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Pasta-Drucker


(Direktlink, via Yanko Design)

Ja, 3D-Druck ist geil, aber Nikita Neitzke, Student an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, hat mit „Parola Pasta“ einen Pasta-Drucker entworfen, der eine Kreuzung aus Nudelmaschine und einer altmodischen Druckmaschine nach Johannes Gutenberg ist – und das ist noch geiler, auch wenn ich natürlich nicht wissen kann, wie Nudel-Puristen dazu stehen, oder wer so ein Ding tatsächlich praxisorientiert gebrauchen kann.

2 Kommentare

  1. datenhamster31. März 2021 at 20:07

    Geile Idee, nur sollte man beachten, dass das nicht lebensmittelecht ist. Es gibt spezielle Materialien, die wohl unbedenklich sind, aber 3D-Druck-Teile haben grundsätzlich Poren, wo sich Lebensmittel und dann Bakterien einnisten. Trotzdem geile Idee :)

    • Jack31. März 2021 at 22:44

      Fast alle Kunststoffe sind Lebensmittelecht – PLA ist sogar fast ein Lebensmittelzusatz zumindest aber Biokompatibel. Die Blends können zwar problematisch sein aber viele Filamente haben ein FDA label. Ein kleines Problem ist die extrusion mit Messing düsen da dort Blei (<3%) enthalten sein kann. Und geringer Abrieb somit den Kunstoff Lebensmitteluntauglich macht. Das Problem mit dem Reinigen und Hygiene ist nochmal ein anderes – wobei man die Sachen ja in Alkohol einlegen kann. Poren hat Kunstoff ja auch nicht aber die FDM oder SLS Fertigung erzeugt eine größere raue Oberfläche die schwerer zu reinigen ist. Im Falle von ABS könnte man diese auch mit Aceton glätten. Ich frage mich wieso da immer so mit dem Zeigefinger gewedelt wird – Was wir sonst so essen oder Einatmen ist da vielfach schlimmer. Im übrigen werden genau so Nudeln hergestellt – mit einem Teigextruder durch eine Matrize gepresst und abgeschnitten. Diese ist aus Teflon oder Bronze (raue Nudeloberfläche).

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