Zum Inhalt springen

Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Schlafende Passagierin in geparktem Flugzeug vergessen

(Foto: Chaensel)

Bei Air Canada habt eine Crew in Toronto eine im Flugzeug eingeschlafene Passagierin im Flugzeug vergessen. Die wurde irgendwann wach und musste selbstständig ihre Rettung organisieren.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 9. Juni. „Ich dachte, ich habe einen schlechten Traum“, schrieb sie in dem Post vom 19. Juni, der von einer Freundin auf der Seite von Air Canada geteilt wurde. „Es war furchteinflößend.“ Sie habe während des neunzigminütigen Flugs eine Sitzreihe für sich gehabt und sei eingeschlafen.

2 Kommentare

Weltkriegsbombe explodiert selbständig auf einem Feld in Hessen

In Limburg ist gestern auf einem Feld eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert. Der dabei entstandene Krater hatte einen Durchmesser von zehn Metern und sei vier Meter tief. Verantwortlich für die späte Explosion sei wohl ein „Langzeitzünder“. Wusste gar nicht, dass es so etwas gibt und hoffe, dass die Dinger, die hier in der Stadt immer so beim Bauen gefunden werden, frei von solchen Zündern sind.


(Direktlink)

5 Kommentare

Die Sorgen von schwerreichen Erben

Man ist ja fasst soweit, zu fragen, ob die beiden ihre gedanklichen Probleme tauschen wollen. Und nein, das Manager Magazin ist immer noch keine Satire-Zeitschrift, was hier nach zu glauben wirklich schwer fallen dürfte. Aber die meinen das offenbar ernst.

Fürs Protokoll: Susanne Klatten, geborene Quandt, und Stefan Quandt haben nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1982 zusammen mit ihrer Mutter das Vermögen ihres Vaters Herbert Quandt geerbt, darunter Anteile an BMW. Sie gelten als die reichsten Deutschen.

Und ich würde jetzt nicht behaupten, dass der Reichtum den beiden „zugeflogen“ ist. Sie haben die Milliarden halt geerbt. Sich diese also hart erarbeiten müssen. Ähm… Nein. Keine Satire.

Side fact: BMW setzte während der NS-Zeit massiv Zwangsarbeiter ein. Ein Rückblick auf eine typisch deutsche Unternehmensgeschichte. Vielleicht meinen die Beiden ja auch das mit „das Geld fliegt einem ja nicht irgendwie zu“.

Bei BMW waren zwei Drittel der 56.000 Beschäftigten Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, die im Verlauf der Kriegsjahre „zunehmend diskriminiert und systematisch ausgebeutet wurden“, wie eine Doktorarbeit 2008 durch Firmenakten belegte.

8 Kommentare

Die AfD hat sich im Ludwigshafener Stadtrat selbst aus dem Hauptausschuss gewählt, weil sie versehentlich für die SPD gestimmt hat

Weil ich nicht weiß, ob es angemessen wäre, Ludwigshafen „Provinz“ zu nennen, um hieraus eine „Provinzposse“ zu machen, nenne ich die ziemlich peinliche Begebenheit, die sich heute im Stadtrat Ludwigshafen zugetragen hat, der Einfachheit halber einfach „AfD-Posse“. Die nämlich hat sich versehentlich aus dem dortigen Hauptausschuss gewählt. Weil sie ihre Stimmen der SPD gegeben hat. Da bleibt noch viel zu lernen für die selbst ernannten Experten für demokratische Fragen. Vielleicht erstmal das kleine 1mal1 der Demokratie. Oder auch nicht, und die machen das ab jetzt halt immer so.

Und natürlich wie immer, wenn bei der AfD mal wieder etwas gegen die Wand fährt, gibt man sich weinerlich.

3 Kommentare

Könnte sein, dass die Nutzung von Smartphones eine Art Horn am Hinterkopf wachsen lässt

Die Evolution kennt kein Ende ihrer selbst oder so. Zumindest geht sie offenbar auch auf die massiv verbreitete Nutzung von Smartphones und anderen Mobilgeräten ein, auf die wir täglich mit nach vorn gebeugten Köpfen starren. So wächst einigen mehrheitlich jungen Menschen wohl vermehrt eine Art Horn am Hinterkopf, das man zwar nicht sehen, aber deutlich fühlen kann.

Ob das tatsächlich mit der Nutzung der relativ neuen Devices zu tun hat, ist jedoch nicht endgültig geklärt.

MAZ online:

Forscher in Australien haben den Verdacht geäußert, dass die Nutzung von Smartphones und anderen mobilen Geräten eine Art Horn am Hinterkopf verursachen kann. In einer Studie hatten die Wissenschaftler der Universität Queensland 1.200 Röntgenbilder untersucht. Fast die Hälfte der Aufnahmen von Leuten zwischen 18 und 30 Jahren zeigten knöcherne Veränderungen am Hinterkopf – oberhalb dem Ende der Wirbelsäule, schreiben die Forscher auf „nature.com“.

(Screenshot: nature.com)
5 Kommentare

Kein Bier für Nazis – Bürger in Ostritz kaufen Biervorräte auf

Nachdem die Polizei vorgestern schon 4400 Liter Bier vom Gelände eines im sächsischen Ostritz stattfindenden „Rechtsrock“-Festival holte, haben die ortsansäßigen Bürger auf ganz eigene Weise dafür zu sorgen versucht, dass die Nazis auch weiterhin auf dem trockenen sitzen. Sie kauften den gesamten Biervorrat eines Supermarktes auf: mehr als 120 Kisten. Bier als Mittel der Zivilcourage.

Im sächsischen Ostritz haben Bürger auf ungewöhnliche Weise ihren Unmut über ein großes Treffen von Rechtsextremisten gezeigt. In einer Aktion von Einwohnern und dem Internationalen Begegnungszentrum des Klosters Sankt Marienthal wurde der gesamte Biervorrat eines Supermarktes aufgekauft.

Ein Kommentar

Kein Bier für Nazis: Beim „Rechtsrock-Treffen“ im sächsischen Ostritz hat die Polizei sämtliche Alkoholvorräte kassiert

(Foto: Polizeidirektion Görlitz/DPA)

Ihre völkische, beschissene Musik dürfen sie beim aktuell stattfindenden „Rechtsrock-Festival“ in Ostritz zwar trotzdem hören und feiern, aber zu saufen gibt es dazu nichts. Immerhin. Da fehlen dann halt mal 4200 Liter Bier, um sich diesen Bullshit erträglich zu saufen. Nazis trockenlegen. Ronny gefällt das.

Spiegel Online:

Bei einem rechtsextremen Treffen im sächsischen Ostritz gibt es auf dem Gelände keinen Alkohol. Das Verwaltungsgericht Dresden bestätigte das Alkoholverbot als Auflage des Landkreises Görlitz, wie ein Gerichtssprecher sagte (Az.: 6 L 489/19). Die Polizei setzte kurze Zeit später das Verbot um und zog sämtliche Alkoholvorräte ein.

Nach eigenen Angaben transportierte die Polizei in Zusammenarbeit mit den Technischen Hilfswerk 4200 Liter ab. Der Anmelder des Zusammentreffens hatte sich gegen den Beschluss gewehrt, weil nach seiner Ansicht vorherige Veranstaltungen trotz Alkoholkonsums friedlich geblieben seien.

2 Kommentare

An Sachlichkeit nicht zu überbieten: Die Feuerwehr Osnabrück auf Facebook

Die Feuerwehr Osnabrück hat per Facebook sehr unschöne Drohungen eines offenbar enttäuschten Kunden erhalten, diese veröffentlicht und sehr, sehr, sehr sachlich geantwortet.

Kann man besser, glaube ich, nicht machen.

Dennoch hat die Polizei mitgelesen und den Menschen, der hinter den Drohungen steckte abgeholt.

Vom eigenen Erfolg ausgebremst, quasi.

2 Kommentare