Zum Inhalt springen

Schlagwort: Russia

Eine Autobahn von London nach New York: Trans-Eurasian Express

trans-eurasian-belt-development-tepr-proposed-route_100506070_l

Der Artikel dazu ist ebenso wie die Idee schon etwas älter, was sie nicht weniger reizvoll macht. Schön im Frühjahr von kam Seiten Russlands die Idee auf, einen Highway von London nach New York zu bauen. Durch Europa, Russland und Nordamerika. Ein Traum für jene, die von ihren Road Trips nie genug bekommen können.

Ob das so allerdings jemals umgesetzt werden wird, ist mehr als fraglich, denn:

Connecting the North American and Eurasian continents would also be complicated. The highway would have to span a minimum 55-mile distance between mainland Russia and Alaska, and continue on through the isolated state’s wilderness. About 520 miles separates the closet settlement to Russia—Nome—from the nearest major city, Fairbanks. From there, drivers could connect to an existing road network to Canada and the Lower 48 states.

Wenn aber wären das in der Summe über 20000 Kilometer, die zu fahren wären. Auf denen gäbe es weit mehr zu sehen als aus einem Flieger. Ich mag die Idee. Sehr. Für den Trip würde ich gerne ein paar Monate Urlaub neben. Wenn der ADAC noch die ein oder andere Außenstelle eröffnet (via this isn’t happiness)

7 Kommentare

Russe heiratet eine Pizza

Ich weiß hier jetzt gerade nicht, wie viel Wahrheitsgehalt diese Meldung hat. Auch weil ich keine Ahnung habe, ob es tatsächlich irgendwo auf der Welt möglich wäre, eine Pizza heiraten zu können, aber allein die Vorstellung finde sich soOo romantisch! Vielleicht ein Fake.

[Update] Fake: die Ehe wurde natürlich nicht erlaubt. Der Standesbeamte war der Manager der Pizzeria. Die Realität lässt keinen Platz für Romantik.

This Russian guy from Tomsk city has married to a pizza. He even managed to receive an official marriage certificate and held a ceremony there. Here is his story.

Ein Kommentar

Für die russische Autoindustrie: Russischer Musiker verbrennt seinen BMW

Der Russe Stanislav Baretsky ist Musiker, der gerne die Skandalnudel zu mimen scheint. Während seiner Auftritte zerdeppert er schon mal Getränkedosen auf seinem Schädel, bevor er diese dann mit den Zähnen zerreisst. Hin und wieder boxt der Mann sich auch auf der Bühne oder geht irgendwelche Prominenten in TV-Shows an. Überhaupt ist mir sein martialisches, schlimm prolliges Auftreten alles andere als sympathisch. So scheint seine Liebe zu seiner Nation so weit zu gehen, dass er schon mal seinen BMW abfackelt. „Für die russische Autoindustrie“, wie geschrieben wird. Leider reicht mein Russisch nicht aus, das von ihm Gesagte wirklich verstehen zu können – vielleicht ist jemand so lieb und übersetzt das schnell in den Kommentaren.

Der BMW war nicht ganz das neuste Model. Vielleicht war die anstehende Reparatur der Kiste einfach teurer als ein paar Liter Benzin – man kennt das.

Baretsky jedenfalls fährt dann jetzt wohl Lada. Nebenbei hat er sich fast noch für den Darwin-Award 2015 nominiert, wie das obige GIF schön illustriert.

https://youtu.be/tKNAJ3UP_A4
(Direktlink, via Julia Smirnova)

5 Kommentare

Doku: Die letzte Fahrt eines russischen Eisenbahnraketenkomplexes

Ich hatte bis gestern keine Ahnung davon, dass die damalige UdSSR währen der 80er Jahre Atomraketen in Zügen durchs Land fuhr, die von diesen Zügen hätten jederzeit gestartet werden können, sogenannte Eisenbahnraketenkomplexe, deren letzter erst 2005 verschrottet wurde.

Der militärische Eisenbahnraketenkomplex (russisch Боевой железнодорожный ракетный комплекс) war ein von der Sowjetunion in den frühen 1980er Jahren in Dienst gestellter Zug, welcher mit Interkontinentalraketen vom Typ RT-23 bewaffnet war. Gegenüber festen Silos hatten die Zugeinheiten den Vorteil, dass der Gegner nicht genau wissen konnte, wo sich diese gerade befanden.[1] Aus dem Weltall waren sie kaum von Kühlzügen zu unterscheiden.

Von außen ähnelten die Züge seinerzeit üblichen Maschinenkühlzügen. Eine Zugeinheit bestand aus drei achtachsigen Wagen, davon einer mit jeweils einer einzelnen Rakete, einem Kommandowagen, außerdem einem Wagen für das Personal in Reisezugwagenbauart und mehreren Diesellokomotiven. Die Eisenbahnraketenkomplexe konnten, außer auf Brücken, überall dort ihre Raketen starten, wo sie nicht durch Fahrleitungsaufhängungspunkte, Tunnel oder Ähnliches gestört wurden; das waren zu ihrer Einsatzzeit etwa 145.000 km Streckennetz. Zwischen zwei Masten konnte die unter Spannung stehende Fahrleitung durch nach oben und zur Seite schwenkbare Hydraulikstempel zur Seite gedrückt werden. Um die Standsicherheit beim Aufrichten des Startcontainers zu gewährleisten, verfügten die Silowagen über hydraulisch ausfahrbare Stützen.

1990 befanden sich noch sechs dieser Züge im Einsatz, aufgrund des schließlich nicht in Kraft getretenen Abkommens START II zwischen den USA und Russland wurden diese verschrottet. 2005 wurde der letzte Zug aus dem Verkehr genommen und 2007 die letzte dazugehörige RT-23 vernichtet.
(Wikipedia)

Diese Doku zeigt einen der Züge auf seiner letzten Fahrt und gibt jede Menge Hintergrundinfos zu den russischen Eisenbahnraketenkomplexen.


(Direktlink | Danke, Nilli!)

2 Kommentare

Zwei Fünfjährige graben Tunnel und türmen aus der Kita

7347285172_b238028530_z


(Foto: Koka Sexton, CC BY 2.0)

In der russischen Stadt Magnitogorsk haben sich zwei Fünfjährige Burschen mit Sandschaufeln in tagelanger Arbeit einen Tunnel gegraben, um aus der Kita zu türmen. Ihr Ziel: sie wollten sich im Autohaus einen Jaguar kaufen.

Dann machten sich die Ausreißer aus Magnitogorsk ganz ohne Erwachsene daran, ihren Traum zu erfüllen: Sie wollten einen Jaguar kaufen und spazierten zwei Kilometer weit zu einem Autohaus – hatten aber leider kein Geld dabei.

Laut dem Bericht kamen einer Passantin Zweifel, die die beiden Kinder bei dem Autohändler sah. Sie befragte die beiden, packte sie kurzerhand in ihr Auto und brachte sie zur Polizeistation.

Aus den beiden könnte mal was werden.

4 Kommentare

Wenn zwei junge Männer Hand in Hand in Moskau spazieren gehen

Die Jungs von ChebuRussiaTV, die hin und wieder mal sehenswerte soziale Experimente für ihren YouTube-Account machen, sind für dieses Video hier einfach mal Hand in Hand in Moskau spazieren gegangen. Die beiden laufen also als vermeintlich schwules Pärchen einfach nur so durch die Stadt. Was ihnen dabei an verbalem Dreck entgegen gebracht wird, ist schon für den Zuschauer nur schwer auszuhalten. Wie es ihnen dabei geht, lässt sich wahrscheinlich nicht mal erahnen. Aber es bleibt nicht beim Verbalen – manch einer wird sofort handgreiflich. Arschlöcher allerorten.

Ich weiß jetzt nicht, ob es in Städten wie Berlin, München, Rostock, Hamburg, Leipzig oder Köln anders läuft, hoffe das aber. Sehr gar.

https://youtu.be/wgm3lb9JUU0
(Direktlink, via Dangerous Minds)

22 Kommentare

Russische Tipps für sichere Selfies

Gar nicht mal so lustig: in Russland kam es in den vergangenen Jahren zu des öfteren zu tödlichen Unfällen, während Leute Selfies machten. Das eskalierte innerlands offenbar soweit, dass die russische Polizei mittlerweile eine Broschüre rausgibt, die den Umgang mit sicheren Selfie-Situationen erläutert.

Im Januar hatten sich zwei junge Männer im Ural in die Luft gesprengt, als sie für ein Selfie mit einer entsicherten Handgranate posierten. Ihr Handy überstand die Explosion und legte Zeugnis von dem Unglück ab. Im Mai starb ein Jugendlicher in der Region Rjasan, der für ein Selfie auf eine Eisenbahnbrücke geklettert war und dort ein Stromkabel berührte.

Seit Jahresbeginn habe es rund hundert Fälle gegeben, bei denen sich Menschen bei Selbstporträts verletzt hätten, sagte Jelena Alexejewa vom Innenministerium. Zudem habe es bereits Dutzende Todesfälle gegeben. Bevor jemand auf der Jagd nach möglichst vielen Likes im Internet ein Selfie mache, solle er sich über die Konsequenzen im Klaren sein, sagte Alexejewa: „Sein letztes extremes Foto könnte sich als ein posthum veröffentlichtes erweisen.“

3 Kommentare