Fahrradcamper sind jetzt kein neues Ding, aber es werden immer wieder neue entwickelt. So wie der Cyberdrop, der sich offensichtlich optisch an Teslas Cybertruck orientiert, einen eigenen Motor zur Unterstützung mitbringt und eine Reichweite von bis zu 130 Meilen schafft. Da kann man dann mit einer Ladung schon mal ein Stück weiter zum Campen fahren. Der Nachteil ist daran nur, dass man darin nur alleine pennen kann. Aber es soll ja Leute geben, die eh lieber alleine unterwegs sind. Fetzen tut dieses Konzept allemal, auch wenn das am Ende wohl alles andere als billig sein dürfte.
In „Now I Know Where to Find You“ erzählt uns Diego Berakha Otal die Geschichte seiner Kindheit mit Bildern aus Google Maps. Schöne Idee.
„Now I Know Where to Find you“ is a story about my childhood in Spain and the trip I made to Argentina when I was 12 years old. One day I decided that I wanted to live with my father. I missed him too much. 10,000 km later a whole new life began for me, but my childhood memories didn’t fade away. And, of all these memories, the memory of my yaya (grandmother) was always vivid. She raised me as if I was her own son, when none of my parents were ready to do that.
The story stems from a unique discovery that I made while wandering around with Google Maps. This discovery was so moving that I felt the need to tell the story, my story.
Sehr schöner Jahresendbegleiter von bīsu, der gar nicht nur gefällig sein möchte und hier gestern schon mehrfach lief. Damit fange ich dann heute gleich noch mal den Tag an. Könntet ihr auch tun.
Das Jahr fast rum, der Kalender schon wieder vorbei und die Arbeit, die mit ihm verbunden ist dankbarerweise auch. Ich hab 90 GB temporärer Dateien gelöscht, meine Festplatte sortiert und die gesamte diesjährige Ausgabe bei Soundcloud in einen Player getan. Da haben wir dann 24 Mixe, die in der Summe über 36 Stunden Musik mitbringen.
Ich glaube der Kalender war in diesem Jahr einer, der geprägt war von eher gelassener Musik, die mehr zum Hören als zum Tanzen einlädt, was für mich total okay ist. Zum einen überlasse ich den die Mixe machenden immer komplett, was genau sie in ihre Türchen packen, zum Anderen werden wir ja auch alle nicht jünger. Täglich zu raven ist da vielleicht einfach kein großes Bedürfnis mehr. Und trotzdem waren wieder ganz viele Perlen und einige Überraschungen dabei. Einige Konstanten auch – und die sollen es ja auch sein.
Zahlenmäßig ging es die Jahre immer wieder etwas zurück, aber dafür mache ich das auch nicht. Wenn man bedenkt, dass das Blog hier in den Jahren 2015/2016 monatlich 1,5 Millionen Aufrufe hatte und aktuell bei 150000 im Monat steht, sind die Klickzahlen zu den Mixen noch immer moderat und erreichen nach wie vor 1000e Höher:innen.
Ich möchte all jenen danken, die das Ding auf allen Ebenen auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht haben! Ihr seht super aus.
Für mich ist Weihnachten hier jetzt fast vorbei, alle Reste sind gegessen und wie wir das Restjahr ausklingen lassen werden, steht noch nicht ganz fest. Die Musik dazu hiermit aber schon. Ich ziehe noch meine Runden durchs Internet und gucke dann mal, was so auf mich zukommt.
Arte mit Antworten auf die wichtigen Fragen der Zeit und einer kurzen Reportage über das von uns allen geliebte LoFi Girl, das bei mir recht regelmäßig für die im Hintergrund laufende Musik zuständig ist.
Ein junges Mädchen, das von Hand in ein Heft schreibt und entspannende Musik hört: Willkommen bei „Lofi Girl“, dem YouTube-Kanal, der jeden Tag Tausende Studierende und Telearbeitende berieselt.
Das Video, das live in Schleife läuft, zeigt das „Lofi Girl“ beim Lernen. Es ging erstmals 2017 online und erinnert an japanische Anime-Figuren. Der Zeichner Juan Pablo Machado erzählt, wie und warum er diese Figur als Student entwarf: Damals wollte der YouTube-Kanal „ChilledCow“ von ihm ein Visual für seine Lo-Fi-Musik. Für die Soziologin und Expertin für Digitalkultur Claire Balleys repräsentiert die digitale Ikone eine wohlwollende Community, in der sich die Onliner gegenseitig unterstützen.
Ich finde es recht passend, dass wenn der Kalender in diesem Jahr mit einem für mich ikonischen DJ wie Bim begonnen hat, er mit einem Musiker endet, der eine echte Größe in meiner musikalischen Sozialisation sein dürfte: Gabriel Ananda. Ich habe so viel Musik von diesem Mann und diese so unfassbar oft gespielt. Über all die ganzen Jahre hinweg. Immer und immer wieder.
Ich habe ihn im Sommer auf dem Meeresrausch Festival kennengelernt und hatte einen kleinen Fanboy-Moment, die ich sonst so gar nicht von mir kenne. Trotzdem habe ich mich einfach mal und quasi nur im Vorbeigehen für seine Musik bedankt, dich mich seit so langer Zeit begleitet.
Und klar hätte es sein können, dass er hier einen 4-to-the-Floor-Banger abgibt, den ich an irgendeinem Dezembertag gebracht hätte. Hat er aber nicht und landet deshalb mit einem sehr, sehr besinnlichen Mix voller Atmosphäre, Pianoklängen, choralen Anleihen und sanft daherkommender Beats in dem letzten Türchen für dieses Jahr, das nach dem Öffnen diesen Weihnachtstag in ganz wundervolle Stimmung rahmen dürfte. Ich mache dazu hier jetzt Frühstück, werfe den Herd an, koche mich durch den Tag, öffne der Familie die Tür und hoffe auf einen in guter Erinnerung bleibenden Abend. Dazu läuft dieser Mix. Habt schöne Weihnachten!
Dieser Kalender ist ja auch immer ein wenig dafür da, wenn möglich DJs mit reinzubekommen, die mich in dem jeweils endenden Jahr besonders beeindruckt haben. In diesem Jahr war das definitiv Elizen The Emperor, deren Neujahresset aus dem Kater ich dutzende Male auf dem Rad gehört habe und es immer noch tue. Ein Mix, der das Attribut „Brett“ verdient hat wie kaum ein anderer. Allerdings schob sie im September dann ebenfalls im Kater als „Speedy Elizen“ noch einmal und deutlich druckvoller nach. Auch ganz wunderbar. Neulich dann mit „Heavy Heart Affairs“ eine ganz, ganz andere musikalische Facette von ihr, voller Deepness und scheinbarer Verletzbarkeit. All diese Mixe von ihr sind allein in diesem Jahr hier im Blog gelandet und ich denke, ich übertreibe wenn dann nur ein wenig, wenn ich schreibe, ich lieb einfach, was Elizen macht. Für mich ganz persönlich die Entdeckung des Jahres. Genau deshalb wollte ich sie hierfür auch unheimlich gerne mit dabei haben – und dann packt sie noch mal eine ganz, ganz andere Seite von sich auf die Teller und spielt Soul. Ein Mix, der sich ganz wundervoll an den gestrigen reiht und uns endgültig aufs Fest einzustimmen vermag. Stay soft!
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