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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

AC/DC-Shirts bei Aldi

„Wenn es Ramones Shirts bei H&M gibt, können wir auch AC/DC- und Kiss-Shirts verkaufen“, dachte man sich wohl bei Aldi. Für die Bands scheint das okay zu sein – und gibt es die Metal-Shirts nun bei dem Discounter. Die Meinungen darüber gehen natürlich auseinander. Mir ist das egal, ich kann beiden Bands nicht soviel abgewinnen, dass ich Shirts von ihnen tragen wollen würde. Immerhin wissen durch diesen Tweet jetzt aber, wie die Leute auf einem AC/DC Konzert ausgesehen haben. Ganz freundliche Menschen.

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In Georgien protestieren Tausende tanzend vorm Parlament gegen Repressionen gegen die Clubszene

Letzte Nacht kam es in der georgischen Hauptstadt Tbilissi zu Polizeirazzien im Club Bassiani und im Café Gallery. Grund dafür sind wohl mehrere Menschen, die in den letzten Wochen aufgrund einer bisher unbekannten Subtanz zu Tode kamen. Mit Maschinengewehren ausgestattete Polizisten in schwerer Einsatzmontur stürmten die Läden und verhafteten Personen, die mit Drogen gehandelt haben sollen. Es kam zu spontanen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestierenden, die der Clubszene zugerechnet werden. In diesem Zuge wurden etwa 60 Menschen festgenommen.

We just woke up to very disturbing news: the Georgian police have raided BASSIANI and CAFE-GALLERY under the pretense of action against drug crime, and arrested amongst others multiple of our friends, amongst them the founders of Bassiani, Zviad Gelbakhiani and Tato Getia.

Both venues have hosted our first Boiler Room broadcasts from Georgia last year and are two of the most exceptional community spaces for music we have ever visited world-wide. They are not only places of entertainment, but important and bright spots of free expression, societal development and social changes. They are also important safe space for queer youth in the region – many who had to flee the violent prosecution of gays in Checheny found refugee in the club community of Tblisi.

This happened under use of excessive force against workers and guests of both clubs. The police has also attacked protestors on the streets who gathered spontaneously to protest this politically motivated action.

At the moment it is known that up to 60 people got detained, but the real number is supposed to be signficantly higher.

FYI: Georgian law punishes rape with six years of prison, the possesion of a small amount of soft drugs like marijuana with up to 14 years. No distinction is made between possession of drugs for personal use and for trafficking.

This is absolutely unacceptable; the clubs are being used as political instruments for a worrisome campaign against the principles of our community – tolerance, diversity and freedom of expression.

We fully support our friends and the community in Georgia and condemn this shameful act by the Georgian government against all the ideas and values that unite millions of music fans world-wide!

Gepostet von Boiler Room am Samstag, 12. Mai 2018

Es scheint ganz offenbar um Repressionen gegen die georgische Clubszene zu gehen, der – wie auch schon früher woanders – eine explizite Mitschuld an gängiger Drogenkriminalität und einer sich daraus angenommenen Subversion gegeben werden soll. So wie schon beim Criminal Justice and Public Order Act 1994 in UK.

Heute Nachmittag protestierten tausende Menschen tanzend und mit Bengalos vor dem georgischen Parlament in Tbilissi gegen diese Repressionen der Regierung. Man forderte dort den Rücktritt des Premiers Giorgi Kvirikashvili und des Innenministers Giorgi Gakharia.

happening now in Tbilisi. electronic music in front of Parliament! thousands are gathering in front of Parliament of Georgia and protest last night raid’s . they protest drug policy of the country and demand resignation of prime minister and ministry of internal affair of Georgia.

In Berlin kam es zu Soli-Veranstaltungen.

#danceTogetherFightTogether! ✊

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Einen Nationalgardisten mitnehmen

Neulich in Moskau: irgendein Kerl geht ohne ersichtlichen Grund von hinten zu einer Gruppe Nationalgardisten, hebt einen von ihnen hoch und trägt ihn kurz durch die Lobby eines U-Bahnhofs. Was wohl als Spaß gedacht war, hat nun Folgen für den Mann: es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

(Direktlink)

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Drachenbrand in Disneyland

(Foto: Disney)

Bei einer Parade in Disneyland ist es gestern zu einem Brand gekommen. Einem Maleficent-Drachen, der eigentlich nur ein wenig Feuer spucken sollte, brannte dann wortwörtlich der Hut. Dazu gab es Orchestermusik und filmendes Publikum. Wie aus einem Drehbuch. Es wurde niemand verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.


(Direktlink)

https://twitter.com/ScottGustin/status/995039061508321280?

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Gemobbte Pflanzen wachsen schlechter

Interessantes Experiment, das ein schwedischer Möbelhersteller zum „Anti-Bullying Day“ da letzte Woche im mittleren Osten vorgeführt hat. So wurden zuvor 30 Tage lang zwei Pflanzen ausgestellt, denen komplett gleiche Wachstumsbedingungen wie Licht und Wasser geschaffen wurden. Nur wurden Besucher bei der einen Pflanze dazu aufgerufen, sie vollzupöbeln, die andere sollte mit Lob und Komplimenten überhäuft werden.

„Plants have feelings, just like people. So, what happens when you feed one plant with compliments and another with negative remarks? Watch how we got students involved in a social experiment to raise awareness on the effects of bullying. #SayNoToBullying“


(Direktlink, via Maik)

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Im Volkspark Friedrichshain haben welche 12 Schafe am Drehspieß gegrillt – die Polizei schritt ein

(Foto: Polizei Berlin)

Im Volkspark des Berliner Friedrichshains haben am Wochenende ein paar Leute aus Bosnien-Herzegowina ihr Osterfest feiern wollen und dachten wohl, dass Grillen gleich Grillen sei. Die anderen Leute dort grillen wahrscheinlich auch auf ihre Weise. In Bosnien-Herzegowina geht es dabei offenbar rustikaler zu und so verteilten die Grillenden ein paar Quadratmeter Holzkohle auf dem Parkrasen, zündeten diese an und packten sich nicht weniger als 12 Schafe auf Spieße, die durch Autobatterien angetrieben elektronisch gedreht wurden. So wie das hier die Nachbarn auch mit Spanferkeln machen. Ihr kennt das.

Zwölf Schafe, allerdings, waren einigen der dort anwesenden Parkbesuchern wohl zu viel und so informierten sie die Polizei. Wo kommen wir denn da auch hin, wenn in einer Stadt wie Berlin ein paar Quadratmeter Rasen verbrannt wird. DER RASEN!!11!!! HÜLFE!!11!!!

Filed under #BBQ.

Im Volkspark Friedrichshain gab es am Sonntag einen ungewöhnlichen Einsatz von Polizei und Feuerwehr: Eine Männergruppe grillte zwölf Schafe an Elektrospießen. Die glühende Kohle lag direkt auf dem Boden, die Spieße wurden laut Polizei mit Autobatterien angetrieben. Man feiere Ostern, wie jedes Jahr, erklärten die fröhlichen Griller, nach Angaben der Polizei stammen sie aus Bosnien-Herzegowina. „Verantwortlich wollte keiner so recht sein. Erst als unsere Kollegen die Feuerwehr alarmierten und die mit einem Löschfahrzeug am Bunkerberg ankamen, kam Bewegung in die Grillgesellschaft“, schrieben die Beamten auf Facebook.

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Lava schluckt Ford Mustang

Ein wieder mal beeindruckendes Video davon, dass Mutter Natur im Zweifelsfall kein Federlesen macht und wir als kleiner Teil von ihr dann schlichtweg nur zugucken können.

Auf Hawaii eruptiert seit Tagen der Vulkan Kilauea. 1700 Menschen wurden evakuiert, es gab 70 Meter hohe Lavafontänen. Dazu gab es dann auch noch ein Erdbeben mit einer Stärke, wie sie dort seit mehr als 40 Jahren nicht gemessen wurde. Die Erde zündet ein Feuerwerk und das mein ich nicht ironisch sondern eher metaphorisch.

Wie genau es aussieht, wenn Lava auf ein Auto trifft, zeigt dieses Video, in dem ein Mustang einfach so mir nichts, dir nichts von der Lava verschluckt wird. So, als wäre er nicht existent. Stahl, Guss, Glas, Blech, Gummi, Plastik und wasweißichnichtnochalles: alles weg. Ganz weg. In ein paar Sekunden.


(Direktlink, via BoingBoing)


(Direktlink)

Zugabe: ein Helikopterflug über Hawaii von gestern.

https://vimeo.com/268313917
(Direktlink)

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