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Schlagwort: Photography

Flugzeug streift Sonnenfinsternis

Der Astrofotograf Philipp Salzgeber fotografierte die gestrige partielle Sonnenfinsternis. Als er bemerkte, dass an der ein Flugzeug vorbeifliegen würde, schaltete er auf den Video-Modus seiner Kamera.

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Trailer einer Doku über Bushaltestellen in der Sowjetunion: Soviet Bus Stops

Als Kind hatte die nächste Bushaltestelle in meiner Nähe, quasi meine Stammhaltestelle, einen Umfang von locker 20 mal 8 Metern. An der hinteren langen Wand waren durchgehend Bänke montiert, die Wände waren von außen bunt gefliest und von innen bunt gestrichen. Vorne raus waren große Öffnungen als Fenster, die jedoch nicht verglast waren, womit sie auch nicht entglast werden konnten. Ich habe diese riesige Haltestelle für mein damals noch ganz kleines Leben als das in Erinnerung, was später als architektonischer Brutalismus Schule machen sollte. Wobei ich rein fachlich nicht mal weiß, ob es da tatsächlich Zusammenhänge gäbe. Ich habe die halt so wahrgenommen und weiß sehr wohl, dass Bushaltestellen in der DDR irgendwie ganz anders waren, als die im Westen. Zumindest habe ich später dort nicht mal so annähernd epochale gesehen wie zu meiner Zeit im Osten. Keine Ahnung, was dafür einen Unterschied gemacht hat, aber nahm ich halt so wahr. Manchmal, wenn ich auf dem Land im Osten unterwegs bin, entdecke ich noch eine der alten ganz besonderen Bushaltestellen, die halt vielleicht nur dort stehen können und muss an meine von damals denken, die es schon lange nicht mehr gibt.

Vor 11 Jahren (Hahahaha! ÖLF!!!) schrieb ich hier über eine Fotoserie von Christoper Herwig, für die er in Russland unterwegs war, um dort individuelle Bushaltestellen zu fotografieren, die in der ehemaligen Sowjetunion gebaut wurden. Fand ich höchst spannend. Nun kommt eine Doku, die mit jenem Christoper Herwig ihren Fokus noch ein mal genau darauf legt; auf Bushaltestellen in der Sowjetunion. Und die werde ich mir aus ganz persönlich nostalgischen Gründen ansehen.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Viktorianisches mobiles Fotostudio zum Verkauf

Ich hatte keinerlei Ahnung, dass es mal viktorianische mobile Fotostudios gab, die von Pferden durch die Lande gezogen wurden. Eines davon steht aktuell in einer Aktion und somit zum Verkauf. Nicht, dass ich es gebrauchen könnte, aber ich finde es auf eine mir nicht erklärbare Weise wunderschön.

This horse drawn studio has an interior with fittings for retaining the backdrops, a small darkroom for changing and processing plates, a glazed roof section, a glazed side, an entrance, an exit and has sprung wheels.

Over the years it received various changes and has previously been restored. In the current ownership for several decades, it continued to be used as a photographer’s studio but is now needing some restoration and conservation having lived in a field near Wareham.

https://www.youtube.com/watch?v=qX8nHuxHmts
(Direktlink, via Nag on the lake)

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Das Bild einer Lochkamera aus einer Bierdose, die ein Jahr lang den Himmel fotografiert hat

Ich bin bei Bier ja einfach komplett raus, so lange es etwas anderes zu trinken gibt, bin mir aber ziemlich bis sehr sicher, dass man diese Lochkamera von Karen Majoka auch aus jeder anderen Getränkedose der Welt machen kann. Und sie erklärt mal eben, wie das geht, nach dem sie sich eine Lochkamera aus einer Dose ein Jahr lang in den Garten gehängt hat, um damit den Himmel zu fotografieren.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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