Auch ich bin einer von denen, die ihr Internet irgendwann mal noch primär in irgendwelchen dafür geschaffene Café konsumierte. Die gibt es alle nicht mehr. 20 Jahre her und dennoch lange schon Geschichte.
(Direktlink, via Chritian)
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(Direktlink, via Chritian)
IKEA named their rainbow pillow case Putin I love them so much pic.twitter.com/7k3lAUGbpi
— selma (@fartiist) March 22, 2015
Das Foto aus diesem Tweet hat heute das halbe Netz überschmwemmt und man möchte sofort meinen, Ikea gewinnt hiermit alles. Klar. Leider aber ist das ein Fake. Es wäre auch zu schön gewesen.
Das Kissen hieß „Skarum“ und wurde bis im Herbst 2014 verkauft.
An IKEA Spokesperson said: “The cushion in the photo is called SKARUM and is no longer for sale in IKEA stores.
„We stopped selling the product in October 2014 to make way for new designs in our range. We can’t comment on the origin of the photo as the name of the cushion was SKARUM the entire time it was on sale.
„However, we would never make political statements with the naming of our products.”
Schade, sie sollten darüber nachdenken.
Ein Kommentar Der Internet Explorer dürfte der Browser sein, mit dem 75% aller Mitdreiziger bis mit Mitvierziger ihre ersten Schritte im Netz verbracht haben dürften. Viele behaupten heute, sie wären damals „eh immer nur mit Netscape“ unterwegs gewesen. Ich hingegen behaupte, dass Netscape seit den späten 90ern eine Zumutung war (Jehova, Jehova!) – und so viele Alternativen hatten wir damals nicht. Den Firefox gab es noch nicht und an Chrome war ohnehin noch nicht zu denken.
Nun haut Microsoft den Explorer in den Sack. (via René)
Das letzte Mal, als ich mit meiner Seite hier Rücksicht auf die Darstellung in IE genommen habe, muss bei Version 8 gewesen sein. Seitdem war mir dieser Browser völlig wumpe. Denn auch wenn er mich einst ins Netz brachte, weine ich ihm heute nicht die kleinste Träne nach. Hau rein, altes Haus!
Es ist allerdings nicht so, dass sich Microsoft aus dem Gebiet der Browserentwicklung verabschieden würde. Für Windows 10 sitzen sie an einem neuen. Unter dem Namen „Spartan“.
Das Beste, was mir im Kontext zum IE in Erinnerung bleiben wird, ist das hier:
4 Kommentare Derweil auf der CeBit.
Wenn es nicht die #Cebit wäre, hätte ich es für Satire gehalten. pic.twitter.com/S1GzbXmXV0
— Martin Delius (@martindelius) March 16, 2015
Harrison Ford ist vor ein paar Stunden mit einer alten Maschine auf einem Golfplatz notgelandet und verletzte sich dabei leicht. Es geht ihm soweit gut. Das Internet baut sich daraus eine ganz eigene Geschichte. Natürlich.
Another exclusive photo of #HarrisonFord crash in #LA golf course pic.twitter.com/yfTCDgjrh5
— Tracy Garza (@tracygarza) March 6, 2015
That's no moon… it's a golf course.
Poor old Harry, hope he's ok.
http://t.co/FE51R77HHt
#HarrisonFord pic.twitter.com/IfE2IJTaST
— Last Exit To Nowhere (@LASTEXITshirts) March 6, 2015
BREAKING: #HarrisonFord expected to make full recovery after crashing his classic "plane" on a Golf Course ;-) pic.twitter.com/uVgwtnMVuy
— Mark (@rawlimark) March 6, 2015
Now it makes sense #HarrisonFord #StarWars pic.twitter.com/A4DeYPBU0m
— The Pixel Factor (@ThePixelFactor) March 6, 2015
Keine Ahnung wie und warum dem so ist, aber die Jungs von Autechre haben das eigentlich eher fade und statische CSS ihrer Discogs-Seite aufgehebelt und lassen die Infos dort eine Party zur Musik von Autechre feiern. Wenn ich das richtig peile, haben sie wohl irgendwie einen Redirect eingebaut. Klickt man irgendwo drauf, führt der Link zu der 2013er EP „L-Event“. Würde mich nicht wundern, wenn da bald was Neues kommt – ist ja bald wieder Record Store Day.
[Update] Geht auch mit jeder anderen Seite. Einfach eine gwünschte URL hinter http://p.autechre.ws/proxy?lnk= eingeben und die Seite geht kaputt. Meine sieht dann so aus. http://p.autechre.ws/proxy?lnk=http://kraftfuttermischwerk.de Glitchy.
(Danke, Jens!)

(Danke, Mike! via Stepcamera)
Menschen, deren Job es ist, zu publizieren, Geheimnisse zu lüften und für Aufklärung zu sorgen, kommen natürlich auch an #thedress nicht vorbei. Und et voilà: entzaubern sie die Frage, ob denn dieses Kleid nun blau-schwarz oder weiß-gold war. Vorneweg: alle, die auf blau-weiß gesetzt haben, haben Recht behalten.
… das definitiv und ohne jede Frage blau-schwarze Kleid, das Caitlin McNeills Mutter kurz zuvor zu einer Hochzeit getragen hatte. In Natura war dessen Farbe völlig unstrittig, auf dem Foto aber ergab sich der nun weltbekannte seltsame Effekt. Den fand McNeill so kurios, dass sie das Foto bei Tumblr postete.
Der Fummel ist blau-schwarz und war eigentlich gar nicht mehr zu erwerben. Mittlerweile aber hat die ihn anbietende Bude wieder ins Angebot genommen. Natürlich. Nebst anderer Farbkombinationen. Weiß-gold ist und war nie dabei.
Sektkorken könnten ansonsten beim Kleiderhersteller Roman Originals geflogen sein. Der nahm am Tag nach Beginn der Debatte schnellstmöglich das eigentlich bereits ausgemusterte Kleid wieder ins Angebot. Nun mit einem schicken, neuen Namen: „#TheDress Lace Bodycon“. 68% Viscose, 27% Polyamid, 5% Elastan. Waschhinweis: Nur chemisch reinigen.
(SpOn)
Rätsel gelöst also. Und trotzdem: schön zu wissen, dass es so etwas ohne Internet wohl nicht geben würde. Also das Kleid schon, die irgendwie völlig unnötige und dennoch belustigende Debatte darüber allerdings ganz sicher nicht. Und am Ende hat Grumpy Cat dann eben doch Recht behalten.
In diesem Sinne.
8 KommentareInternet, ey! <3
Ich lach schon wieder seit Stunden… pic.twitter.com/PDADRPrVja
— Mrs_Nmr (@Mrs_Nmr) February 25, 2015