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Schlagwort: Internet

Die Tagesschau führt GIFs ein

Nachdem nun mitunter auch traditionelle Medienhäuser damit angefangen haben, GIFs auf ihren Websiten zu etablieren, zieht die Tagesschau nach und macht auf Giphy einen eigenen Kanal auf. Weltbewegend ist das jetzt nicht, aber ich freue mich auf die unter dem FB-Post erscheinenden Kommentare. Mag da mal wer ein Bullshit-Bingo zusammenschustern?

Meine Vorschläge:
„Ich bin zu alt für diesen Scheiß!“
„Habt ihr keine wichtigeren Themen?!“
„Jetzt verblöden alle vollends!“
„Wie bei Bento!!111!!!“
„Das braucht kein Mensch!“
„Voll unseriös!“
„Für sowas zahl ich Rundfunkgebühr?!“
„UND DAS NENNT SICH JOURNALISMUS!!1111!!!!!“

Und während ich das schrieb, hätte ich schon drei Mal „Bingo“ rufen können. Wetten?

Ich setze mal die Popcorn-Fütter-Maschine auf.

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Kunst/Gesellschafts-Projekt: die Züricher Go-Kart Gang ist ein Fake


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Ihr erinnert euch an die Burschen, die sich neulich in Zürich mit ihren Go-Karts von einer Tram einen Berg hochziehen ließen, um dann volle Kanone mit den Dingern den Berg auch wieder runterfahren? Dabei wurden sie dann auch noch geblitzt. Jetzt stellt sich raus, dass die beiden uns alle verarscht haben. Die Aktion war von vorne bis hinten gefaked. Well done, Jungs.

Es gibt sie nicht, die irre Gokart-Gang, die das nächtliche Zürich unsicher macht. Es gibt keine gepimpten Rides, keine Rennen mit anschliessenden Raves, keinen neuen Underground-Trend. Die Videos davon wurden von zwei Cast-Studenten der ZHdK produziert, verfälscht und gezielt medial verbreitet – als Bachelor-Abschlussarbeit.

Watson hat ein Interview mit den beiden.

Was war eure Absicht?
Michael: Wir wollen einen urbanen Mythos kreieren und ihn medial verbreiten.
Alun: Das Phänomen FOMO steht in unserer Arbeit im Zentrum. FOMO ist eine Abkürzung für Fear of Missing Out, also die Angst, Happenings zu verpassen – das neue Pop-up-Restaurant, die Vernissage, die beste Party, die coolste Gästeliste. Ein in Zürich weit verbreitetes Phänomen.

Das Ziel ihrer Arbeit erklären die Studenten in einem Kurzvideo:

(Direktlink | Danke, Gian!)

Na hoffentlich ist nicht das auch wieder gefaket. Man kommt ja ganz durcheinander.

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Ein Backflip lässt eine Flasche Wasser über $50.000 kosten


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Neulich bei einer Talent-Show in einer Schule: Michael Senatore stellt sein Talent vor und lässt eine 0,5er-Wasserflasche einen Backflip machen. Ein Video davon reißt bei YouTube so ziemlich alles ab, eine ähnliche Flasche, wie die, die Senatore für seinen Trick benutzt hat steht – von ihm signiert – bei eBay aktuell für über $50k in der Auktion. Da wird sich der Wasserhersteller aber freuen.

The famous bottle that was named the „flip heard around the world“ is now for sale. Authenticated by a front view video. This item is signed by Michael Senatore
This item is a replica and has been approved by Michael Senatore the real bottle has been disposed. Authentic signature and can/has been flipped by Michael.

This water bottle was not the water bottle used in the video.

Bildschirmfoto 2016-05-30 um 21.19.11


(via Blogbuzzter)

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Wie gefährlich sind Fakes im Netz?

Wir alle sind schon mindestens einmal auf Fakes im Netz reingefallen. Ich schon öfter, was mich tatsächlich ein bisschen vorsichtiger gemacht hat. Auch in meiner Infoblase. Ein guter Umgang mit der Erkenntnis, dass man einem Fake aufgesessen ist, ist der zu sagen, „Shit, da hat es mich wohl auch erwischt, war ein Fake und ich zu voreilig.“ Manche hingegen sehen das freilich anders.

BR Puls hat sich mit dieser Thematik befasst und eine sehenswerte Doku darüber gemacht: Wie gefährlich sind Fakes im Netz? Und man stößt auf so viele Bekannte.

„Fakes verbreiten sich im Netz wie sonst nur Katzenvideos. Richtig übel wird das, wenn solche Falschmeldungen gezielt eingesetzt werden, um zu hetzen. Zum Beispiel gegen Flüchtlinge. Ich habe mich auf die Spur eines solchen Fakes im Netz gemacht. Wer schleudert das in die Welt? Wie trifft das die Opfer? Und welche Auswirkungen kann so ein Netz-Fake im echten Leben haben?“


(Direktlink, via René)

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Kurzfilm: A Social Life

Ein etwas kulturpessimistisch und ernüchternd daherkommender Kurzfilm von Kerith Lemon zum Thema Leben im Internet. Dennoch recht gut geworden. Draußen und in echt, schließlich, ist es auch schön.

A Social Life is a short film about a career driven woman named Meredith who’s living the life she’s always dreamed of… online. Meredith strives to live a balanced life: staying fit, working hard and connecting with her friends; she is creating her „image“ within her broader social media friend base. But she awakes one day and realizes that her reflection is merely the collection of photos that she has shared with others. Is this her life? Or just a carefully curated brand?


(Direktlink, via Devour)

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Die beschissenste Carbonara im ganzen Internet

Ich habe nicht geprüft, ob das tatsächlich die beschissenste Carbonara im ganzen Netz ist, kann mir aber vorstellen, dass es bei Chefkoch da noch durchaus Konkurrenz gibt. Dieses „Rezept“ hier aber kommt mit einem dieser hippen Kurzvideos und ist wirklich starker Tobak für den Liebhaber der italienischen Küche. Oder wie Munchies, wo ich mir auch die Headline geklaut habe, schreibt: Es ist kein Gericht, es ist ein Gemetzel.


(Direktlink)

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Melodien mit dem Video einer Kröte auf YouTube spielen

Video auf YouTube starten und dann 6,6,6,8,5,6,8,5,6,3,3,3,2,5,6,8,5,6 drücken, macht den Imperial March.

Deep Purples „Smoke on the Water“: 6,5,4,6,5,3,4,6,5,4,5,6.
Das Mario Theme: 3,3,3,5,3,2,7.
2 Unlimiteds „No Limit“: 66 (no no) -5566 (no no no no)-5566 (no no no no)-564433 (no no there’s no limit).

In den YouTube-Kommentaren dazu dutzende andere Beispiele.

Und nein, es wird nicht auf der Kröte, sondern mit dem Video der Kröte gespielt.


(Direktlink, via René)

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