Neulich irgendwo auf regionaler Fußball-Ebene. Der junge Mann dürfte jetzt einiges an Aufmerksamkeit bekommen, vielleicht setzt sich seine Art der Ballkontrolle auch auf überregionaler Ebene durch. Besser noch: international. Er könnte dann von sich behaupten, der erste gewesen zu sein, der einen Torwart auf diese Weise überstiegen hat.
Letzter Sonntag: Väth spielt auf dem Awakenings Festival in den Niederlanden. Gleichzeitig findet in Frankreich das Achtelfinale zwischen der Slowakei und Deutschland statt. Beides unter einen Hut zu bekommen, ist da nicht ganz einfach. Väth schafft es, wenn man diesen Bildern glauben kann, dennoch und streamt das Spiel beim Mixen einfach auf seinem Telefon. Prioritäten und so.
Vielleicht haben sich dort gestern fast alle auf der Insel verbliebene Isländer getroffen, um gemeinsam das Achtelfinale gegen England zu sehen. Sie hatten allen Grund zur Freude – und sie freuten sich.
Es wird immer wieder daran herumkritisiert, dass irgendwelche Nationalspieler die deutsche Hymne nicht singen würden. Häufig bei denen, die nicht deutsche Wurzeln haben. Bei extra 3 hat man jetzt mal geguckt, wie das früher so war beim Fußball, wenn die Hymne gespielt wurde. Die Frisuren jedenfalls waren um Längen sehenswerter.
An der Brigham Young University in Idaho haben sie einen Roboter entwickelt, der gegen Menschen am Tischkicker antritt. Das sieht im Moment alles noch etwas improvisiert und leicht zu überlisten aus, aber das hat man über Schachcomputer sicher auch mal gesagt.
A group of Brigham Young University computer engineering students, led by professor D.J. Lee, created a foosball table that is controlled by artificial intelligence. The goal of the undergraduate students was to create a robotic, vision-controlled table that could compete with humans. The project was a success–now the students are having a hard time beating the artificial intelligence.
Ich hab’s ja nicht so mit Fußball. Im Gegenteil. Mein Große aber steht drauf. Babelsberg ist ihr Verein. Gestern gewannen die das Landespokalfinale in und gegen Luckenwalde. Nach dem wohl verdienten Sieg wollten einige der Babelsberger Fans den Zaun übersteigen, um mit ihren Spielern gemeinsam zu feiern. Cops hinderten sie daran, prügelten einige Fans blutig, pfefferten, was das Zeug hielt und verursachten, dass ein Notruf-Helikopter einfliegen musste. Die Betroffene ist Asthmatikerin stand im Pfefferregen. Es steht geschrieben, dass selbst auf Kinder in den Fanrängen keine Rücksicht genommen und trotzdem gepfeffert wurde.
Meine Große hatte Angst. Große Angst. Und es verschafft mir enormes Unbehagen, zu wissen, dass meine Tochter beim Landespokalfinale im Land Brandenburg mit dem Pfeffer der Cops im Gesicht unsägliche Angst erfahren musste. Das schult das „Vertrauen“ in die Beamten. Sie erarbeiten sich das. Und müssen sich gar nicht wundern, wenn sie keiner lieben mag.
Die Verantwortlichen des SV Babelsberg 03 übten nach der Partie allerdings Kritik am Polizeieinsatz. „Ich habe den spontanen Eindruck gewonnen, dass die Polizei nach Spielende überreagiert hat“, sagte Babelsbergs Vorstandsvorsitzender Archibald Horlitz. In einer Vereinsmitteilung heißt es: „Das aggressive Verhalten der Polizei, die absichtliche Trennung der Mannschaft von den Fans und die Verweigerung des deeskalierenden Eingreifens unseres Sicherheitsdienstes führten dann in Summe zur bekannten Eskalation nicht nur auf dem Spielfeld und im Gästeblock, sondern auch im Eingangsbereich des Stadions.“
(Sportbuzzer)
Dadurch war der Platz zwischen den Polizeikräften und dem Zaun extrem begrenzt, wodurch es in der Folge vermehrt zu direktem Kontakt zwischen Polizei und Anhängern des SV Babelsberg 03 kam. Zudem wurden Ordner des SVB sogar aktiv daran gehindert, in diesen Bereich zu gelangen, um zwischen Fans und Polizei zu vermitteln und deeskalierend einzuwirken. Auch wurden Spieler unserer Mannschaft von den Einsatzkräften der Polizei rüde daran gehindert, mit unseren Fans am Zaun zu feiern. Zu diesem Zeitpunkt war aus unserer Sicht keine Gefahrensituation erkennbar.
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