Marteria hat heute zusammen mit den Toten Hosen eine Doppel-A-Seiten-Single mit dem Titel „Scheiss Ossis – Scheiss Wessis“ veröffentlicht und dazu haben beide gerade ihre Videos gedropt. Und na klar bin ich im Team Marteria.
Ich kannte diese Version, die HONNE von Nina Simones „My Baby Just Cares For Me“ im Januar veröffentlicht haben, bis gestern Abend nicht, habe mich darin dann am Ende dieses Robag Wruhme Mixes aber einfach mal schockverliebt. In den YouTube-Kommis streiten sie darüber, ob es diese Version braucht. Also ich brauche die sowas von. Vielleicht will ich drei Tage lang einfach gar nichts anderes mehr hören! Wunderschönes Video auch.
Ich habe gestern auf dem Heimweg mit jemandem über Moderat gesprochen. Auch darüber, dass ein neues Album anstehen würde, auf das ich mich sehr freue. Eben wollte ich gucken, wann genau das nochmal kommen wird und stellte fest, dass es mittlerweile eine neues Single samt Video gibt. Das Album „MORE D4TA“ kommt in Gänze dann am 13. Mai – und ich glaube, es wird groß. Gleich mal noch Tickets für die kommende Tour sichern.
Der französische Videokünstler Thomas Blanchard hat für Sébastien Guérivs Track „Bellatrix“ dieses Video kreiert, in dem er eine Chemikalie in heißes Wasser tropft und dann in Makro und 8K filmt, was dabei passiert. Die Chemikalie sorgt dafür, dass das Wasser zu Eissternen kristallisiert. Schön.
It is a chemical saturation in hot water which is then cooled. The chemical saturation becomes very unstable when the liquid cools. The slightest disturbance in the liquid activates crystallization.
Welch überraschende Kollaboration liegt da bitte in meinem Postfach? Richie Hawtin und Chilly Gonzales haben Plastikmans Magnum-Opus „Consumed“ aus dem Jahre 1998 gemeinsam neu interpretiert und da kann ich gar nicht anders als auf Play zu klicken. Und ja, das noch mehr Tiefe als das Original. Wenn die Beiden es vermocht haben, dass so auf Albumlänge hinzubekommen, könnte das sehr, sehr gut werden.
‘Consumed in Key’ is born of the obsessive love of a timeless work of art, an obsessive fascination untempered by fearful reverence. It is the result of a 30-year cycle of musical evolution and inspiration, a touch of Canadian kismet and artists finding common ground where others would see none.
Das komplett neu interpretierte Album mit dem Namen Consumed In Key erscheint am 01.04.2022 auf Turbo Recordings.
Heute vor 25 Jahren erschien das Album „Quadratur des Kreises“ von Freundeskreis. Ich war 21 Jahre jung, voll auf Techno und hatte deutschen HipHop eigentlich schon fast hinter mir gelassen – und dann dieses Album, was mich nach dem Punk irgendwie neu politisierte, wenn auch anders, weniger radikal, aber eben doch spürbar. Eine dieser CDs, die irgendwann einfach komplett tot gespielt war. Dieser Song von diesem Album war der für mich damals und bis heute stärkste und ich merke eben, dass ich den immer noch komplett auswendig kann. Wohl, weil er ebenso wie das Album ein echter Meilenstein war und bleiben wird.
Die Deutsche Grammophon veröffentlich im Mai mit „Fragments“ ein Album, für das Künstler der modernen Musik sich dem Schaffen von Erik Satie angenommen und neu interpretiert haben. Das hier ist der Beitrag von Hendrik Schwarz und er ist großartig. Die wunderschöne Animation kommt von Karim Dabbèche.
Moderat haben Ende letzter Woche ein neues Album angekündigt, das am 13.05.2022 erscheinen und den Namen MORE D4TA tragen wird. „Fast Land“ ist die erste Auskopplung und macht richtig Bock auf mehr.
Als ich den Titel las, dachte ich erst es ginge hierbei um einen Remix, den Haft für Dominik Eulenbergs „Braunkelchen“ geschraubt hätten, geht es aber gar nicht. Es geht um das Video, für das der Dokumentarfilmer Jan Haft verantwortlich ist.
Der renommierte und preisgekrönte Tierfilmer Jan Haft zündet ein orgiastisches Feuerwerk und zeigt die überbordende Formen- und Farbenvielfalt der europäischen Vogelwelt. Ummantelt wird die bunte Reise von einer emotionalen Geschichte rund um das Braunkehlchen. Als Wiesenbrüter, der sein Nest auf dem Boden baut, hat es das Braunkehlchen heutzutage schwer, sehr schwer. Zum einen weil es kaum noch Wiesen gibt, zum anderen weil diese bis zu fünfmal im Jahr gemäht werden und es keine Chance mehr hat seine Jungen großzuziehen. Insektenmangel und Pestizide sind seine letzten Sargnägel.
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