku auf YouTube gespiegelt.

„Es gibt inzwischen No-Go-Areas für Juden“, sagt der Berliner Rabbiner Daniel Alter über seine Stadt. Das seien zum Beispiel Teile von Wedding und Neukölln mit einem hohen Anteil arabischer und türkischer Migranten. Er selbst ist vor einem Jahr von arabischen Jugendlichen auf offener Straße brutal angegriffen und verletzt worden.

Am 9. November 2013 jährt sich die Reichspogromnacht zum 75. Mal: der unheilvolle Auftakt zum Massenmord an europäischen Juden. Wie sieht es heute aus mit der Judenfeindlichkeit in Deutschland? Um diese Frage zu beantworten, begeben sich drei Autoren auf eine Reise durch Deutschland. Sie beleuchten Hintergründe und Motivationen judenfeindlicher Gesinnungen in ganz unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft.

Ahmad Mansour erforscht die Verbreitung des muslimischen Antisemitismus. Mansour, arabischer Israeli, lebt seit neun Jahren in Deutschland. Mit seiner islamistischen Vergangenheit, die von vehementem Antisemitismus geprägt war, hat er lange abgeschlossen. In Gesprächen mit Jugendlichen heute stellt sich heraus, dass in vielen muslimischen Familien bis heute Judenhass vorgelebt wird – häufig gestützt von arabischen Fernsehsendern, die ihre antisemitischen Kampagnen weltweit verbreiten.

Jo Goll, TV-Journalist und Experte für Rechtsextremismus, nimmt das rechtsnationale Lager in den Fokus. „Die Juden sind einfach an allem schuld“, tönt es aus diesen Kreisen. Goll spricht mit Aussteigern aus der rechten Szene und besucht ein koscheres Lokal in Chemnitz, dessen Besitzer von massiven Übergriffen berichtet.

Das Gleiche gilt auch für die Jüdische Gemeinde in Dessau, deren Vorsitzender Alexander Wassermann ist: „Ich traue mich schon lange nicht mehr mit Kippa auf die Straße. Das ist in Dessau einfach zu gefährlich.“

Dokumentarfilmerin Kirsten Esch will wissen, wie viel Antisemitismus in der „Mitte der Gesellschaft“ zu finden ist. Sie spricht mit Experten und mit Menschen auf der Straße und trifft unter anderem eine Linguistin, die über 100.000 E-Mails, Leserbriefe und Texte aus dem Internet mit antisemitischen Inhalten und anti-jüdischen Klischees untersucht hat.

Professor Monika Schwarz-Friesel kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass die überwiegende Mehrheit der Verfasser keinem extremen Lager angehört, sondern in der „Mitte der Gesellschaft“ zu finden ist.

Der Bielefelder Professor Andreas Zick, der sich selbst „Vorurteilsforscher“ nennt, warnt: „Antisemitismus, auch wenn er nur latent ist, bleibt immer Wegbereiter vom Wort zur Tat.“


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Das bisschen Schlagstock ist doch kein Problem: Ermittlungen gegen Polizisten im Fall Lothar König eingestellt

Wir erinnern uns: Im Prozess gegen Lothar König wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft auch schon mal Videos als Beweise eingebracht, auf denen etwas des eigentlich aufgenommenen Materials fehlte, weil daran rummanipuliert wurde. Da war man nicht so, da schnippelte man sich die Beweise so, wie sie einem nützlich erschienen. Aufgrund anderer Aufnahmen, die von Seiten der Demonstrierenden gemacht wurden, und die durch die Verteidigung vorgelegt wurden, konnten viele der Vorwürfe gegen Lothar König entkräftet werden. Ich will das jetzt auch nicht alles wieder hervorkramen, man findet das.

Es wurden Videos vorgelegt, die zeigten, wie zwei Polizisten ohne Ankündigung auf einen mutmaßlichen Steinewerfer einprügeln. Gegen die Beamten wurde daraufhin ermittelt. Nun wurden die Verfahren eingestellt. Natürlich.

Königs Verteidiger Eisenberg wertete die Szene als „Straftat im Amt“. Es sei „geprügelt, aber nicht gesprochen worden“, kritisierte der Rechtsanwalt in der Verhandlung gegen Pfarrer König. Dafür hätten die Polizisten zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft Dresden Ermittlungen gegen die beiden Beamten wegen „gefährlicher Körperverletzung im Amt“ ein: Zum einen aufgrund eines Vermerks, den die führende Staatsanwältin Ute Schmerler-Kreuzer direkt nach dem Sichten der Videos im Gerichtssaal gemacht hatte, zum anderen aufgrund zweier Strafanzeigen.

Alles wie immer. Polizeigewalt ist kein Problem. Sie dient – wie fast immer – einem hehren Zweck. Weitermachen.

Auf SpOn steht dazu aktuell, dass ein von der Polizei „gefertigtes Video“ nicht belegen würde, dass der Festgenommene mit einem Stein geworfen hätte, man aber versucht hätte, ihn daran zu hindern, weitere Steine auf Menschen zu werfen.

Bildschirmfoto 2013-10-25 um 21.20.41

Hä?

Ergibt jetzt nicht so wirklich Sinn. Aber die Staatsanwaltschaft Sachsen scheint ohnehin auf ganz eigenen Pfaden zu wandeln, wenn man sich den Verlauf der Prozesses gegen Lothar König so ansieht. Da überrascht das hier nur wenig.

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Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte der letzten Wochen, Fakten gegen Vorurteile und ein Neonazi, der bei Domian anruft

Erstaunlich, wie lange Domian das aushält und dabei scheinbar sogar die Fassung behält. Mir persönlich würde das sehr schwer fallen. Tut es hin und wieder auch. Es gibt eben Dinge, über die man nicht diskutieren muss, weil die dafür vorgebrachten Thesen schlicht indiskutabel sind. Und dennoch sind einige dieser Denkansätze unverständlicherweise gesellschaftlich verbreitet und gar akzeptiert.


(Direktlink, via Marc)

Weil es irgendwie zum Thema passt und offensichtlich hoch aktuell ist, eine unvollständige Chronik der jüngsten Brandanschläge auf Flüchtlings- und Asylunterkünfte in Deutschland. Nur aus dem Zeitraum von August bis Oktober 2013.

  • 16.08.2013, Brandsatz auf Luckenwalder „Asylheim“ geworfen (Brandenburg)
  • 16.09.2013, Brandanschlag auf zukünftige Flüchtlinksunterkunft in Premnitz (Brandenburg)
  • 07.10.2013, Brandanschlag auf Asylbewerberheim in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
  • 09.10.2013, Brandstiftung an von Roma-Familien bewohntem Haus in Duisburg (NRW)
  • 17.10.2013: Brandstiftung auf Asylbewerberunterkunft in Gemünden am Main (Bayern)
  • 19.10.2013, Brandanschlag auf Asylunterkunft in Wehr (Baden-Württemberg)
  • 21.10.2013, Brandanschlag auf Sinti und Roma-Zentrum in Oldenburg (Niedersachsen)
  • Momentan demnach fast wöchentlich oder gar alle zwei Tage. Fühlt sich an wie in den 90ern. Nur das die Mobilisierung damals schwieriger gewesen sein dürfte. Heute bildet sich zu fast jeder geplanten Unterkunft für Asylsuchende eine Bürgerinitiative gegen diese, organisiert sich im Netz und geht mit jeder Menge „Wutbürgern“ und „besorgten Anwohnern“, unterwandert und mitorganisiert durch Nazis, „Wir sind das Volk!“ skandierend demonstrieren. Als fremdenfeindlich würden sich hingegen die wenigsten der Bürger definieren. Bis auf die Nazis wahrscheinlich. Die Politik und auch ein Teil der Medienlandschaft dürften ihren Teil dazu beigetragen haben. Was zählen da schon Fakten, wie sie Benedikt Peters und Thomas Gröbner zusammengetragen haben?

    Er wolle “die Kosten für Asylbewerber eindämmen”, sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Oktober 2012. Wenn etwas eingedämmt werden muss, bedeutet das: Etwas ist aus dem Ruder gelaufen, ein Missstand herrscht. Eine Seuche kann eingedämmt werden oder ein über die Ufer getretener Fluss. Wenn Kosten eingedämmt werden sollen, dann müssen sie zu hoch sein.

    Unter den Deutschen hat sich dieses Gefühl breit gemacht: In die Bundesrepublik strömen Scharen von Asylbewerbern und der Bundeshaushalt kollabiert unter der Last der Asylhilfe. Die Tageszeitung “Die Welt” schrieb in diesem Sommer, Deutschland ächze unter den “Kosten für die Armutszuwanderer”. Aber mit der Wirklichkeit hat das wenig zu tun. Das wird deutlich, wenn man typische Vorurteile gegen Asylbewerber den Fakten gegenüberstellt. Wir haben mal nachgerechnet.

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    Kurz-Doku über rechte Hools von Schalke und dem BVB aus den 80ern: Die sind eben so

    Es ist keine Geheimnis, dass ich für Fußball nicht sonderlich viel übrig habe, um das mal irgendwie diplomatisch zu verpacken. Andererseits habe ich ein Schwäche für Ultras, die fanatisch ihre Klubs feiern. Ich wäre ja für viel mehr Musik-Ultras, aber das ist eine andere Geschichte.

    Nach der Wende besonders im Osten gewachsen und bis heute gefürchtet: Nazi-Hools, die sich irgendwie den Anschein geben, ihren Ursprung in der Ultra-Bewegung zu haben. In den 90ern gab es hier in der Gegend mitunter Kreisliga-Spiele, die nicht ohne massive Polizeipräsenz gespielt werden konnten und auch dann trotzdem schon mal abgebrochen wurden. Schuld daran: meistens Nazis, die sich als Hools unter Fangruppen gesellten, oder fast gänzlich aus diesen bestanden.

    Allerdings wurde diese Abart des Fantums nicht im Osten geboren, wie diese kurze Doku aus dem Ruhrgebiet in den 80er Jahren zeigt. Teilnehmer der „Borussen Front“ machen aus ihrer Missachtung gegenüber Schalke-Fans keinen Hehl und Mitglieder der „Mighty Blues“, Schalke-Hools, lassen alles raus, was ihnen an Beleidigungen gegenüber BVB-Anhängern so einfällt. Was dabei auffällt, ist die Einfältigkeit nahezu aller gezeigten Personen, die – es ist kaum zu übersehen – in Doofheit geißelt. Was auch auffällt und wirklich erschreckt, ist die damalige Nähe zur nationalsozialistischen Gesinnung. Und zwar nicht irgendwie verholen, sondern ganz offen propagiert. Man kommt einfach nicht drum herum, diese Männer hier als absolute Volltrottel wahrzunehmen. Und dafür sind sie ganz alleine verantwortlich. Man möchte ihnen fast ein Stück Gehirn hinwerfen und ihnen sagen, wozu dieses eigentlich benutzt werden kann.

    „Wir steh´n zu den Nazis, weil die Nazis power gemacht haben und die Borussenfront die macht genauso power und deshalb steh´n wir zu den Nazis und das is die Macht und da wir die Macht sind, neh? Steh´n wir auch zu den Nazis, weil das, die Nazis und die Borussenfront, das sind die Macht.“

    Interessant wäre es ja schon zu sehen, was diese Leute heute so machen und wie sie zu den Aufnahmen und ihren Äußerungen von damals heute stehen. Gruselig.


    (Direktlink, via Pantoffelpunk)

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    Frei.Wild unter dem Verdacht, Musik von einer Neonazi-Combo kopiert zu haben

    BFQBW

    Copyright-Bullshit bleibt immer Bullshit, hier allerdings trifft es mal die richtigen. Den frei Wildernden wird vorgeworfen, sich für ein Riff, bei der ausgewiesenen Nazi-Combo „Stahlgewitter“ bedient zu haben. Frei.Wild bestreitet das natürlich, man kenne diese Band gar nicht.

    Das LG Hamburg soll jetzt klären, inwiefern nachvollziehbar ist, dass besagtes Riff in dem Frei.Wild Song „Schenkt uns Dummheit, kein Niveau“ aus der Feder von Phillip Burger stammen kann, was der natürlich beteuert. Ein dafür herangezogener Gutachter jedenfalls kann in der Frei.Wild Nummer keinen „schöpferischen Eigenwert“ erkennen und geht davon aus, dass jenes Riff „unverkennbar übernommen“ wurde.

    Sehr delikat im Hinblick darauf ist natürlich, dass wenn nachgewiesen wird, dass der Song tatsächlich plagiiert ist, einer wie Burger, der ja schon lange kein Nazi mehr sein will, Platten einer Combo zu hören scheint, die selber gar keinen Hehl daraus machen, eindeutig nationalsozialistische Texte zu verkaufen.

    Da kann es nur Verlierer geben. Gnihihihihihi!

    Wie die SZ aus internen Polizeiakten (die ansonsten nichts mit Frei.Wild zu tun haben) erfahren hat, wirft ein Mitglied der Neonazi-Band Stahlgewitter Frei.Wild vor, entscheidende Bestandteile eines ihrer Lieder übernommen zu haben und damit das Urheberrecht verletzt zu haben. Mittlerweile beschäftigt sich das Hamburger Landgericht mit der Angelegenheit. Ein Sprecher von Frei.Wild bestätigte die Auseinandersetzung, bestritt aber, dass sich Frei.Wild bei der Nazi-Band bedient habe.

    […]

    Die Vorwürfe gegen Frei.Wild erhebt Jens H., ein bekannter Rechtsextremist, wegen Volksverhetzung vorbestraft und laut eigenem Bekunden Mitglied der Neonazi-Band Stahlgewitter – eine der wichtigsten und extremsten Gruppen dieser Richtung. Ihre Texte sind stramm nationalsozialistisch und an Eindeutigkeit kaum zu überbieten, folgerichtig sind sämtliche Stahlgewitter-CDs indiziert. Auch wurde Sänger Daniel Giese im Herbst 2012 wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wer Stahlgewitter hört, kann sich kaum darauf berufen, nichts von der Nazi-Gesinnung der Gruppe bemerkt zu haben.

    (via Mail)

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    Durchgeknallter Nazi-Depp will am 25.07. das Land „plattmachen“

    [Update:] Der Tüp wurde vor wenigen Tagen verhaftet.

    Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das bringen soll, oder eher nicht. Ich habe mich dafür entschieden.

    Einige meinen ja immer, man solle solche Spinner einfach ignorieren, dann sterben sie von alleine aus. Ich halte es da eher mit Erich Kästner, der da einst meinte, „An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ih tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.” Außerdem hat auch das jahrelange Ignorieren von Nazis nicht dafür gesorgt, dass es Nazis nicht mehr gibt. Im Gegenteil: sie haben es sich mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft breitgemacht und fühlen sich dort sichtlich wohl. Vielleicht hat auch das Ignorieren dazu beigetragen. Deshalb kann das für mich kein Weg sein.

    Der Tüp hier ist bekennender Nationalsozialist. Dank seiner Tante Hilde der „beste“, wie er selber meint. Er will das alles nicht mehr ertragen und am 25.07. „Die BRD platt machen. Vielleicht sogar die ganze Welt.“ Er will „hier keine Juden mehr sehen.“ und die Demokratie will er sowieso abschaffen. Außerdem beschwört er die „Ahnenenergie“ und ist der „härteste Mann Deutschlands“ und verabschiedet sich mit einem dementsprechenden Gruß.

    Klar kann man das Video bei YouTube melden – sollte man womöglich gar. Allerdings wäre es vielleicht sogar sinnvoll, wenn sich da Ermittlungsbehörden mit auseinandersetzen würden, denn ein wenig musste ich in den sechs Minuten an Breivik denken. Leider.

    Vielleicht aber ist er auch einfach nur eine besoffene Flachzange, der sich gerne aus YouTube weinen sieht. Dann kann man immer noch über ihn lachen. Vielleicht auch von allem ein bisschen. So ganz genau weiß ich es eben auch nicht, denn seine anderen Videos sind eben auch nicht frei von nationalsozialistischen Parolen.


    (Direktlink, via Willy)

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    NPD plant Bundesparteitag zum Geburtstag Adolf Hitlers

    Bestimmt alles nur ein unglücklicher Zufall, weil sich eben bei den vollen Terminkalender der Parteimitglieder kein anderes Datum finden lies. Dann macht man seinen Bundesparteitag schon mal am 20. April, dem Geburtstag Adolf Hitlers. Wo ja der eigentlich für Anfang April geplante Bundesparteitag in Oberfranken wegen Straßenbauarbeiten abgesagt werden musste. Kotzen. Im Kreis.

    (via Herr Schwarz)

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    Der Elektrische Reporter über Nazis im Netz

    Da dass auch beruflich ein Thema für mich und weil ich mich alle Monate mal auch aus rein persönlichem Interesse über alle möglichen Nazi-Seite klicke, um zu wissen, was da so passiert, finde ich die aktuelle Ausgabe des Elektrischen Reporters besonders sehenswert. Nazis im Netz. Leider etwas kurz, da könnte man durchaus mehr drüber machen, es ist nämlich in der Tat so, dass viele der Nazi-Seiten, die sich auch gerne ganz frei von derartigem Gedankengut präsentieren, sehr ansprechend und ziemlich gut gemacht sind. Zumindest dort, wo man nicht im Namen einer Partei agiert.

    Einige dieser Seiten sind technisch höchstaktuell und werden regelmäßig die neuen Möglichkeiten angepasst. Immer darauf achtent, dass man nicht gleich mit der ideologischen Tür ins Haus fällt. Da wird ein erstes Interesse an derartigen Seiten primär über die gestalterische und funktionelle Ebene geriert. Und das machen einige von denen ziemlich gut. Die gedankliche Unterfütterung kommt dann meistens erst etwas später – dann, wenn man sich an die funktionellen, durchaus hübschen Seiten gewöhnt hat. Fast so wie auf der Straße, auf der sich Nazis heute kaum noch als solche zu erkennen geben.

    Nazi-Gegner im Netz tun sich damit deutlich schwerer.


    (Direktlink, via Marc)

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