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Kategorie: kfmw.stuff

Mix: MoGreens & Das Kraftfuttermischwerk at VuuV Festival 2010


[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/At%20Vuuv%20Festival%202010.mp3]
(Direktdownload)

Als heute Nacht Saetchmos Echochamber vorbei war und ich noch Lust auf Dub hatte, habe ich kurz mal auf meinem alten Rechner geguckt, was da wohl noch so in iTunes schlummern würde. Ich fand einen Mitschnitt eines Sets, das ich mit dem Kupferstecher MoGreens auf dem Vuuv Festival 2010 gespielt hatte.

Das Auflegen an sich war eher so „meh“, wir tranken nachts viel zu viel Jägermeister, schliefen dann zu wenig und mussten dann noch einen völlig toten Floor eröffnen, der soweit ablag, dass sich für den gar keiner interessierte. Das wurde im Laufe der zwei Stunden auch nicht wesentlich besser, aber wir hatten unseren Spaß. Jede Menge altes Dubzeug, Roots, Jazz, und zurückgelehnte Elektronik. Mogreens digitalisierte dafür eigens einige seiner Vinyls, da wir mit Controller spielten. Danach fasste er keinen Controller mehr an. Aber das hört man dem Mix gar nicht an, auch wenn der technisch jetzt nicht unbedingt eine pinke Zuckergussglasur ist.

Tracklist gibt es keine, aber für sich damit über das Wochenende zu düdeln reicht das allemal.

Hier noch einige Fotos von dem Fest.

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Verlosung: 5×2 Gästelistenplätze für Milch im Rosis am Samstag, den 29.09.2012

[Dieser Artikel bleibt hier bis Freitag, den 28.09 oben stehen. Für etwaig Neues scrollen Sie einfach runter. ]

Es ist mal wieder soweit: die Milchis raven im Rosis, ich bin einer derjenigen, die in dieser Nacht für die Musik verantwortlich sind. Erstmalig auf dem Mainfloor. Nachdem ich damals mit Nerdcorene und Rudi den Mini-Floor des About Blank förmlich zerlegt hatte, hat sich Markus von Milch wohl gedacht, die können auch den großen Floor spielen.

Mir wurde erst viel später klar, was wir da auf 30 m² mit locker 150 Leuten angestellt haben. Man sagte mir, „legendärer Abend“. Klar, bei den unzähligen Vodkaflaschen, die von hinterm Pult aus über den Dancefloor gingen und aus denen dann alle tranken. Später teilten dann alle ihre Joints mit allen. Eine wahrlich denkwürdige Nacht. Ein bisschen wie damals in den 90ern.

Soweit ich das richtig verstanden habe, wird es wohl die letzte Milch im Rosis sein – also geben wir alles. Neben Nerdcorene, der auch wieder mit dabei ist, und jeder Menge anderen DJs werde ich auch Rudi wieder einpacken. Wenn schon, denn schon.

Wer einen der 5×2 Listenplätze haben will, kommentiert hier bitte bis Freitag 12:00 Uhr. Entscheiden tut dann random.org. Und vielleicht sehen wir uns ja. Auf einen Vodka.

[Ich bekomme Geld dafür, dass ich dort Musik mache. Für diesen Artikel bekomme ich etwas mehr Geld. So ist das.]

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk & Rudi Stöher – Holzhaus

Leute, der Sommer ist vorbei. Das hat zwar nicht wirklich was mit diesem Mix zu tun, aber ich wollte es auch mal hier rein schreiben und irgendwie passt der träge, farblich gelb-orange Sound dann doch irgendwie ganz gut zum nahenden Herbst.

Rudi kam heute rum und wir machten so spontan wie man eben sein kann nebenbei mal diesen Mix. Nichts Großes, natürlich nichts Aufregendes, aber etwas mit viel Seele und mit Herz. Was man eben an einem Mittwoch-Nachmittag so an Musik zusammenklebt, wenn man dem Sommer schon leise mal „Good Bye“ sagt.

Und macht langsam mit die Downloads, vor morgen Abend werde ich nicht für Nachschub sorgen können.



(Direktlink)

Tracklist:
Dürerstuben – Sonnenblut Am Platz Der Perlen
Tigerskin – The Light of Love featuring The LazarusMan
Kollektiv Turmstrasse – Lapacha (youANDme & Cosmic Cowboys Remix)
Tim Vita , Oliver Gehrmann – I’ve Got A New World
Ugur Project & Angelo Ferreri – Deep Ception
Andreas Saag – De le dйpart
Nu – Kleiner Prinz
Monomood – Coming Home
Jouem – Certainty Of Salvation
Solar & Poppcke – Lightest Shades Of Grey (Daniel Solar Remix)
Panos & Sentenza – Bookoo Bread
Hufschlag & Braun – Notre Dame
Yellow Bus Project – Primitive

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Mein Podcast-Mix für Risikogruppe: Liegestühlchen


(Foto unter CC: Clickr Bee )

Paco von der Risikogruppe fragte mich vor gut zwei Jahren mal, ob ich nicht Lust hätte, einen Mix für seinen Podcast zu machen, in dem er immer außerordentlich gute Mixe ins Netz schwemmt. Ich sagte das zu, wir einigten uns auf irgendwas mit „Dubtechno“ und ich kam so gar nicht in die Puschen. Er fragte etwas später noch mal, ich sagte, ich würde mich ransetzen und ich kam nicht in die Puschen. Weil Paco ein guter Mann ist, fragte er dann auch nicht mehr, offenbar spürend, dass ich einfach nicht in die Puschen komme. Ich hatte es dann auch irgendwie vergessen – man hat ja immer was zu tun und so. Allerdings hatte ich immer noch den Ordner, in den ich damals Musik für eben jenen Mix schob. Ich wusste also, dass da mal was war.

Letzte Woche fragte Paco dann allerdings doch noch mal und erwischte mich genau auf dem richtigen Fuß auf dem ich, gerade frische Musik sortierend, stand. Er bat um was „Chilliges“, ich räumte den damals gepackten Ordner leer und schub all das rein, was ich aktuell gerne mag, aber viel zu selten spielen kann, weil es komplett durch die Auslage geht, die mein Musikordner hergibt, sich nicht gesamt in ein Genre schnüren lässt und schon rein von den Geschwindigkeiten her denkbar schlechte Tanzpartner ergibt. Der Dubtechno flog raus.

Dann saß ich sehr lange und mit sehr viel Liebe daran, das alles irgendwie so in einen Fluss zu bekommen, dass man beim Hören nicht schreiend wegrennen müsste. Und da haben wir nun: Ambient, Beats, Bässe, Dubstep, Drum ’n‘ Bass, Future Garage und was-weiß-ich-nicht wie das alles noch heißt. Und wir haben meine bisherigen Lieblings-Mix des Jahres 2012. Es war mir ein Fest!

Außerdem habe ich noch ein paar kurze Fragen kurz beantwortet.

Tracklist:
01. Desolate – In Secret
02. Dntel – Bright Night (Robags Kloff Mottüré Mix)
03. Terranova – Midnight Melodic (Chase the Blues)
04. Souls of Mischief – 93 ‚Til Infinity
05. Submerse feat. Karin Koizumi – Muteki
06. Dapayk, Padberg – Backyard
07. LOL Boys – Changes (Shlohmo Remix)
08. Homeboy feat. Anshie – Halfway (Youandewan Version)
09. Youandewan – Zeal
10. Rodriguez Jr. – Bare
11. Andrea – Work the Middle
12. Shed – The Bot
13. Kryptic Minds feat. Alys Be – Time Flies
14. Author – In The Sky
15. Gang Colours – Fancy Restaurant
16. Phaeleh – In the Twilight
17. Scuba – Cognitive Dissonance
18. Om Unit – Ulysses
19. Stumbleine – Heart shaped locket
20. Robag Wruhme – Ende

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Taniths und Wolle XDPs Birthday 2012

Tanith und Wolle feierten gestern schon recht früh am Abend ihren diesjährigen Geburtstag im Berliner Suicide Circus. Ich wurde gebeten, das Intro zu machen, was ich dankend annahm. So spielte ich schon Musik während alle anderen noch am Grillen waren. Und weil es sich neben so einem Grill eher schlecht tanzt, habe ich es auch ganz entspannt angehen lassen. Etwas leiser auch, man will ja nicht die Leute beim Essen stören. Ein leichtes Geschwofe an einem schönen Sonntagabend im Sommer in Berlin.


[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/at%20Taniths%20%26%20Wolle%20XDPs%20%20Birthday-Bash%202012.mp3]
(Direktdownload)

Tracklist:
Stumbleine – Ghost
Synkro – Broken Promise
rktic – Wandelhalle
Duererstuben – Sternzeichen Gluehwurm
Radio Slave – K-Maze (Youandme Disco Dub Edit)
Liem – Beggin You
Tannet Ross – B Side
Iron Curtis – Brthrs (Basement Dub)
Sevensol & Bender – Scuba 
Millok & Zigelli – Feel Me (Mario Basanov Remix)
Hauschka – Radar (Michael Meyer Remix)
Synkro – Frontline (Jack Dixon Remix)
Scuba – Hope (Recondite Nocturnal Car Ride)
Steve Bug – Those Grooves
Aeromaschine – Fawn
SBTRKT – Atomic Peace (Hannes Fischer Edit)
Terranova feat. Tomas Hoffding – Question Mark (KiNK Feat. Rachel Row Remix)
Saschienne – Unknow (Dixon Mix) 
Rodrigo – Jazzy Summertime
Nicone & Sascha Braemer – Dreamer (Edu Imbernon Remix)
KiNK – Express
Doomwork – Sigma 
Cipy – Your Fifteen Sexy Heel
Eric Erickson – Love Cannot
Robosonic – Worst Love 
Dirt Crew  – Deep Love
Maurice Aymard feat. Yetta – El Duelo
Joris Voorn – Spank the Maid

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Ich bin Urlaub, hier machen andere weiter

Wahrscheinlich hat man das da draußen die letzte Woche schon gemerkt. Ich habe Urlaub, was meine internetzige Präsenz auf allen Kanälen doch etwas zu spüren bekommt. Das stört mich nicht wirklich, denn auch Urlaub davon ist natürlich ganz viel Urlaub.

Morgen früh werde ich dann auch noch dorthin fahren, wo es wahrscheinlich für mich nur schlechtes Netz geben wird. so schlecht, dass es für’s Bloggen nicht reichen wird, was mir gerade auch irgendwie zu gute kommt.

Allerdings weiß ich von mir selber, dass es irgendwie traurig ist, wenn aus den abonnierten Blogs tagelang nichts im Feedreader landet. Man freut sich ja doch immer über jeden Post der auch anderen.

Wie auch immer, ich habe wieder Gastblogger an Land gezogen, die mich hier ab Morgen vertreten werden. Zugesagt haben bisher Falk, Murdelta und Marco. Außerdem sind noch drei Anfragen bisher nicht beantwortet, aber das wird schon. Die kriegen das hin. Auch klar.

Ich habe übrigens 35 Jahre dazu gebraucht um erstmalig eine Ferienwohnung zu mieten. Das ist zum einem dem vorhergesagtem Wetter geschuldet, zum anderen dem Umstand, dass der Bulli für vier doch etwas eng wird langsam. Wer also wissen will, was mir das so vor das Leben fällt, kann davon ganz sicher auch auf Twitter etwas mitbekommen.

Gehabt euch wohl und macht nichts kaputt hier.

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Download: Das Kraftfuttermischwerk – Live at Antaris Project 2012

Es muss fast zehn Jahre her sein, als ich das letzte mal auf der Urmutter aller Psy-Trance-Festival in Deutschland zu Gast war. 1994 fand die Antaris erstmal statt, wir waren dann dort des Öfteren über das ganze Wochenende und gaben es uns dort „verdammt dreckig“, wenn ihr versteht. So was machen wir heute natürlich nicht mehr und so blieben wir für ziemlich genau 24 Stunden, was exakt dem Zeitfenster entspricht, das zwischen meinem Live-Set gestern und dem heutigen DJ-Set von Dubmaster Saetchmo lag. Der nämlich war auch mit.

Und na klar ist es schon ziemlich geil, heute auf einem Platz zu spielen, den man vor Jahren voller Faszination, voller Verwunderung und voller Liebe für sich einnahm. Es hat in seinem kleinen Sein eine irgendwie große Bedeutung. Weil man irgendwie dazu gestoßen ist und dazu beitragen kann, dass das alles so ist wie es nun mal ist, wenn da 8000 Leute gemeinsam feiern wollen und das überaus friedlich auf die Reihe bekommen.

Mein Platz ist dann heute eben der Chill, den ich nun mal liebe und auf dem ich in den ganzen Jahren des Psy-Trance so viele Eindrücke gesammelt habe, die mich bis heute musikalisch prägen.

Die anderen Floors allerdings geben mir im Gegensatz zu damals ganz genau nichts mehr. Irgendwie bin ich diesem Sound nicht mehr gewachsen. Oder er mir nicht mehr – keine Ahnung. Wir hatten tollen Jahre zusammen, aber es ist dann eben auch an der Zeit „Lebe wohl“ zu sagen. Nie war mir das deutlicher als heute Morgen, als gleichzeitig zwei Floors mit 148 BPM auf mich einprügelten.

Trotzdem war es schön und irgendwie eben auch groß, Aber eher so innerlich.

Musikalisch habe ich mich durch die letzten sechs Jahre gespielt, olle Kamellen umgebaut und dem heute angepasst, Tracks dabei, die bis auf hier nie released wurden und sich bei 100 BPM über den guten alten Kumpel 4to-the-Floor rollen und eben eine kleine Prise Psy in sich haben.

Ich widme diesen Mitschnitt Marcus Richter, der mich gestern auf dem Gelände per Telefon für Trackback von Radio Fritz in der Kategorie „Blogger Privat“ interviewte und mir die Frage stellte, warum ich denn „nicht schönere Musik“ machen würde. Ganz einfach: weil es für diese Momente, die manchmal die größten sind, schöner nicht sein könnte.

(Direktdownload)




(Direktlink)

Tracklist:
Marley talks
Downunder the Moon
Am Wolkenberg (feat. Bastai)
Blüte seines Lebens
Good Morning, Misses White
Shadows on Wooded Beaches
Striem
Das alte Schulhaus
Unter Wasser fliegen (feat. Jan Stadtherr)
Hochhaus am Bergsee
Wudwerd – Bocas del Toros (KFMW Remix)
Dubsuite – Eigenleben (Das KFMW Autoexistenz Mix)
Chocolate in Nutshells
It’s Publique – Half Days (Das KFMW Green Tube Re-Edit)
GPG Immergrün
Butterflies in Hell
Unterm Bassphalt der Strand
Birkenholzkompott

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Über die Werbung hier

Zwei Dinge vorneweg: eigentlich wollte ich heute schon längst schlafen und zweitens hatte ich mir wirklich vorgenommen, nichts darüber zu schreiben, warum, weshalb und wieso überhaupt ich hier jetzt auf einmal Werbung in der Sidebar habe. Dann las ich den Artikel von Felix und dachte so, „es könnte ja auch für dich von Vorteil sein, darüber was zu machen und für Stilanzeigen sowieso, was dann auch wieder auf dich zurückfallen könnte“. Klar.

Ich fand Werbung auf Blogs immer blöd. Teilweise empfinde ich das auch heute immer noch so. Das lag damals primär daran, dass ich nicht mal im Ansatz darüber nachdachte, wie viele Leser mein Baby hier irgendwann mal haben könnte. Manchmal verstehe ich das auch bis heute nicht so ganz, aber so ist das eben – viele mögen das, was ich hier mache. Voll schön.

Seitdem ich das hier mache, bekomme ich wöchentlich sogenannte „Kooperationsanfragen“. Die gestallten sich im Regelfall so: „Hallo Ronny, wir sind Pomm Fritz und Pomm Friedel* von der Agentur XYZ*. Wir sind auf der Suche nach Kooperationspartnern für die Firma/das Produkt XYZZ*. Wir haben deine Seite gefunden und finden, dass die außerordentlich gut zu unserem Angebot passt. Wir wollten Dir eine tolle Aktion für Dein Blog vorschlagen. Verlose etwas von uns – das schafft Kommentare.“ Das war es dann meistens auch schon. Von Gegenleistung keine Spur. Es ging um die „tolle Aktion“ auf meinem Blog, wovon die ziemlich viel haben, ich dann im Regelfall nichts. Iss so. Die Verlosungen, die ich hier bisher hatte, enstanden immer aus Eigeninitiative meiner selbst. Weil ich fand, dass man den geilen Shice auch durchaus mal unterstützen kann, weil man weiß, wie viele Menschen man hiermit täglich erreicht. Im Gegenzug dazu wollte ich dann meistens eine Platte und/oder ein oder mehrere 320er Mp3 Downloadlinks, ein Buch oder eine DVD. Das war es, das war fair, ist es immer noch und wird es auch bleiben , wenn mich das Zeug kickt. Weil ich so bin. Trotzdem kann ich diese Aktionen bisher an zwei Händen abzählen – mehr bedarf es dafür nicht. Über mehr hatte ich lange nicht nachgedacht.

Dann änderten sich hier die Leserzahlen und die ganzen XYZ* Anfragen verdichteten sich von mehrmals in der Woche auf 3-4 am Tag. Ohne Shice! Ich bekomme hier mittlerweile mehrfach täglich irgendwelche rotzeblöden Werbeanfragen, die im Grunde immer darauf abzielen, dass der Anfragende soviel Aufmerksamkeit wie möglich für so wenig Geld wie nötig bekommt. Frech mitunter, aber nachvollziehbar, weil viele sich da draußen mit einer nahezu lächerlichen Gegenleistung zufrieden geben, was das vielleicht eigentliche Problem in der deutschen Blogospähre zu dem Thema ist: viele verkaufen sich viel zu schnell unter dem eigenen Wert weil sie diesen nicht so recht einschätzen können und dann lieber „etwas“ als „gar nichts“ nehmen. Ich weiß ja nicht, was diese bescheuerten „Jägermeister Wirtshaus Tour“-Kampagnen, die fast alle haben, neben ein paar Kopfhörern, 4 Flaschen Schnaps und 50 Euro noch so bringen, das viele die bloggen, obwohl ihr die zu verkaufen versuchte Musik nicht mal mögt um dann drei Tage später Kettcars Video mit „Jägermeister-Roby, wir haben schon verstanden“ zu bloggen. Bacardi jedenfalls hat mir für ihre letzte „Bacardi Oakheart“-Kampagne, die ja viele hatten, genau 40 EURO zahlen wollen. Und die wissen wahrscheinlich durch irgendwelche Analyse Tools noch genauer als ich, wie viele Leute hier täglich dabei sind. Selbst der Daunenmantel-Textlink, den ich hier in der Sidebar habe, wirft deutlich mehr ab als ein Artikel für die so versucht hippe Aktion der Firma Bacardi. Das Problem ist eben, dass sich zu viele von euch von denen verarschen lassen. Für ein paar Kopfhörer, ein paar Freikarten, ein paar Flaschen. Und warum sollten die mehr zu zahlen bereit sein, wenn sie so billig dabei wegkommen können? Ihr könntet viel mehr haben, wenn ihr euch dafür nicht hingeben wird. Ihr versaut euch so selber die Preise. Denkt mal drüber nach.

Irgendwann sprach ich mit Renè, den ich trotz, oder besser noch wegen seiner ganzen Eskapaden immer noch sehr schätze, über das Thema Werbung auf Blogs. Ich war echt sackig und kritisierte ihn hart, als er damals mit dem Shice bei sich begann, aber so konnte er mir ein paar Jahre später ziemlich genau erklären, wie der Hase bei ihm läuft, was mir das ganze nachvollziehbarer machte. Ich war gerade im Mokono/Adnation Netzwerk gelandet, welches ich bis heute nicht verstehe und deren blöde Banner – von denen ich bis heute nicht kapiere, wie die überhaupt zu Stande kamen – ich nach 14 Tagen Laufzeit wieder rauswarf. Natürlich auch, weil es sich in keinster Weise irgendwie lohnte und weil die auch wirklich doof waren. Heute bekomme ich hin und wieder das Angebot von denen, ein Video zu bloggen, was dann CPV (Click per View) abgerechnet werden soll. Irgendwas mit 0,0… Cent, per Playklick, und ich frage mich „Wollt ihr mich veraschen?!?“ Die wissen meistens selber, dass die Videos Bullshit sind und im Regelfall keiner darauf klickt. Die Verantwortung dafür trotzdem zahlen zu müssen, wollen sie nicht übernehmen, also CPV. Für die Vermittlung dessen bekommen sie wahrscheinlich genau soviel wie ich. Ich, der sollte ich das bloggen, als Fallobst dastehe. Wollte ich nicht – also haute ich den ganzen Mokono-Quatsch raus. Nicht mein Business. (Erklärung: Stilanzeigen zahlt einen TKP, einen „TausenderKontaktPreis“ unabhängig davon, wie viele Leute tatsächlich auf den Link klicken, was sich dann im Endeffekt natürlich für die auch nur auszahlt, wenn tatsächlich viele darauf klicken, was euer Job ist. Monoko tut das bei Bannerwerbung auch, allerdings zahlen die weitaus weniger und ich habe bis heute nicht verstanden, wie man da an die guten Deals kommt. Vielleicht auch mein Fehler, ja.)

Es ist mittlerweile für mich durchaus okay, Werbung auf Blogs zu haben. Auf meinem will ich allerdings nur welche, die keinem penetrant auf den Saque geht und bei der ich das Gefühl haben kann, angemessener Partner zu sein, was sich natürlich für mich auch finanziell berechnen lassen sollte. Klar. Wenn schon werben, dann auch mit für mich messbarem Mehrwert. Ohne diesen Google-Anzeigen Bullshit, ohne American Apparel, die dankbar dafür sein dürften, Deppen zu finden, die sich für die halbnackte Mädels ins Blog zu kleben, um mehr von dem vermeintlich kuhlen Image der Bude zu partiziperen, als dafür auch bezahlt zu werden. So nach dem Motto „Wie kuhl bin ich denn? American Apparel klebt ein Banner von sich in mein Blog. In mein Blog!“ Ihr Narren!

Also ja, man kann hier jetzt werben. Aber wir müssen über den Preis reden. Und die Banner gehen sowieso exklusiv an Stilanzeigen. Weil die einfach besser und vor allem schneller damit waren, ein wirklich gutes Konzept für, ja, wirklich gutes Geld an die Blogger zu bringen. Das heißt dann eben auch, das geht nur, wenn ihr keine „American Apparel“, „Google-Anzeigen“-Werbeflächen bei euch nahezu verschenkt. Für Jägermeister und Bacardi könnt ihr natürlich weiter Artikel schreiben, die ich euch sowieso nicht abnehme, weil ich weiß, warum ihr die bringt und wie billig ihr euch dafür verkauft. Mit Pringles will ich gar nicht erst anfangen!

Ich will auch gar nicht wissen, ob irgendwer von euch es blöd findet, dass hier jetzt für Dinge geworben wird, die ich auch für Geld empfehle. Es sind dann Dinge, hinter denen ich stehe. Wenn ihr darüber diskutieren wollt, spart euch das, ich werde darauf nicht eingehen. Gewöhnt euch dran, oder lasst es. Und wer hier Banner buchen will: tut es über Stilanzeigen, denn das deren wirklich gutes Konzept über kurz oder lang aufgehen könnte, ist keineswegs sicher. Und wenn nicht, sehe ich es genau wie Felix, der schreibt: „und wenn das alles scheitert, dann mit stil.“

* Name von mir geändert

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Fotos: Fusion Festival 2012

„Voll schön“ bringt es eigentlich genau auf den Punkt. Die Leute, das Wetter, die viele Musik, die Liebe, der Spirit. Voll schön eben.

Ich hab‘ an die 700 Fotos gemacht, 80 davon packe ich hier rein, die Hälfte – quasi mein Best of Fusion 2012 – als direkte Fotos, darunter noch mal alle inklusive der Best of in einer Galerie (Weil ich gerade nicht weiß, wie ich das besser hinkriegen könnte. Ihr könnt also auch gleich auf die Galerie klicken – ich weiß es doch auch nicht.) Alle vergrößern sich per Klick auf das Bild. Alle Fotos stehen unter CC-Lizenz CC BY 3.0.

Und ja, ich weiß, dass meine 505er Spalte für derartigen Content eigentlich zu klein ist, weil das alles eigentlich größer müsste, aber da müsst ihr durch, bis mir mal was besseres dazu eingefallen ist.

Die Fotos sind alle aus dem Zeitraum Donnerstag bis Samstag Mittag – danach war mir das Feiern dann wichtiger. Ihr kennt das.

P.S. Ich habe bewusst versucht, die Fotos eher unpersonalisiert zu machen, was hier bis auf dieses eine, – das eigentlich schönste – gut geklappt haben sollte. Sollte sich dennoch wer durch das Zeigen der seiner Person irgendwie gestört fühlen, reicht eine Mail an mich und ich werde konkret dieses besagte Bild wieder rausnehmen.

P.P.S. Eigentlich habe ich die Fotos nur mal wieder gemacht, weil ich vor ein paar Wochen eine ziemlich alte Digital Kamera in die Hände bekam, die ich mal testen wollte. Eine Sony DSC F828, die schon ein oller Schinken ist, aber mit ihrem schwenkbaren Objektiv tatsächlich noch für Aufsehen sorgte. So ist das nämlich.

Der Rest nach dem Klick:

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