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Schlagwort: RIP

Klaus Schulze Live – WDR Köln 1977

Klaus Schulze war für mich immer mehr der Pionier des Ambients, den ich bis heute so liebe, und viel weniger Macher des Krautrocks, obwohl es da sehr wohl Überschneidungen gibt. Noch weniger war er für mich „Pionier des Technos“. Aber er war für mich in der Summe immer ein ganz Großer der elektronischen Musik. Jetzt ist er im Alter von 74 Jahren gestorben.

Ohne Klaus Schulze hätte es meine bis heute andauernde Liebe für Ambient für mich vielleicht nie gegeben. Wahrscheinlich sogar nicht. Magic Mushrooms, Dope und seine Musik in so manchen langen Nächten, die dann zum Tag wurden, haben so einiges mit mir gemacht.

Mach’s gut, Klaus. Und danke für die Musik!


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Space Tribe – Sonic Mandala (Full Album Mix)

Ich weiß, dass jeder von uns musikalische Sozialisierungsinstanzen hat, die nur wenige neben uns verstehen können. Ich hab da so einige, über die ich gar nicht erst schreiben will. Weil ich dort noch sehr jung war und mir die heute vielleicht auch ein bisschen unangenehm sind, aber darum geht es hier gerade nicht.

Olli Wisdom aka Space Tribe ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Und wenn ich an meine Zeit der musikalischen Sozialisation Ende der 90er und zur Jahrtausendwende denke, war Space Tribe auf Spirit Zone auf jeden Fall ein nicht wegzudenkender Teil davon. Und ich kann dieses Album immer noch riechen. Chai, Nag Champa und jede Menge Gras. Danke für die schönen Trips zu deinem Sound – und mach’s gut, Olli!


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Bonustrack:


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Boooom!

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Juan Joya „El Risitas“ Borja ist gestorben

Laut dieses spanischen Artikels ist heute der Mann gestorben, der so einigen von uns in den letzten Jahren so viele memefizierte Lacher abgerungen haben dürfte wie kaum ein anderer: Juan Joya „El Risitas“ Borja.

Ich parke hier mal ganz bewusst nur das Original-Video.


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Mach’s gut, Juan, und danke für die so oft gute Laune, die du ins Netz getragen hast. Auch wenn das damals, 2015, wahrscheinlich gar nicht deine Absicht war. Und danke für deine Lache! Itu, itu.

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Diego Maradona ist tot – und ich habe da eine kleine Geschichte zu

Fußball-WM 1986 in Mexiko, Weltmeister wurde Argentinien im Finale gegen Deutschland. 3:2.


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Bei uns in der DDR waren die Leute nicht weniger in Fußball verliebt als im Westen des Landes und viele fieberten auch dort mit der Nationalmannschaft der BRD. Ich hab das als 10-Jähriger nicht verstanden und meine präpubertäre Rebellion ließ mich damals halt eher für Argentinien sein. Weil die halt gegen Deutschland spielten. Und so war ich halt für Argentinien. So ist es übrigens bis heute, und ich weiß nichtmal genau warum, aber wenn Deutschland spielt, bin ich immer für die anderen.

In der Nachbarschaft meines Alten verabredete man sich dazu, das Finale zwischen Argentinien und der BRD im Garten meines Alten zu sehen. Im Westfernsehen. Oha. Es war Sommer, alle saßen im Garten und guckten das Spiel. Unserer direkter Gartennachbar war ein echter Fan der BRD-Mannschaft, was ich als Pionier jetzt nicht so sonderlich geil fand, was ich auch so äußerte. Viele der Nachbarn lachten über mich, aber ich wollte am Ende doch sehr gerne Recht behalten. Und so trug ich die Idee einer Wette in den Abend.

Sollte die BRD gewinnen, würde ich einen Kasten Potsdamer Rex Pils an den Nachbarn übergeben (den mein Vater dann zu kaufen gehabt hätte). Sollte Argentinien gewinnen – und daran glaubte außer mir halt damals keiner in dem Gemengelage – würde ich vom Nachbarn einen Kasten Caramel-Malzbier bekommen.

Argentinien gewann 3:2, Diego war der beste Spieler des Finales und ich bekam vom Nachbarn einen ganzen Kasten Malzbier, alkoholfrei. Und seitdem ist Diego Maradona einer der kleinen ganz persönlichen Helden von mir gewesen. Trotz aller späteren Kapriolen. Er hatte nicht nur sich und seine Mannschaft an diesem Tag zum Sieger gemacht, sondern auch mich, den kleinen präpubertären Ronny gegen alle anderen Gäste meines Alten. In seinem Garten. Mach’s gut, Diego, und danke dafür!


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