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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Gericht stoppt vorläufig die Rodung im Hambacher Forst


(Foto: Marica VittCC BY-SA 4.0)

Das OVG Münster lässt verlauten:

Das Oberverwaltungsgericht NRW hat mit Eilbeschluss vom heutigen Tag entschieden, dass die RWE Power den Hambacher Forst nicht roden darf, bis über die Klage des BUND gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohletagebau Hambach entschieden ist. Im Übrigen darf die RWE Power im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern, solange sie nicht die bewaldeten Flächen des Hambacher Forsts in Anspruch nimmt.

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Kleine Dusche für Neonazis

Etwa 1500 Nazis marschieren zum Tag der Deutschen Einheit durch Berlin Mitte. Anwohnende verpassen ihnen vom Balkon ne kalte Dusche.

Berlin Mitte 03/10/2018

Gepostet von Oliver Feldhaus am Mittwoch, 3. Oktober 2018

Gestern in Berlin: anlässlich des 3. Oktobers marschieren über 1000 „Besorgte Bürger“, Patrioten und Neonazis auch durch linke Stadtviertel in Berlin. Die Gegenproteste konnten sie nicht daran hindern. Dafür aber gab es offenbar beherzte Anwohner, die die Demo duschen wollten.

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Das ballern, was Markus Söder sich mit der CSU so reinhaut

#nichtderpostillon. Und dann weißt du nicht, ob du lachen oder weinen sollst.

Bayern beschließt eigenes Raumfahrt-Programm „Bavaria One“. Das Bundesland soll Europas Nr. 1 in der Luft- und Raumfahrt werden. „Das kann nur Bayern“, sagte Ministerpräsident Markus Söder. Auch ein eigener bayerischer Erdbeobachtungs-Satellit sei geplant.

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Die AfD sagt schon mal an, was sie mit ihren Kritikern vor hat, sobald die AfD Teile der Macht in den Händen trägt

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Tag der Deutschen Einheit – die Tagesschau vom 3. Oktober 1990

Ich lasse das mal gänzlich wertfrei und rein dokumentarisch hier. Ich weiß nicht, ob ich die Ausgabe damals auch gesehen habe. Wahrscheinlich eher nicht. Meine Eltern wahrscheinlich schon, aber ich hatte damals andere Interessen und nur wenig Bock auf die Tagesschau, was, übrigens, bis heute so geblieben ist.

Meine Eltern können das hier heute nicht mehr sehen. Wir schon. Und sprachen heute beim Frühstück innerfamiliär darüber, dass ohne den Fall der Mauer wohl alles anders wäre und wir höchstwahrscheinlich nicht mal so zusammen frühstücken würden. Und das halte ich für ziemlich sicher.

Bei all dem Schmott, den die Wiedervereinigung mit sich brachte, würde ich ohne sie heute ein gänzlich anderes Leben führen. Wäre womöglich Berufssoldat geworden, ziemlich sicher sogar. Und im Moment finde ich das für mich persönlich eigentlich ganz geil. Auch wenn für andere da noch viel mehr drin sein sollte, weil das so machbar wäre, eigentlich. Bin ein wenig traurig drüber, dass meine Alten das nicht mehr mitbekommen können. Aber kannste nix machen.

Also doch nicht ganz wertfrei und im Rahmen der allgegenwärtigen „Einerseits-Andererseits-Diskussionen“. Joar.

Hier die Tagesschau vom 03.10.1990, dem Tag der „Wiedervereinigung“, wie man es damals so nannte.


(Direktlink)

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Ein Penthouse als Fotostudio für Instagram-Influencer

Merkwürdige Zeiten, in denen wir da leben. In Manhattans Stadtteil SoHo gibt es ein 220m² großes Apartment mit hohen Decken, Holzböden, einer Dachterrasse, fancy Inneneinrichtung mit raumhohen Weinkühlschrank und einer mit Büchern gefüllten Bibliotheksecke. Aber: dort lebt niemand. Das Penthouse dient einzig und allein als Fotokulisse für Instagramer, die es wohl auch fleißig nutzen. Aktuell ist die Hütte bis Oktober ausgebucht, verschiedene Nutzer haben dafür 15.000 Dollar gezahlt.

The 2,400-square-foot space — which rents for $15,000 a month — was designed as a backdrop for Instagram stars, who have booked it through October.

It was opened in August by Village Marketing, an agency that connects advertisers like the eyewear company Warby Parker and the Equinox fitness company to the social media personalities known as influencers.

[…]

The photographs of the apartment taken for this article, when viewed alongside the Instagram posts that resulted from photo shoots in the same space, give an idea of how the social media sausage is made. The apartment points to a future where Instagram moves further away from a do-it-yourself aesthetic toward a look that is more staged and polished.

(via tibor)

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Falls ihr am Samstag in Berlin im Kitkat ward und nicht ganz genau wisst, was da so los war, geht mal ruhig zum Arzt

Pressemitteilung des Bezirksamts Reinickendorf: Ansteckende Hirnhautentzündung im KitKatClub.

Ich will da jetzt keine Panik machen, die womöglich ohnehin nicht zweckführend ist, aber solltet ihr am Samstag mit Kitty gewesen sein und nicht mehr genau wissen, wie die Nacht dort geendet ist, geht ruhig mal zu Arzt. Schadet ja nichts.

Alle Personen, die am Samstag im KitKatClub waren, sollten sich unverzüglich vorbeugend behandeln lassen. Bitte suchen Sie sofort ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder die Rettungsstelle eines Krankenhauses auf.

Am Samstag, dem 29.09.2018, gab es nach derzeitigen Erkenntnissen die Übertragung einer bakteriellen Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) im KitKatClub in der Köpenicker Straße 76, 10179 Berlin-Mitte. Bislang ist bekannt, dass die Meningokokken zu einer der Gruppen A, C, Y, W135 gehören.

Die Ansteckung erfolgt über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum. In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig. Die vorbeugende Behandlung besteht üblicherweise aus der Einnahme eines Antibiotikums.

Die Meningokokken-Meningitis ist eine schwerwiegende Erkrankung. Übliche Symptome sind starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Nackensteifigkeit und schwerstes Krankheitsgefühl. Innerhalb weniger Stunden kann sich ein schweres, lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln.

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Doku: Rechtsrockland

Sehenswerte Doku über die Rolle von Musik in der Neonaziszene.

Seit einigen Jahren steigt die Zahl rechtsextremer Konzerte in Deutschland deutlich an. Im Film werden Netzwerke analysiert, die Neonazis in Thüringen, Deutschland und ganz Europa miteinander verbinden.


(Direktlink)

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Mutter startet Petition gegen Einsatz von Martinshorn, weil ihr Baby aufwacht

(Foto: Hans)

Derweil in München: Eine Mutter will den Einsatz von Martinshörnern einschränken lassen – weil ihr Baby durch das laute Geräusch hin und wieder aufwacht und sie startet eine dementsprechende Petition.

Sie begründet die Petition an ihrem eigenen Beispiel: Ihr Baby wache durch den „inflationären Gebrauch des Martinshornes“ zu Ruhezeiten – früh morgens, mittags oder nachts – oft auf oder könne gar nicht einschlafen. Das Warnsignal ertöne „unabhängig der Dringlichkeit des Einsatzes“ zu jeder erdenklichen Tages- und Nachtzeit, beschwert sich die Frau. Und dies, „obwohl es auf der Straße weit und breit keine Autos oder Menschen gibt, die (…) gewarnt werden müssten“.

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