Im Polizeibericht ist später von einer Massenschlägerei die Rede. Peters sagt dazu: „Vollkommener Blödsinn!“. Aber dennoch ein Fall für die Polizei, dachten er und seine Freundin. Zehn Minuten nach ihrem ersten Anruf wählen sie ein zweites Mal die 110. Die Situation hat sich längst beruhigt, als Sirenen zu hören sind. Viele der Schwarzen flüchten. Zurück bleiben ein Verletzter, der sich Taschentücher ans Ohr hält, Peters und seine Freundin sowie der Mann mit der Clownsnase, Karim A., und seine Begleiterin. Beide wird man später im Video wiedersehen. „Das ist okay“, habe der Clown gesagt, als Peters ihm mitteilt, dass sie die Polizei gerufen hätten.
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So aber dauerte es, der Tumult schwoll an. Auf dem Video ist zu sehen, wie immer wieder Passanten versuchen Karim A. zu befreien. Sie reißen an den Beamten, einer wirft ein Fahrrad. Es sind, so sieht es auch die Polizei, keine Linksautonomen, die da versuchen, einem der ihren zu helfen. Es sind Bürger, die entsetzt sind über das, was sie da sehen, die das Gefühl haben, helfen zu müssen – gegen die Polizei.
Wir hatten dieses First Kiss Video, was irgendwann „furchtbar böse“ wurde, weil es das Kind einer PR Agentur war. Danach gab es mindestens 672 bekloppte Parodien darauf. Zuletzt „The Slap„, was ich persönlich ziemlich bescheuert fand. Nun geht es weiter mit dem ersten Mal was-auch-immer in Schwarz-Weiß tun. Und zwar damit, sich gegenseitig auszuziehen.
Das kann man als platt empfinden, ja. Natürlich kann man das. Aber wenn ich daran denke, wie das bei mir damals so war, war das (für mich) alles andere als platt. Es war unvergleichlich spannend und so dermaßen von aufregend.
Tatia Pilieva, die auch schon für „First Kiss“ verantwortlich war, jedenfalls, hat jetzt einige Menschen darum gebeten, sich hierfür unbekannterweise zum ersten Mal gegenseitig auszuziehen. Das vor einer Kamera. Vermutlich sind auch das wieder alles Pros und auch hier wird geworben. Für eine TV-Serie nämlich. Auch werden wieder mal stereotype Schönheitsideale bedient. Und trotzdem mag ich das Video. Wegen meinen Erinnerungen an damals. Nämlich.
Und natürlich sah das damals bei wahrscheinlich keinem von uns so schön aus, wie hier, und trotzdem war es womöglich etwas ganz Großes. Ihr wisst schon. Ja.
Geile Aktion von NPR Field Recordings, die Menschen mit ihren Instrumenten nach New York eingeladen haben um dann aufzunehmen, was dort passiert. Das ist am Anfang Chaos in Reinkultur, wird aber später zu einer fantastischen Session. Und auch wenn der Sound so gar nicht der meine ist, kommen die Vibes dieses Nachmittags bis in meine kleine Küche nach Potsdam. Großartig. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht.
We at NPR Music leave a lot of variables out in the wild when we make Field Recordings. That’s especially true when we commission new music for the annual Make Music New York festival, as we have for three years.
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But what we’ve found, and what is so incredibly gratifying, is that amazingly talented and generous people join in — this year, about 350 of them on the steps of the Brooklyn Public Library. With a new piece by Sunny Jain of Red Baraat, the beat and the heart were there already, but the spirit burst to life when all those musicians came out to play.
Auf amerikanischen Blogs geht gerade eine Story über einen in Belgien verlassendes Autofriedhof rum. Dieser befindet sich in Chatillon. Sie meinen dort, dass das irgendwie Überreste aus dem zweiten Weltkrieg wären und schreiben was von einem eingefrorenen Stau, der über 70 Jahre alt wäre. Schöne Geschichte, finde ich. Allein, da stehen auch jede Menge Autos aus den 60ern und 70ern, was dann zumindest der Geschichte nicht ganz so zu gute kommt, weil eben die Realität an ihr zu nagen beginnt.
Aber die Aufnahmen, die beispielsweise Rosanne de Lange aus den Niederlanden dort schon im Jahr 2010 gemacht hat, sind schlicht atemraubend schön. Und auch die Macher von Schattenlose haben diesen Autofriedhof schon im Jahr 2009 besucht und ziemlich beeindruckende Fotos von dort mit gebracht. Außerdem auch dieses Video.
Am Rande eines kleinen belgischen Ortes liegt in einem Waldstück dieser aus ca. 200 Fahrzeugen bestehende Schrottplatz.
Der größte Teil der Autos stammt aus den 50er und 60er Jahren. Einige Fahrzeuge datieren sogar aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Nach meiner Einschätzung stehen viele Wagen ca. 40 Jahre dort im Wald des Ortes.
Viele Autos gehören heute zu vielgesuchten Sammlerstücken und sind für Oldtimerfreunde ein kaum zu ertragender Anblick.
Trotz des fortgeschrittenen Zerfalls der Fahrzeuge nach mehreren Jahrzehnten in freier Natur beeindruckt mich die Ästhetik aus Blech, Rost und Natur.
Selten hat mich ein von mir besuchter Ort so sehr fasziniert. Es bleibt der Eindruck zurück, mit einer Zeitmanschine einen unwirklichen Ort besucht zu haben.
Soundcloud steht offenbar kurz vor einer Einigung mit den drei großen Majorlabels, die mögliche Urheberrechtsklagen gegen die Berliner Musikplattform abwenden könnte. Im Gegenzug für den Verzicht auf Klagen verspricht Soundcloud den Verhandlungspartnern Universal, Sony und Warner Music jeweils Unternehmensanteile im Umfang zwischen drei und fünf Prozent, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Außerdem sollen die Majors an zukünftigen Einnahmen der Plattform beteiligt werden.
(Groove)
So viel Anmut, so viel Schönheit, so viel Sprachgewandtheit. Und so viel Drama. Und Getöse! Das als Ton meines Weckers und ich würde jeden Morgen freiwillig vor ihm aufstehen. Wirklich.
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