Kleiner Blick zurück in die frühen 90er. Nicht nur Berlin und Frankfurt wollte man auf Techno in außergewöhnlichen Locations feiern, auch in Stuttgart war das offenbar ein Wunsch, der dann in die Realität umgesetzt wurde. Mit dabei der SWR, um eine kleine Reportage zu drehen. Auch am Start: Michi Beck von den Fantastischen Vier.
Raving Iran ist ein Dokumentationsfilm über zwei iranische Techno-DJs, die ihr Leben mit der Musik leben wollen, was im Iran nicht einfach ist. Kommt im Mai auf einige Festivals und dann hoffentlich bald auch in die Kinos oder ins TV.
Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans Underground-Technoszene. Ohne Zukunftsaussichten und dem ewigen Versteckspiel müde, planen sie unter gefährlichen Umständen einen letzten manischen Rave in der Wüste. Zurück in Teheran, versuchen sie ihr illegales Musikalbum ohne Bewilligung unter die Leute zu bringen. Als Anoosh an einer Party verhaftet wird, erlischt auch der letzte Funke Hoffnung. Doch dann erreicht sie ein Anruf aus Zürich von der grössten Techno Party der Welt. Die Euphorie in der Schweiz verflüchtigt sich jedoch schnell, als ihnen der Ernst der Lage bewusst wird.
Ich habe über die Jahre viel über die PollerWiesen gehört und gelesen, war aber selber nie dort. Nun findet das Open Air, das einst als halblegales began, in seiner 20. Saison statt. Bester Zeitpunkt eine Dokumentation darüber zu drehen.
Schöne Einblicke in den „lass-mal-einfach-ne-Party-machen“-Zeitgeist der 90er Jahre und die sich daraus ergebende Professionalisierung. Das Groove Mag hat ein Interview mit den Machern. ARTig Film hat die 80 minütige Doku produziert.
Vor mittlerweile 3 Jahren haben wir die Dokumentation über diese einzigartige Geschichte auf eigene Kosten mit ein wenig Unterstützung von Außen produziert. Nach zahlreichen Versuchen, sie ins Fernsehen zu bringen (Zitat der Leitung der Programmgruppe Dokumentationen/
Kultur und Geschichte des WDR: „…das Thema kommt für die Sendeplätze meiner Programmgruppe leider nicht in Frage.“), haben wir uns mit Hilfe der PollerWiesen Jungs und Mädels daran gemacht, die Musikrechte zu klären. Wir wollten dieses Kulturgut Interessierten zugänglich machen. Und wenn schon nicht im deutschen Fernsehen, dann wenigstens hier ;)
Kurze Beschreibung des Inhalts und Hintergrunds:
Unter freiem Himmel, mit der Sonne im Gesicht und der Wärme auf der Haut zu elektronischen Klängen feiern… Diese Idee wird der Beginn eines neuartigen Spirits.
Zunächst feiert Patrick Peiki nur mit einer Hand voll Freunden., doch die Veranstaltung spricht sich in der damals noch kleinen Szene immer mehr rum. Die „illegale“ Party wächst.
Nachdem die PollerWiesen zu ihrem zehnjährigen Bestehen im Jahr 2003 das erste Mal offiziell wird, schaltet sich die Stadt ein. Die zwei Verantwortlichen, Patrick Peiki und Oliver Hoffmann, werden zum städtischen Ordnungsamt zitiert. Nach langen Gesprächen und Verhandlungen ist klar:
THE PARTY GOES ON!
Unter den strengen Augen der Stadt, stehen sie jetzt vor der Verantwortung die Auflagen umzusetzen. Alles ist mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden. Aus diesem Grund muss ab diesem Zeitpunkt Eintritt genommen werden.
Den Veranstaltern ist wichtig: der Spirit darf trotz Neuerungen nicht verloren gehen!
Wiederum zehn Jahre später, ist die PollerWiesen eine Institution über NRW hinaus. Viele Fans der elektronischen Tanzmusik pilgern zu den diversen Austragungsorten der Partyreihe. Die Party wächst immer weiter. Bis zu 10.000 Besucher zählt die Veranstaltung mittlerweile und ein Rückgang ist nicht in Sicht.
Diese Geschichte fasziniert mich, Achim Rütt, seit Jahren. Da ich selber seit 1995 an der PollerWiesen teilgenommen habe, bekam ich die Entwicklung hautnah mit.
Nun ist sie endlich für die Nachwelt festgehalten! Danke an alle Unterstützer im Bereitstellen ihrer alten Filmaufnahmen und bei der Produktion der Interviews und neuen Partybilder.
Ein Flashback in eine Zeit, in der Minimal gerade der ganz heiße Scheiß war und Robag Wruhme zusammen mit Monkey Maffia noch als die Wighnomy Brothers um die Welt zogen. Aufgenommen im Plauener Club Zooma, in dem Tobi und ich um die selbe Zeit mal zusammen als Saint iBot einen Live-Gig spielten und sehr angetan war von dem Laden, von dem wir beide viel weniger erwartet hatten.
Das sind hier fast sechs Stunden der Wighnomy Brothers und das Live-Mikro lässt erahnen, wie es in dieser Nacht im Zooma abgegangen sein muss. Als ob es keinen Morgen gegeben hätte.
Könnte sein, dass ich an diesem Wochenende auch dort gewesen bin, aber das weiß ich heute nicht mehr so ganz genau. ¯\_(ツ)_/¯
Leider war mir das Filmen auf und im Tresor selbst seinerzeit nicht gestattet worden. Aber so entstanden interessante Aufnahmen aus der Umgebung, die vermutlich im Nachhinein viel sehenswerter sind.
Auf dem Areal wird steht mittlerweile die Mall of Berlin.
Auf der anderen Seite der Leipziger Straße ist das heute Bundesministerium der Finanzen zu sehen.
Etwas weiter Richtung Leipziger Platz befindet sich in dem damals noch hinter einer Mauer befindlichem Gebäude der Bundesrat. Am Anfang des Videos parken wir unser rotes Auto genau davor.
Ben Klock had this Banana with him to consume after his almost 12 hours long Closing Set on January 4th at Berghain/Panorama Bar in Berlin, Germany.
But he didn’t!!
He handed it to me as a sop of his conscience after remaining Ravers and me begged him to play another last record–
I kissed his hand, he kissed mine and the Banana was the physical bond of ours, of this moment.
He explained he had some before and they were delicious;
I believe him, his banana still looks yummy!
I am leaving town soon and can’t take care of this precious diamond so decided to sell it here.
Hope it finds a good home.
Can be used/appreciated in several ways.
Ich hatte Taniths Set im Berliner Boiler Room an diesem Abend sehr gefeiert. Techno 2015, den man heute bei anderen erst suchen muss. Aber er kann andere immer noch an die Wand spielen. Und die jungen Hasen können sich davon gerne 2,3,4-7 Scheiben abschneiden. Techno 2015. Berlin. Bäm!
Eine Doku über die völlig verrückten Jahre im Berlin nach dem Fall der Mauer. Läuft heute auf ZDFinfo und danach für eine Woche in der Mediathek.
Wolf-Christian Ulrich trifft Geschichte – die musikalische der Wendezeit. Die Berliner Musikszene feiert die Deutsche Einheit auf ihre Weise: Leerstehende Fabrikgebäude werden zu Techno-Tempeln.
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